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Ibizas Wohnungsnot: Torres fordert Hilfe von der EU

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Die Wohnungsnot bremst junge Menschen und verdrängt arbeitende Familien: Davor warnt Javier Torres aus Sant Joan de Labritja auf Ibiza. Der Kommunalpolitiker fordert direkte Hilfe von der Europäischen Union. Am 14. Oktober 2026 berichtete seine Partei Sa Veu des Poble über seinen Auftritt bei der Europäischen Woche der Regionen und Städte in Brüssel. Torres nahm dort als einer von 120 ausgewählten jungen Mandatsträgern aus der Europäischen Union teil.

EU-Hilfen sollen Ibiza erreichen

Torres sieht Ibizas Wohnungsmarkt durch die Insellage, begrenzte Flächen und Mehrkosten besonders belastet. Er fordert, dass neue europäische Finanzinstrumente und günstige Kredite für öffentliche Wohnungen auch auf den Balearen ankommen. Zudem will er mehr Spielraum für Eingriffe in den Mietmarkt.

Die europäischen Institutionen befassen sich laut Torres inzwischen mit einem Plan für bezahlbares Wohnen. Dazu kommen zusätzliche Kredite der Europäischen Investitionsbank sowie gelockerte Regeln für staatliche Hilfen beim Bau und bei der Sanierung öffentlicher Wohnungen und Mietimmobilien. Torres warnt jedoch davor, Maßnahmen nur für große Städte zu entwerfen.

Torres warnt vor weniger Geld für Inseln

Bei den Treffen in Brüssel ging es auch um die Verwaltung europäischer Fördermittel. Torres lehnt Pläne ab, mehr Entscheidungen darüber den nationalen Regierungen zu übertragen. Kommunen setzten die geförderten Projekte vor Ort um, argumentiert er. Weniger direkter Zugang zu EU-Mitteln würde nach seiner Einschätzung geplante Investitionen auf Ibiza gefährden.

Für den künftigen EU-Haushalt verlangt Torres gesicherte Mittel für Inseln, mehr Einfluss für Kommunen und weniger bürokratische Hürden für kleinere und mittlere Gemeinden.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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