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Zugunglück in Urda: Tourismus fordert Infrastruktur-Plan

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Nach dem Zugunglück in Urda in der Provinz Toledo fordert der spanische Tourismusverband Mesa del Turismo Konsequenzen. Am 29. Oktober 2026 verlangt er von der Regierung einen nationalen Investitionsplan, der die Sicherheit und das Funktionieren wichtiger Infrastruktur gewährleistet. Der Verband verweist auf zwei schwere Unfälle innerhalb von weniger als einem Jahr auf derselben Hochgeschwindigkeitsstrecke.

Archivo - Carlos Garrido de la Cierva, presidente de la asociación.
Europa Press

Verbandspräsident Carlos Garrido erinnert an das Unglück von Adamuz: Danach habe festgestanden, dass sich so etwas nicht wiederholen dürfe. Nun müsse das spanische Bahnsystem umfassend sicher gemacht werden. Garrido hält es für inakzeptabel, wenn Bürger und Touristen Angst hätten, Hochgeschwindigkeitszüge zu nutzen.

Der Verband sieht durch die Unfälle auch das Vertrauen in Spanien als Reiseziel belastet. Sein geforderter Plan soll sich deshalb nicht auf die Bahn beschränken: Er verlangt mehr Mittel für öffentliche Infrastruktur, darunter die Wasserkraftversorgung und die Kommunikation. Sichere und verlässliche Dienste seien für den Tourismus unverzichtbar.

Themen: Tourismus · Verkehr

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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