Ca na Martina bei Calonge: Küstenwanderung im Südosten Mallorcas

Ca na Martina bezeichnet hier eine leichte Wanderung an Mallorcas Südostküste. Die Route wird unter dem Namen Ca na Martina – Cala Mondragó – S’Amarador – N’Amera geführt. Im Mittelpunkt steht also kein einzelnes Bauwerk, sondern ein Landschaftserlebnis zwischen Küstenbuchten und dem Naturraum von Mondragó.
Der Ausflug eignet sich besonders für Reisende, die einen Strandtag um einen überschaubaren Spaziergang erweitern möchten. Die dokumentierte Wanderung wird als leicht eingestuft und mit einer Gehzeit von etwa 1,5–2 Stunden angegeben. Sie ist lang genug, um unterschiedliche Abschnitte der Küstenlandschaft kennenzulernen, bleibt aber kurz genug für einen halben Ausflugstag. Wer die Route auf einer Karte sucht, sollte sich deshalb an den Namen Cala Mondragó, S’Amarador und N’Amera orientieren.
Was es zu sehen gibt
Schon der vollständige Routenname verrät den Charakter des Ausflugs: Ca na Martina – Cala Mondragó – S’Amarador – N’Amera. Die einzelnen Namen stehen nicht für Räume eines Museums oder Bauteile eines Denkmals, sondern für Landschaftspunkte entlang der Wanderung. Der Reiz entsteht aus dem Wechsel zwischen Weg, Küste und Buchten.
Ca na Martina
Ca na Martina gehört zur dokumentierten Wanderung. Statt nach einem monumentalen Eingang oder einem Besucherzentrum zu suchen, folgt man einer Route, die mehrere Küstenorte miteinander verbindet. Am Anfang befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, weshalb sich die Wanderung auch für einen individuell geplanten Spaziergang eignet.
Für diese Sehenswürdigkeit sind die benachbarten Routenziele die sichersten Erkennungsmerkmale. Wird Ca na Martina zusammen mit Cala Mondragó und S’Amarador angezeigt, handelt es sich um den hier beschriebenen Landschaftsausflug.
Cala Mondragó
Die Cala Mondragó ist einer der prägenden Punkte unterwegs. Sie gehört zum Naturraum Mondragó, der zu den bekannten Ausflugslandschaften der Gemeinde Santanyí zählt. Die Küste dieser Region ist durch kleine Sandbuchten geprägt; gerade der Übergang von einem Wegabschnitt zur geöffneten Bucht macht den Reiz der Wanderung aus.
An der Cala verändert sich der Rhythmus des Spaziergangs. Während auf den Verbindungswegen das Vorankommen im Vordergrund steht, bietet die Bucht einen natürlichen Ort für eine Pause und den Blick auf das Wasser. Wer Wandern und Baden verbinden möchte, sollte dafür zusätzliche Zeit einplanen, denn die angegebene Gehzeit bezieht sich auf die Route und nicht auf längere Aufenthalte am Strand.
S’Amarador
S’Amarador ist ein weiteres klar benanntes Küstenziel der Wanderung. Die Bucht lässt sich gut mit Cala Mondragó vergleichen, ohne dass beide zu einem einzigen Strandabschnitt verschmelzen: Gerade der Weg von einer Bucht zur nächsten vermittelt, wie gegliedert Mallorcas Südostküste ist. Die Wanderung gewinnt ihren Charakter deshalb nicht aus einem einzigen Aussichtspunkt, sondern aus der Abfolge mehrerer Küstenbilder. Auch N’Amera gehört zum dokumentierten Routennamen.
N’Amera
N’Amera ist ein weiterer Abschnitt der Route und erweitert den Ausflug über die beiden bekannteren Buchten hinaus. Der Besuch erschöpft sich damit nicht in einem einzelnen Strandziel, sondern umfasst mehrere benannte Punkte der Küstenlandschaft.
