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Ibiza: 33 Prozent trifft die Wohnkrise – Streit um Mieten

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Ibiza trifft die Wohnkrise laut einem Bericht 33 Prozent der Bevölkerung. Hohe Mieten und Kaufpreise bringen sie in eine schwierige Wohnsituation. Der sozialistische Abgeordnete Álex Pitaluga nannte die Zahl am Dienstag, 27. Oktober, im Parlament der Balearen und forderte, Ibiza zur angespannten Wohnungsmarktzone zu erklären. Wohnungsminister José Luis Mateo lehnt das ab.

Archivo - El conseller de Vivienda, Territorio y Movilidad del Govern, José Luis Mateo, durante una entrevista para Europa Press, a 21 de agosto de 2024, en Palma
Europa Press

Streit um die Einstufung

Der Bericht der Organisation Foessa beschreibt die Betroffenen als Menschen in wohnungsbezogener Ausgrenzung. Pitaluga sagte, viele Menschen hätten Probleme, weiter auf Ibiza zu leben. Mateo hält dagegen: Eine Einstufung der Balearen als angespannte Wohnungsmarktzonen würde die Preise nicht senken, sondern das Wohnungsangebot verkleinern.

17.000 Wohnungen fehlen auf den Balearen

Nach Mateos Angaben hat der Wohnungsbau mit dem Bevölkerungswachstum nicht Schritt gehalten. Auf den Balearen fehlen deshalb 17.000 Wohnungen. Der Streit über die Wohnungspolitik betrifft damit auch Mallorca; eine eigene Zahl für die Insel nannte Mateo nicht.

Der Minister verweist auf geplante bezahlbare Wohnungen: Auf allen Inseln zusammen seien 10.000 in verschiedenen Planungsphasen, darunter mehr als 1.200 auf Ibiza. Zudem seien 2025 auf den Balearen so viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gebaut worden wie seit 2008 nicht mehr.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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