A GoGò Pizzabar

Palma · Restaurants · Preisniveau: Mittel · 10–20 € · 4.9(546)Google

Preis laut Google

A GoGò Pizzabar liegt in der Carrer de Can Fortuny, einer schmalen Gasse unmittelbar an der Plaça de Santa Eulàlia, mitten im mittelalterlichen Palma. Es ist das zweite und größere Haus von Camilla Riccardi und Jerónimo Alonso: Bar und offene Küche im Erdgeschoss, eine Etage höher ein ruhigerer Gastraum zum Sitzenbleiben, davor eine sehr kleine Terrasse. Die Einrichtung ist zurückhaltend, der Ton familiär, die Wirtsleute stehen selbst im Laden. Gut erzogene Hunde sind ausdrücklich willkommen.

Ihr erstes Lokal, ein winziger Pizzabar mit offenem Tresen, an dem man dem Pizzaiolo zusehen kann, ist seit 2019 in Sa Gerreria in Betrieb. Der Name hat übrigens nichts mit Tanzmädchen zu tun, wie oft vermutet wird: "a gogò" heißt im Italienischen so viel wie "in Hülle und Fülle".

A GoGò Pizzabar – Eindruck 1

Der Teig und die Pizzen von A GoGò Pizzabar

Die Pizza folgt der römischen Scrocchiarella und nicht dem neapolitanischen Vorbild: rund, dünn ausgezogen, mit niedrigem Rand, goldgelb und leicht knusprig. Der Teig besteht aus vier Zutaten — proteinreichem italienischem Mehl, Wasser, Salz und frischer Hefe. Nach der ersten Gare formt die Küche einzelne Teigballen, die "panetti", und lässt sie über einen guten Tag hinweg reifen; das macht den Boden bekömmlicher. Ausgezogen wird von Hand. Die Tomaten kommen als Rosso Gargano aus Apulien und La Torrente aus Kampanien, der Fiordilatte-Mozzarella wöchentlich frisch aus Italien.

Die Karte trennt klassische Pizzen von den "pizze della casa", dazu kommen wechselnde Kreationen des Monats und der Saison. Zu den Hausbelegungen zählen die Umbra ohne Tomate, mit in Weißwein geschwenkten Waldpilzen, Burrata und weißem Trüffel; die Ghiottona mit Pistazien-Mortadella und schwarzem Trüffel; die Acciurrata, deren Burrata und Sardellen erst nach dem Ofen aufgelegt werden und die deshalb zimmerwarm serviert wird; und die Sa Roqueta, die Mallorca gewidmet ist: scharfe Sobrassada, Burrata di Andria und ein Faden Honig. Dazu die Klassiker von der Margherita bis zur Romana mit Sardellen aus Santoña.

A GoGò Pizzabar – Eindruck 2

Römische Vorspeisen und sizilianische Kleinigkeiten

Herzstück der Küche sind die Supplì, römische frittierte Reisbällchen mit einem Kern aus geschmolzenem Mozzarella: das klassische mit einem Ragù aus mallorquinischem Fleisch — schwarzem Schwein, Jungrind und Huhn —, eines nach Art des Cacio e Pepe und ein veganes mit Linsenragù. Daneben stehen sizilianische Cazzilli, Kartoffelkroketten mit Minze, ohne Paniermehl und ohne Ei, Zucchiniblüten im Tempurateig mit Ricotta und geräucherter Provola und die toskanischen Gnudi aus Spinat und Ricotta in Butter und Salbei. Die Dolci sind hausgemacht: eine Zitronentorte mit Baiserhaube, Panna cotta mit Amaretti-Bröseln und ein kleines Cannolo mit süßer Ricotta, dunkler Schokolade und Pistazie.

Vegan, vegetarisch und ohne Gluten

Die vegane Karte ist hier kein Anhängsel, sondern eine eigene Abteilung. Camilla Riccardi hat die Rezepte für die pflanzlichen Käse selbst entwickelt: Mozzarella und Burrata entstehen aus fermentierten mallorquinischen Mandeln, der Parmesan-Ersatz aus Lupinen, die Scamorza aus Reis, und selbst die scharfe Sobrassada wird aus getrockneten Tomaten nachgebaut. Wer will, kann diese Käse nach Gewicht kaufen. Dazu kommen eine vegane Sa Roqueta, eine Pizza mit veganer Mortadella und Pistazien sowie eine vegane Burratina auf Rucola. Ein glutenfreier Teig lässt sich bestellen, für Zöliakiebetroffene ist er laut eigener Karte allerdings nicht geeignet.