Östlich der Route liegt allerdings militärisch genutztes Gelände. Der Zugang dorthin ist verboten. Abzweigungen in diese Richtung sind daher nicht als zusätzliche Erkundungsmöglichkeit zu verstehen; maßgeblich bleibt der erlaubte Verlauf der Wanderung. Dieser Hinweis ist wichtiger als die Suche nach vermeintlichen Abkürzungen oder Aussichtspunkten außerhalb des vorgesehenen Weges.
Der Besuch
Der Spaziergang beginnt ohne inszenierten Auftakt. Nach der Orientierung folgt man der Route mit den benannten Punkten Cala Mondragó, S’Amarador und N’Amera. Weil die Strecke als leicht gilt, steht weniger eine sportliche Herausforderung als das ruhige Erleben der Küstenlandschaft im Vordergrund.
Zeitbedarf für die Route
Für die dokumentierte Route werden etwa 1,5–2 Stunden Gehzeit genannt. Diese Angabe ist eine gute Grundlage, aber kein vollständiger Zeitplan für den Ausflug. Pausen in den Buchten, ein Bad oder ein längerer Aufenthalt am Wasser kommen hinzu. Wer nicht nur wandern, sondern die einzelnen Stationen bewusst erleben möchte, sollte daher deutlich mehr Zeit freihalten als die reine Gehzeit.
Die Wanderung lässt sich in einen halben Ausflugstag einbauen. Das ist besonders praktisch, wenn anschließend Calonge, Portopetro oder Cala d’Or besucht werden sollen. Umgekehrt kann Ca na Martina auch den aktiven Teil eines Strandtages bilden: zuerst die Wanderung, danach ein längerer Aufenthalt an einer der Buchten.
Orientierung unterwegs
Am zuverlässigsten ist die Orientierung über die vollständige Abfolge der Routennamen. Auf der richtigen Route erscheinen Cala Mondragó, S’Amarador und N’Amera gemeinsam als Ziele. Vor dem Start empfiehlt es sich, den Verlauf auf einer Karte zu prüfen und die Karte für den Fall einer schwachen Mobilfunkverbindung verfügbar zu halten.
Besonderes Augenmerk verdient die Ostseite: Das dortige Militärgelände darf nicht betreten werden. Ein Weg, der in dieses Areal hineinführt, ist keine zulässige Variante der Route.
Zugang und Besuchsplanung
Verlässliche feste Öffnungszeiten und Eintrittsmodalitäten sind für Ca na Martina nicht hinterlegt. Da es sich um einen Landschaftsausflug mit öffentlichem Parkplatz am Anfang der Route handelt, sollte vor der Anfahrt dennoch geprüft werden, ob aktuell Zugangsbeschränkungen, Parkplatzregelungen oder besondere örtliche Hinweise gelten.
Für den Andrang ist vor allem die Verbindung mit den Buchten von Bedeutung. Cala Mondragó und S’Amarador sind eigenständige Ausflugsziele, sodass sich Wanderer, Badegäste und Besucher des Naturraums begegnen können. Wer möglichst ruhig gehen möchte, sollte genügend zeitlichen Spielraum lassen, statt die Wanderung zwischen zwei eng gesetzte Termine zu pressen.
Anfahrt und Parken
Die überregionalen Fahrangaben führen bis Calonge, nicht direkt bis zur Route von Ca na Martina. Das letzte Stück verläuft aus dem Raum Calonge weiter in Richtung der Küste und des Naturraums Mondragó. Für die Feinorientierung sollten deshalb neben Ca na Martina auch Cala Mondragó und S’Amarador als Kartenziele herangezogen werden.
Vom Flughafen Palma
Vom Flughafen Palma bis Calonge sind es 54 Straßenkilometer. Die Fahrt dauert rund 49 Minuten und führt über die Ma-19. Calonge dient dabei als verlässlicher Orientierungspunkt im Hinterland der Südostküste; von dort ist die Fahrt zur Wanderung fortzusetzen.
Von Palma Zentrum
Vom Zentrum Palmas bis Calonge beträgt die Strecke 60 Straßenkilometer. Über die Ma-19 dauert die Fahrt rund 57 Minuten. Auch diese Werte gelten ausdrücklich nur bis Calonge. Für das letzte Stück zur Sehenswürdigkeit ist eine zusätzliche Fahrt in Richtung Küste einzuplanen.
