Palma kritisiert Miró-Kürzung um 10.000 Euro
Für die Fundació Pilar i Joan Miró auf Mallorca sind vom spanischen Kulturministerium 50.000 Euro vorgesehen – 10.000 Euro weniger als 2025. Palmas Rathaus wirft dem Ministerium deshalb am 17. September vor, die Stiftung zu missachten.
Der Stadtrat für Kultur, Javier Bonet, kritisiert vor allem den Kulturminister Ernest Urtasun. Eine Bitte von Bürgermeister Jaime Martínez aus dem März um eine höhere Förderung sei unbeantwortet geblieben, teilte die Stadt mit.
Stadt zahlt 1,5 Millionen Euro
Palma hat seinen Zuschuss für die Stiftung im Haushalt 2026 auf 1,5 Millionen Euro erhöht. Die Stadtregierung änderte dafür den Kredit und stockte die ursprüngliche Summe um 50.000 Euro auf.
Auch der Consell de Mallorca beteiligt sich laut Rathaus mit 100.000 Euro, die balearische Regierung mit 80.000 Euro. Der Beitrag des Kulturministeriums falle damit unter die Zuwendungen aller anderen öffentlichen Verwaltungen, die die Stiftung finanzieren.
Umbau von Son Boter läuft
Unabhängig von der Förderung der Stiftung wird auch die Werkstatt Son Boter der Fundació Miró renoviert. Für die Arbeiten stehen 833.000 Euro aus Mitteln der Nachhaltigkeits-Tourismussteuer bereit.
Bonet bemängelt, dass andere kulturelle Organisationen und Projekte höhere Zuschüsse vom Ministerium erhalten. Nach Darstellung des Rathauses ist ihr Tätigkeitsfeld oft deutlich enger als das der Miró-Stiftung.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com