Palma kocht mit Katalonien und Okzitanien: 45.000 Euro
Ensaimada backen, lokale Produkte probieren, gemeinsam kochen: In Palma auf Mallorca trafen sich vom 6. bis 8. Oktober Studierende, Lehrkräfte und Fachleute aus den Balearen, Katalonien und Okzitanien in Frankreich. Das Treffen war der Auftakt des Gastronomieprojekts „AMI Gastronomie: Saborea la cooperación“. Die Europaregion Pyrenäen-Mittelmeer teilte am Freitag mit, dass drei Ausbildungszentren über das Projekt Wissen und Erfahrungen austauschen sollen.
Ensaimada, Cocktails und Produkte von Mallorca
Zum Auftakt lernten die Gäste traditionelle Gerichte der Balearen kennen. Auf dem Programm standen Kochvorführungen und eine praktische Einheit zur Ensaimada. Am Mittwoch besuchte Balearen-Präsidentin Marga Prohens das Treffen und probierte bei einer öffentlichen Präsentation Produkte mallorquinischer Hersteller, darunter Gebäck, Wurstwaren, Wein und Käse.
Dazu kamen Cocktailvorführungen und Kochdemonstrationen aus allen drei Regionen. Am letzten Tag fuhren die Teilnehmer nach Sóller, Deià und Valldemossa auf Mallorca. Dort besuchten sie auch einen Betrieb, der Eis aus lokalen Produkten herstellt.
Zwei weitere Treffen geplant
Das Projekt verbindet die Escuela de Hotelería de Baleares, das Centro de Formación Profesional Integrada de Barcelona und das GRETA-CFA Aude-Pyrénées-Orientales. Es hat ein Budget von 45.000 Euro und läuft von Januar 2026 bis Juni 2027.
Nach dem Auftakt in Palma sind zwei weitere Treffen vorgesehen: vom 1. bis 3. Februar in Argelers de la Marenda in Frankreich und vom 15. bis 17. März in Barcelona.
Themen: Bildung · Gastronomie · Palma · Sóller · Deià · Valldemossa
Quelle: Europa Press / Mallorca.com