Mietverträge zwei Jahre länger: PP, Vox und Junts sagen Nein
Mietverträge sollen zwei Jahre länger laufen, Zwangsräumungen besonders schutzbedürftiger Menschen sollen ausgesetzt werden. Doch PP, Vox und Junts bekräftigen am Freitag, 2. Oktober, im Kongress in Madrid ihre Ablehnung des Wohnungsdekrets der spanischen Regierung. Die drei Parteien hatten ihren Widerstand bereits vor der Debatte angekündigt.
Juan Bravo von der PP macht die Regierung für den Mangel an Wohnungen verantwortlich. Er verweist auf gestiegene Kauf- und Mietpreise und argumentiert, das Dekret löse das Problem nicht. Carlos Hernández Quero von Vox warnt, die Maßnahmen könnten Wohnungen vom Markt drängen und die Preise weiter steigen lassen.
Junts-Sprecherin Miriam Nogueras fordert die Regierung auf, das Dekret zurückzuziehen und neue Maßnahmen auszuhandeln. Aus ihrer Sicht verhindert der Entwurf weder Spekulation noch Zwangsräumungen. Sie verlangt Regeln, die mehr Wohnungen auf den Markt bringen. Eine Abstimmung oder ein Ergebnis nennt die Vorlage nicht.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com