Die Ma-19 ist für den größten Teil der Anreise die entscheidende Straßenverbindung. Erst im Südosten wird die Orientierung kleinteiliger. Hier helfen die bekannten Namen Mondragó und S’Amarador meist besser als die isolierte Eingabe von Ca na Martina.
Parkplatz und Bus
Am Anfang der Wanderung befindet sich ein öffentlicher Parkplatz. Eine Garantie auf einen freien Stellplatz ergibt sich daraus nicht; vor allem bei einem gleichzeitig starken Besuch der Buchten kann eine flexible Planung sinnvoll sein. Aktuelle Beschilderungen und örtliche Parkregeln haben Vorrang.
Als Haltestellen im weiteren Umfeld sind Cala Mondragó, Sa Barca Trencada sowie Portopetro 1 und Portopetro 2 erfasst. Die Haltestelle Cala Mondragó passt räumlich am unmittelbarsten zum Landschaftsziel der Wanderung. Da der Fußweg von einer Haltestelle zum genauen Einstieg je nach gewähltem Zugang abweichen kann, sollte die Verbindung einschließlich des letzten Wegstücks vor der Fahrt geprüft werden.
Buslinien nach Ca na Martina im Überblick
| Linie | Strecke | Fahrten/Tag | Erste Fahrt | Letzte Fahrt |
|---|---|---|---|---|
| 521 | Cala d'Or - Cala Mondragó | 66 | 08:30 | 20:50 |
| 515 | Cala d'Or - Campos | 57 | 05:55 | 23:00 |
| 515e | Cala d'Or - Palma | 10 | 09:27 | 20:10 |
Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.
Anfahrt mit dem Bus
Cala Mondragó (57024) · 0,5 km Luftlinie
- 521Cala d'Or - Cala Mondragó · Täglich
Sa Barca Trencada (57023) · 0,9 km Luftlinie
- 521Cala d'Or - Cala Mondragó · Täglich
Portopetro 2 (57052) · 1,9 km Luftlinie
- 515Cala d'Or - Campos · Täglich
- 515eCala d'Or - Palma · Mo-Fr
- 521Cala d'Or - Cala Mondragó · Täglich
Portopetro 1 (57051) · 1,9 km Luftlinie
- 515Cala d'Or - Campos · Täglich
- 515eCala d'Or - Palma · Mo-Fr
- 521Cala d'Or - Cala Mondragó · Täglich
Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.
In der Umgebung
Zwischen bäuerlichem Hinterland und gegliederter Küste liegt eine Region, in der sich eine kurze Wanderung leicht mit sehr unterschiedlichen Eindrücken verbinden lässt. Calonge, Mondragó und Portopetro stehen dabei für drei Seiten des Südostens: Dorf, Naturraum und Hafen.
Calonge
Calonge gehört zur Gemeinde Santanyí und liegt am Fuß der letzten Höhen der Serra de Llevant. Der Ort war historisch landwirtschaftlich geprägt; Fischerei spielte über den zugehörigen Küstenraum ebenfalls eine Rolle. Heute lebt ein Teil der Bevölkerung vom Tourismus an der nahen Küste, während Calonge selbst seinen dörflichen Maßstab bewahrt hat.
Die schriftliche Geschichte des Ortes reicht ins Mittelalter zurück. Im 13. Jahrhundert erscheint die Siedlung unter einer historischen Form des Namens Alqueria Collonia beziehungsweise Alqueria Coloia. Als Namensgeber gilt wahrscheinlich Gilabert de Cruïlles, ein katalanischer Adliger, der an der Eroberung Mallorcas beteiligt war. Im heutigen Ortsbild bildet die Kirche Sant Miquel den Mittelpunkt.
Mondragó und S’Amarador
Der Naturraum Mondragó ist die naheliegendste Ergänzung des Ausflugs, weil die Route selbst durch dieses Küstenumfeld führt. Wer nach der Wanderung noch Zeit hat, kann an Cala Mondragó oder S’Amarador bleiben, anstatt sofort weiterzufahren. So werden Spaziergang und Strandaufenthalt zu zwei klar getrennten Teilen desselben Tages.
