Balearen: Firmen zahlen im Schnitt 18,8 Tage zu spät
Unternehmen auf den Balearen zahlen im dritten Quartal 2026 im Schnitt 18,8 Tage nach dem vereinbarten Termin. Das zeigt eine Studie einer Tochtergesellschaft von Cesce. Gegenüber dem zweiten Quartal hat sich die Verzögerung um zwei Tage verkürzt – sie liegt aber weiterhin über dem spanischen Durchschnitt.
Weniger Verzug, aber weiter über dem Durchschnitt
Spanienweit beträgt die durchschnittliche Verzögerung 14,2 Tage, auf den Balearen sind es 4,6 Tage mehr. Zwischen Juli und September gehen dort 40,7 Prozent der Zahlungen pünktlich ein. Bei 46,6 Prozent beträgt der Verzug bis zu 30 Tage, bei 3,9 Prozent mehr als 120 Tage.
Gastgewerbe liegt bei Zahlungen hinten
In der Branchenauswertung der Studie hat das Gastgewerbe mit durchschnittlich 23,9 Tagen die längste Verzögerung. Dahinter folgen die Verwaltung mit 22,9 Tagen und der Energiesektor mit 18,8 Tagen. Die Industrie kommt dagegen auf 10,3 Tage.
Auch die Unternehmensgröße macht einen Unterschied: 46 Prozent der Zahlungen von Kleinstunternehmen erfolgen pünktlich, bei großen Unternehmen sind es 14 Prozent. Trotzdem haben Kleinstunternehmen mit 16,8 Tagen die höchste durchschnittliche Verzögerung. Bei großen Unternehmen sind es 14 Tage.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com