Drei Kunstprojekte starten in Palmas Miró-Stiftung
Um 19.00 Uhr übernehmen am Freitag drei neue Kunstprojekte die Räume der Fundación Pilar i Joan Miró in Palma. Pedro Torres, Isabel Servera und Carlos Casas eröffnen ihre Arbeiten am Vorabend der Nit de l’Art. Zu sehen bleiben die Projekte bis zum 11. April.
Licht, Palmflechtwerk und Skulpturen
Pedro Torres zeigt im Espai Cúbic „Jora“, eine Installation, die aus der Beobachtung des Lichts im Umfeld der Stiftung entsteht. Der in Barcelona lebende brasilianische Künstler arbeitet unter anderem mit Ton, Video und Fotografie.
Im Espai Zero ist Isabel Serveras Projekt „Alenades“ zu sehen. Die mallorquinische Künstlerin greift dabei Techniken des Korbflechtens mit Palm-Material auf, die aus Orten im Llevant auf Mallorca stammen. Die Ausstellung verbindet Installation und Skulptur.
Immersive Filme im Auditorium
Der Filmemacher Carlos Casas bringt die immersiven Filme „Cementery“ und „Bestiari“ ins Auditorium der Stiftung. Die Werke knüpfen an die Tradition des Dokumentarfilms an und verbinden Bild und Ton, um Umgebungen sinnlich erfahrbar zu machen.
Casas hat seine Arbeiten bereits bei Festivals in Shanghai, Bangkok, Istanbul und Rotterdam sowie bei der Biennale von Venedig gezeigt. Dort war zuletzt auch „Bestiari“ zu sehen.
Die Eröffnungen gehören zum Programm der Nit de l’Art. Die Stadt Palma beteiligt sich außerdem mit Ausstellungen von Rebeca Morey und Bel Fullana im Casal Solleric sowie mit „El cor del bosc“ von Fabián Schalekamp im Espai Cor.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com