Die Buchten der Gemeinde Santanyí sind für ihre kleinen Sandstrände und das klare, türkis wirkende Wasser bekannt. Dennoch lohnt es sich, Ca na Martina nicht nur als Zubringer zu einem Badestopp zu betrachten. Erst der Weg zwischen den benannten Küstenpunkten zeigt, wie nah die einzelnen Buchten beieinanderliegen und zugleich durch Landabschnitte voneinander getrennt sind.
Portopetro und Cala d’Or
Portopetro bietet sich für einen anschließenden Abstecher an, wenn nach der Wanderung ein Hafenort gewünscht ist. Sein Fischer- und Yachthafen schafft einen deutlichen Kontrast zur Küstenwanderung. Cala d’Or liegt ebenfalls in der näheren Küstenregion und ist lebhafter sowie touristischer geprägt, während Calonge als ruhiger Zwischenhalt im Hinterland dienen kann. Auf diese Weise lässt sich die Wanderung je nach Interesse entweder mit Dorfleben, Hafenatmosphäre oder einem längeren Aufenthalt an der Küste verbinden.
Der Ort dazu
Calonge im OrtsporträtWissenswertes für den Besuch
Die Wanderung wird als leicht eingestuft und mit einer Gehzeit von 1,5–2 Stunden angegeben. Wer baden möchte, sollte dafür mehr Zeit einrechnen.
Unterwegs mit Kindern
Die Einstufung als leichte Wanderung spricht grundsätzlich für einen überschaubaren Familienausflug. Entscheidend bleiben jedoch Alter, Ausdauer und Aufmerksamkeit der Kinder. Die reine Gehzeit von 1,5–2 Stunden verlängert sich mit Pausen deutlich, besonders wenn Cala Mondragó oder S’Amarador als Badestopp eingeplant werden.
Vor dem Start sollte der erlaubte Verlauf gemeinsam geklärt werden. Das östlich gelegene Militärgelände ist tabu und darf auch nicht für eine vermeintliche Abkürzung betreten werden. Bei einem Familienausflug ist eine gespeicherte Karte besonders hilfreich, damit spontane Richtungswechsel nicht zu unnötigen Umwegen führen.
Zeitplanung unterwegs
Wer nur die angegebene Gehzeit kalkuliert, unterschätzt leicht die Aufenthalte unterwegs. Eine Pause an der Cala, das Wechseln zum Baden und der weitere Weg benötigen zusätzlichen Spielraum. Der Ausflug wirkt entspannter, wenn nicht jede Station unter Zeitdruck erreicht werden muss.
Was Ca na Martina nicht ist
Zu erwarten ist kein Museum, keine historische Innenbesichtigung und kein einzelnes Monument mit klar abgegrenztem Rundgang. Ca na Martina ist hier Teil einer Landschaftsroute. Der eigentliche Besuch entfaltet sich auf dem Weg mit Cala Mondragó, S’Amarador und N’Amera. Die Kombination dieser Begriffe führt am zuverlässigsten zum richtigen Ziel.
Insider-Tipps von Einheimischen
Mit Routennamen suchen
Bei der Kartensuche zusätzlich Cala Mondragó, S’Amarador und N’Amera eingeben. Der Name Ca na Martina allein kann zu einer Ferienvilla, einem Restaurant oder einer Unterkunft in der Region führen.
Buchtenzeit extra rechnen
Die angegebenen 1,5–2 Stunden beziehen sich auf die Wanderung. Für Pausen oder ein Bad an Cala Mondragó und S’Amarador sollte deutlich mehr Zeit eingeplant werden.
Ostseite nicht betreten
Östlich der Route liegt militärisch genutztes Gelände, dessen Zugang verboten ist. Abzweigungen dorthin sind weder Aussichtsschleifen noch zulässige Abkürzungen.
Mit Portopetro verbinden
Nach der Landschaftsrunde bietet sich Portopetro als Kontrastprogramm an. Der Fischer- und Yachthafen liegt in derselben Küstenregion; das dortige Restaurant Ca’n Martina ist jedoch ein anderer Ort.