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Menorcas Gastronomie fordert Geld für neue Technik

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Cafés, Bars und Restaurants auf Menorca wollen Mobiliar, Maschinen und andere Ausstattung erneuern – bisher sind sie bei einer wichtigen Insel-Förderung aber außen vor. Die Gastronomie fordert deshalb eigene Hilfen für 2027. Am Dienstag reichte die Vereinigung der Cafeterías, Bars y Restaurantes de Menorca dazu sechs Schreiben bei Inselrat und balearischer Regierung ein.

Fördergeld für Maschinen und Mobiliar

Vom Consell de Menorca verlangt der Verband, Cafeterías, Bars und Restaurants in die De-minimis-Hilfen für das produktive, genossenschaftliche und kommerzielle Gefüge der Insel aufzunehmen. Derzeit ist die Branche von diesem Programm ausgeschlossen.

Zugleich soll die balearische Regierung eine eigene Förderlinie für die Modernisierung der Betriebe schaffen. Das Geld soll unter anderem für Mobiliar, Maschinen, Ausrüstung und Installationen zur Verfügung stehen – zu Bedingungen, wie sie andere Unternehmens- und Tourismussektoren bereits erhalten.

Verband warnt vor sinkender Rentabilität

Die Vereinigung begründet ihre Forderung mit der Bedeutung der Branche für Arbeitsplätze auf Menorca. Nach Angaben des balearischen Statistikinstituts Ibestat zählt die Tätigkeit rund um Speisen und Getränke auf der Insel mehr Sozialversicherungs-Anmeldungen als die Beherbergung.

Gleichzeitig sinke die Rentabilität der Betriebe, warnt der Verband. Als Gründe nennt er höhere Betriebs-, Rohstoff-, Personal-, Energie- und Regulierungskosten sowie geringere Umsätze in der Tourismussaison. „Die Gastronomie braucht jetzt dieselbe institutionelle Unterstützung, die andere Wirtschaftssektoren bereits erhalten“, erklärte die Vereinigung.

Themen: Tourismus · Gastronomie · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com