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Spaniens Wohnungsdekret: Díaz fordert Mieterschutz

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mietverträge verlängern und Menschen vor Zwangsräumungen schützen: Das fordert Spaniens Arbeitsministerin Yolanda Díaz für ein neues Wohnungsdekret. Am Montag machte sie ihre Forderungen auf Bluesky öffentlich. Das Wohnungsministerium in Madrid will den Erlass am Dienstag dem Ministerrat vorlegen.

La vicepresidenta segunda y ministra de Trabajo y Economía Social, Yolanda Díaz.
Europa Press

Díaz verlangt zudem Regeln für befristete Mietverträge und die Zimmervermietung sowie ein Ende des Betrugs bei touristischen Vermietungen. Ihre Partei Sumar werde keinen Erlass gutheißen, der der Wohnungskrise nicht gerecht werde, schrieb sie.

Auch Gesundheitsministerin Mónica García und Jugendministerin Sira Rego halten den Entwurf noch nicht für ausreichend. García sagte am Montag, die Regierung sei noch weit von einem Dekret entfernt, das den Bedürfnissen der Menschen entspreche und im Ministerrat verabschiedet werden könne. Das Wohnungsministerium hält dennoch an seinem Plan für Dienstag fest. Zu den vorgesehenen Maßnahmen zählt es den Schutz vor Zwangsräumungen und die Stabilisierung von Mietverträgen.

Themen: Wohnen & Immobilien · Gesundheit · Tourismus · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com