Zugunglück in Urda: 30 Millionen Euro für die Opfer
Nach dem Zugunglück in Urda in der Provinz Toledo mit bislang 69 Toten sollen die Familien der Verstorbenen mehr als 72.121 Euro Soforthilfe erhalten. Das Unglück ereignete sich am Mittwoch, 28. Oktober. Am Dienstag, 3. November, beschloss die spanische Regierung Hilfen von insgesamt 30 Millionen Euro für die Betroffenen.
Geld für Angehörige und Verletzte
Zusätzlich zur Soforthilfe erhalten die Familien einen Vorschuss auf die Versicherungsentschädigung in gleicher Höhe. Für Verletzte richten sich die Beträge nach der Schwere der Verletzung: Die Soforthilfe reicht von mehr als 2.404 Euro bis zu mehr als 84.141 Euro. Auch der jeweilige Versicherungsvorschuss hat dieselbe Höhe.
Je 15 Millionen Euro sind für die Soforthilfen und die Vorschüsse vorgesehen. Die Zahlungen erfolgen auf einmal, sind steuerfrei und können zusätzlich zu Entschädigungen aus Pflicht- und Haftpflichtversicherungen bezogen werden.
Hilfe bei den Anträgen
Neue Anlaufstellen sollen Betroffenen helfen, die Hilfen und Vorschüsse zu beantragen. Auch die bestehenden Bürgerbüros der Regierungsvertretungen nehmen Anträge entgegen. Wer nicht zu einer Stelle kommen kann, soll überall in Spanien zu Hause betreut werden können.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com