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Mallorca bekommt drei Kinoabende über Architektur

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Drei Filme bringen Architektur auf Mallorca ins Kino und eröffnen danach Gespräche über Räume, Gebäude und das Wohnen. Der Zyklus „La medida invisible“ startet am Mittwoch, 7. Oktober, mit „El Arquitecto“ im Innenhof des Coaib-Sitzes. Weitere Vorstellungen folgen am Mittwoch, 29. Oktober, im Teatro Principal de Inca und am Freitag, 20. November, in der Fundación Toni Catany in Llucmajor auf Mallorca.

El COAIB impulsa 'La medida invisible', una iniciativa cultural que utiliza el cine para reflexionar sobre arquitectura
Europa Press

Das Colegio Oficial de Arquitectos de Baleares (Coaib) organisiert die erste Ausgabe gemeinsam mit dem Teatro Principal de Inca, der Asociación Amigos del Cine de Inca y Comarca und der Fundación Toni Catany Centro Internacional de Fotografía. Gezeigt werden drei Filme und Dokumentationen über Architektur, Städte und die Frage, wie Menschen Räume bewohnen.

Drei Filme, drei Themen

„El Arquitecto“ von Stéphane Demoustier macht den Auftakt. Der Film handelt von der Distanz zwischen einer architektonischen Idee und ihrer Umsetzung sowie von den baulichen, administrativen und sozialen Herausforderungen eines Projekts.

Am 29. Oktober läuft in Inca „Columbus“ von Kogonada. Der Film beschäftigt sich damit, wie der Blick auf Räume, Gebäude und Umgebung entsteht und sich im Lauf des Lebens verändert.

Den Abschluss bildet am 20. November „E.1027 - Eileen Gray and House by the Sea“ von Beatrice Minger und Christoph Schaub in Llucmajor. Die Dokufiktion erzählt von der Architektin und Designerin Eileen Gray und ihrem mediterranen Haus E.1027. Dabei geht es auch um Urheberschaft, Zusammenarbeit und Aneignung in der Architektur.

Gespräche nach jeder Vorführung

Nach jeder Vorstellung führt Joan Carles Martorell durch ein Gespräch. Daran beteiligen sich unter anderem die Architekten Carme Pinós, Pep Ripoll und Juan Miguel Tizón sowie Fachleute aus anderen Bereichen.

Laut Coaib richtet der Zyklus den Blick auf Aspekte der Architektur, die sich nicht zeichnen oder messen lassen: Treue zu einer Idee, berufliche Verantwortung, Sensibilität und die Art, Räume wahrzunehmen. Koordinator Joan Carels Martorell spricht von drei „authentischen Juwelen“ des Kinos, die im Land bislang nur sehr begrenzt gezeigt wurden.

Themen: Kultur · Politik · Inca · Llucmajor

Quelle: Europa Press / Mallorca.com