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Wohnungsdekrete kippen: Ökonomen fordern mehr Wohnraum

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Das spanische Parlament in Madrid bestätigt die Wohnungsdekrete am Freitag, 2. Oktober 2026, nicht. Der spanische Ökonomenrat Consejo General de Economistas sieht darin eine Chance für eine breiter angelegte, langfristige Wohnungspolitik. Seine wichtigste Forderung: Das Angebot an Wohnraum muss wachsen.

Archivo - Un cartel de ‘SE ALQUILA’, a 28 de abril de 2026.
Europa Press

Mehr Wohnungen statt nur neuer Regeln

Der Ökonomenrat warnt davor, allein die Verteilung der vorhandenen Wohnungen zu regeln. Er fordert einen Plan, der Bauland verfügbar macht, Baugenehmigungen beschleunigt und den öffentlichen sowie sozialen Wohnungsbestand vergrößert. Auch industrielles Bauen und die Zusammenarbeit von Staat und Privatwirtschaft sollen helfen.

Schutz für Haushalte und bestehende Verträge

Gefährdete Haushalte brauchen nach Ansicht der Ökonomen ausreichende öffentliche Unterstützung. Diese Aufgabe dürfe nicht unverhältnismäßig bei privaten Vermietern landen. Zugleich fordert der Rat klare Übergangsregeln und will die Bedingungen bereits geschlossener Verträge grundsätzlich erhalten.

Für neue Vorschläge verlangt er genügend Zeit zur Debatte sowie eine Prüfung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Er bietet der Regierung und den weiteren zuständigen Verwaltungen seine Mitarbeit an.

Themen: Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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