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Son Roca erzählt sich selbst im neuen Dokumentarfilm

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In CineCiutat in Palma läuft ein 43-minütiger Dokumentarfilm, in dem junge Menschen aus Son Roca ihren Stadtteil selbst zeigen. „Última parada: Son Roca“ entstand über ein Jahr im Audioworkshop des Programms „Istmo. Archivo Humano de un Barrio“. Am Montag präsentierten die Beteiligten den Film im Kino.

Zuvor hatte es bereits eine Vorführung unter freiem Himmel in Son Roca gegeben – für Nachbarn und Familien, die im Film zu sehen sind. Der Titel spielt darauf an, dass Son Roca auf dem Stadtplan am Ende einer Buslinie liegt. Der Dokumentarfilm will aber vor allem die Menschen zeigen, die dort leben.

Stimmen aus dem Viertel und aus dem Bus

Im Film kommen unter anderem Mateu Ramis zu Wort, der jahrelang die EMT-Linie 8 fuhr, sowie die heutige Fahrerin Consuelo Medina. María Francisca Simonet, die erste Sozialarbeiterin von Son Roca, erinnert sich daran, wie das Viertel vor 46 Jahren aussah.

Auch Familienmitglieder der jungen Filmemacher, Mütter, Pädagogen und ein Friseur aus dem Freundeskreis der Protagonisten erscheinen im Film. Archivbilder der Universität der Balearen und des Senders IB3 ergänzen die Aufnahmen.

Hugo Dantes, Lucas Dantes, Bethsabé Lara, Luna Reinoso und Iker Suárez entwickelten Drehbuch und Regie gemeinsam. Quindrop Producciones Audiovisuales begleitete sie technisch und erzählerisch.

Fotos aus Son Roca ziehen weiter nach La Misericòrdia

Insgesamt beteiligten sich 20 junge Menschen aus dem Umfeld von Naüm an dem Prozess. 16 von ihnen signieren die Fotografien der Ausstellung, fünf arbeiteten an Drehbuch und Regie des Dokumentarfilms. Luna Reinoso nahm an beiden Workshops teil.

Die Fotografien, aus denen der Dokumentarfilm hervorging, sind derzeit nach vorheriger Vereinbarung im Casal de Barri de Son Roca zu sehen. Am 19. November ziehen sie als Ausstellung ins Centre Cultural La Misericòrdia um.

Das Projekt ist die erste Ausgabe von Istmo in Zusammenarbeit mit Fundació Naüm Projecte Socioeducatiu und Quindrop Producciones Audiovisuales. Die technische Direktorin von Fundació Naüm, Eva Planellas, sagt, die Jugendlichen hätten damit ihre eigene Geschichte über Son Roca erzählen können – mit Erinnerungen, Verbindungen und Gemeinschaftskraft.

Themen: Kultur · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com