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Palma: 3.000 ziehen für Wohnraum durch die Stadt

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mit Rufen gegen Spekulanten ziehen am Samstag, 3. Oktober, Tausende Menschen durch Palma auf Mallorca. Sie demonstrieren für das Recht auf Wohnen. Die spanische Nationalpolizei zählt rund 3.000 Teilnehmer, die Veranstalter sprechen von 10.000.

Der Marsch beginnt kurz vor 12.30 Uhr an der Plaza de España, wo weiterhin Menschen für Wohnraum campieren. Aufgerufen haben die Mietergewerkschaft Sindicat de Llogateres de Mallorca, die Wohnungsgewerkschaft Sindicat d'Habitatge de Palma und die Plattform der Hypothekenbetroffenen PAH Mallorca.

Protest nach Abstimmung im Kongress

Einen Tag vor dem Protest hat der spanische Kongress zwei von der Regierung beschlossene Dekrete abgelehnt. Die Demonstranten kritisieren PP, Vox und Junts für ihre Gegenstimmen. Vor der Vertretung der spanischen Regierung rufen sie aber auch der Regierung wegen ihrer Wohnungspolitik „Schande“ zu.

Die Veranstalter fordern niedrigere Mieten, einen Stopp von Zwangsräumungen und mehr hochwertige öffentliche Wohnungen. Auch den Verkauf mehrerer Wohnungen an denselben Käufer wollen sie verbieten.

Veranstalter rufen zum Generalstreik auf

Am Ende des Marsches rufen die Veranstalter zu einem Generalstreik für das Recht auf Wohnen auf. Einen Termin nennen sie nicht. Óscar Martínez von der Mietergewerkschaft sieht fehlenden politischen Willen als Kern des Problems. Miquel Durán von der Wohnungsgewerkschaft in Palma hält die bisherigen Maßnahmen für unzureichend.

Themen: Polizei · Streiks · Arbeitsmarkt · Wohnen & Immobilien · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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