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Mallorquiner Bover: Gaza-Film kämpft um Goya-Nominierung

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehr als zehn Jahre alte Aufnahmen aus Gaza rücken den mallorquinischen Regisseur Carles Bover erneut ins Rennen um eine Goya-Nominierung. Am 28. Oktober 2026 gehört sein Kurzfilm „El ressò de la mirada“ zu 15 Werken, die für eine Nominierung als bester Dokumentar-Kurzfilm infrage kommen. Die 41. Goya-Verleihung findet am 6. Februar in Pamplona statt.

Alte Bilder, neue Fragen

Bover und Julio Pérez del Campo filmten vor mehr als zehn Jahren in Gaza. Aus dem Material entstand „Gaza“, der 2019 den Goya als bester Dokumentar-Kurzfilm gewann. Für seinen neuen Film sichtet Bover auch damals verworfene Aufnahmen. Er fragt, welche Verantwortung Menschen tragen, die Leid filmen und die Bilder anderen zeigen.

Mehr als 60 Festivals

„El ressò de la mirada“ lief bereits bei mehr als 60 Festivals weltweit. 16 Festivals, die für die Goya-Preise qualifizieren, nahmen den Film in ihr offizielles Programm auf. Bover schrieb in sozialen Netzwerken, die Anerkennung helfe vor allem dabei, den Blick weiter auf Gaza zu richten. Seine Bitte: Das Gespräch über Gaza dürfe nicht verstummen.

Themen: Kultur

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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