Mallorquinerin nach Zugunglück in Urda weiter vermisst
Mari Carmen García aus Inca auf Mallorca wird nach dem Zugunglück am Mittwoch in Urda (Toledo) weiter vermisst. Sie soll in Wagen sieben oder acht eines Zuges mit Ziel Sevilla gereist sein. Ihr Gesundheitszustand ist unbekannt.
Familie sucht in Krankenhäusern
Die Frau lebt und arbeitet in Madrid. Angehörige und Menschen aus ihrem Arbeitsumfeld verbreiten Suchaufrufe in sozialen Netzwerken. Ihre Familie suchte in der Nacht zum Donnerstag vergeblich in Krankenhäusern in Madrid nach ihr.
Die Angehörigen haben bei der Guardia Civil Anzeige erstattet und Proben für einen DNA-Abgleich abgegeben. David Ruiz, Bürgermeister von Rute, wo García familiäre Verbindungen hat, sagte, die Familie sei „verzweifelt“. Sie hoffe weiter, dass Mari Carmen unter den bislang nicht identifizierten Schwerverletzten sei.
Entwarnung von IB3 war falsch
Nach einer Schweigeminute in Palma hatte die Präsidentin der Balearenregierung, Marga Prohens, am Mittwoch eine Meldung des Senders IB3 aufgegriffen, wonach die Mallorquinerin außer Gefahr sei. IB3 korrigierte später seine Meldung: Die Angabe, García liege in einem Krankenhaus in Toledo, war falsch. Sie wird weiterhin vermisst.
Am Donnerstag sagte Prohens nach einer weiteren Schweigeminute in Palmas Intermodal-Bahnhof, die Balearenregierung unternehme Schritte, um die junge Frau zu finden. Welche das sind, wollte sie aus Rücksicht auf die Familie nicht sagen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com