Was das Haus für die Umwelt tut

Nachhaltigkeit ist bei A GoGò kein Schlagwort, sondern eine offengelegte Liste von Maßnahmen. Wo es die italienische Qualität zulässt, wird lokal und saisonal eingekauft, die Reinigungsmittel sind ECOLABEL-zertifiziert, Einwegplastik wird zurückgedrängt. Aus dem Anspruch, nichts wegzuwerfen, entstehen Öle und Cremes aus Resten; die Verpackungen fürs Mitnehmen sind kompostierbar. Das gebrauchte Frittieröl geht an ein Recyclingprojekt, das daraus Biokraftstoff macht, und der Erlös fließt an eine Organisation für den Schutz des Mittelmeers. Unterstützt wird außerdem ein Tierschutzverein aus Llucmajor. Und wer seinen eigenen Behälter mitbringt, zahlt beim Mitnehmen weniger.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenpflichtig

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Lieferung
  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice
  • Selbstbedienung

Ausstattung

  • Toilette
  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • Bar vor Ort
  • Vegan
  • Separater Raum

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig

Haustiere

  • Hunde erlaubt

Besonderheiten

  • Guter Kaffee

Reservierung

  • Reservierung möglich

Geeignet für

  • Gruppen

Häufige Fragen zu A GoGò Pizzabar

Wofür ist A GoGò Pizzabar in Palma bekannt?

Für dünne Pizza nach römischer Art aus lang gereiftem Teig und für eine ungewöhnlich weit ausgebaute vegane Karte. Dazu kommt eine kleine italienische Küche mit römischen Supplì, sizilianischen Cazzilli und toskanischen Gnudi. Das Haus ist das zweite von Camilla Riccardi und Jerónimo Alonso in Palmas Altstadt.

Was macht den Teig besonders?

Er besteht aus nur vier Zutaten: proteinreichem italienischem Mehl, Wasser, Salz und frischer Hefe. Nach der ersten Gare werden einzelne Teigballen geformt, die "panetti", und über einen guten Tag hinweg gereift. Das baut Stärke und Eiweiß langsam ab und macht den Boden bekömmlicher; ausgezogen wird von Hand, der Rand bleibt niedrig.

Gibt es vegane und glutenfreie Optionen?

Ja, und sie sind hier keine Randnotiz. Die pflanzlichen Käse macht das Haus selbst: Mozzarella und Burrata aus fermentierten mallorquinischen Mandeln, Parmesan-Ersatz aus Lupinen, Scamorza aus Reis und eine Sobrassada aus getrockneten Tomaten. Ein glutenfreier Teig ist bestellbar, laut eigener Karte allerdings nicht für Zöliakiebetroffene geeignet.

Wie ist das Lokal aufgeteilt?

Im Erdgeschoss stehen die Bar und die offene Küche, eine Etage höher gibt es einen ruhigeren Gastraum, davor liegt eine sehr kleine Terrasse zur Gasse. Die Einrichtung ist bewusst zurückhaltend gehalten. Gut erzogene Hunde dürfen mit.

Sollte man einen Tisch reservieren?

Das Haus beschreibt sich selbst als klein, und die Plätze verteilen sich auf zwei Etagen plus eine schmale Terrasse. Wer zu zweit spontan vorbeischaut, hat gute Chancen; für größere Runden ist eine Reservierung über das eigene Buchungssystem des Hauses der sicherere Weg. Pizza gibt es auch zum Mitnehmen und per Lieferdienst.

Wer steht hinter A GoGò Pizzabar?

Camilla Riccardi und Jerónimo Alonso. Ihr erstes Lokal, ein winziger Pizzabar in Sa Gerreria, ist seit 2019 in Betrieb; das Haus an der Carrer de Can Fortuny kam als zweites dazu. Die Rezepte für die veganen Käse hat Camilla Riccardi selbst entwickelt, und beide beraten die Gäste in der Regel persönlich.

Bewertungen

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