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Rafa Forteza holt 90er-Werke in Palma aus dem Atelier

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Werke aus den 90er Jahren verlassen für „Cráneo“ teils erstmals wieder das Atelier von Rafa Forteza. Der Künstler zeigt die Ausstellung am Mittwoch im Colegio Oficial de Arquitectos de las Baleares (Coaib) in Palma auf Mallorca. Zu sehen sind Skulpturen, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus den frühen 80er Jahren bis hin zu aktuellen Werken.

Presentación de la exposición 'Cráneo' de Rafa Forteza
Europa Press

Kuratorin Esmeralda Gómez ordnet die Arbeiten nicht chronologisch. Stattdessen treffen Stücke aus sehr unterschiedlichen Phasen aufeinander. Gesten, Formen und Ideen aus der Vergangenheit sollen so aus heutiger Sicht wieder sichtbar werden.

Skulpturen aus den 90ern kehren zurück

Zu den wiederentdeckten Arbeiten gehören die Skulpturen „Las Cruces“. Forteza hatte sie nicht für eine bestimmte Ausstellung geschaffen. Die Werke bestehen aus Massen und gefundenen Materialien, ergänzt um kleine Gegenstände wie Harzfragmente, Pinsel, Knöpfe oder Buntstifte.

Der Titel „Cráneo“ – auf Deutsch „Schädel“ – steht laut Forteza für einen Raum, in dem Zeit vergeht und Ideen entstehen, sich sammeln und miteinander verbinden. Die Ausstellung folgt dabei den drei Handlungen Drehen, Wiederholen und Bleiben. Sie bestimmen Auswahl und Aufbau der Werke.

Fortsetzung einer gemeinsamen Recherche

„Cráneo“ setzt eine Arbeit von Forteza und Gómez fort, die im Januar 2026 bereits im Coaib zu sehen war. „Cámara de ecos“ verstand die Ausstellung als Raum zeitlicher Resonanz, in dem Arbeiten verschiedener Perioden miteinander in Austausch treten.

Auch die neue Schau greift diesen Gedanken auf: Vergangene Arbeiten stehen neben aktuellen Werken und bilden neue Verbindungen. Für Forteza entstehen die Maßstäbe einer künstlerischen Arbeit aus den Ideen, die sich in diesem gedanklichen Raum entwickeln.

Themen: Demonstrationen · Kultur

Quelle: Europa Press / Mallorca.com