Wohnungsdekrete: Feijóo kündigt Nein im Parlament an
In den Gängen des spanischen Parlaments in Madrid kündigt Alberto Núñez Feijóo das Nein seiner Volkspartei (PP) zu den Wohnungsdekreten der Regierung an. Der Oppositionsführer äußerte sich am 30. September 2026; am Freitag soll das Parlament über die Bestätigung der Dekrete abstimmen. Feijóo wirft Regierungschef Pedro Sánchez vor, die Bürger mit den Plänen zu täuschen.
Streit um die Mietverträge
Nach Feijóos Darstellung widersprechen sich die beiden Dekrete: Eines sehe eine verpflichtende Verlängerung von Mietverträgen bis 2028 vor, das andere eine unbefristete Verlängerung. Zudem sei der Wortlaut eines der beiden Dekrete noch immer nicht bekannt, kritisierte er. Ob das Parlament seiner Bewertung folgt, ist offen.
Feijóo wandte sich auch an die Parteien PNV und Junts. Falls sie die Maßnahmen unterstützen wollten, müssten sie selbst erklären, warum, sagte er.
Was die Volkspartei stattdessen fordert
Feijóo kritisierte, dass die Dekrete nach seiner Ansicht keine Pläne für den Bau zusätzlicher Wohnungen enthalten. Die Volkspartei will eine Million Wohnungen bauen. Für junge Menschen fordert Feijóo zudem 60 Prozent weniger Steuern und öffentliche Bürgschaften von 100 Prozent beim Wohnungskauf.
Themen: Wohnen & Immobilien · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com