













Federika III
Italyure 38
4 Personen · 2 Kabinen · 11,7 m
Preis auf Anfrage
14 Yachten














Italyure 38
4 Personen · 2 Kabinen · 11,7 m
Preis auf Anfrage






Bavaria Sport 360 Open
4 Personen · 2 Kabinen · 10,8 m
Gesamtpreis ab 8.300 € für 7 Tage
















Falcon 86
12 Personen · 4 Kabinen · 26,5 m
Preis auf Anfrage




x-reuse
6 Personen · 3 Kabinen · 15,2 m
Tagescharter ab 2.830 €





























MY6
6 Personen · 3 Kabinen · 14 m
Gesamtpreis ab 9.810 € für 7 Tage
















Prestige 42 Fly
4 Personen · 2 Kabinen · 13,1 m
Tagescharter ab 1.910 €














Prestige 420 Fly
6 Personen · 2 Kabinen · 13,1 m
Preis auf Anfrage
















Azimut 64
6 Personen · 3 Kabinen · 19,5 m
Gesamtpreis ab 24.800 € für 7 Tage



Prestige 460
4 Personen · 2 Kabinen · 14,3 m
Tagescharter ab 2.502 €



x-reuse
4 Personen · 1 Kabinen · 11,3 m
Tagescharter ab 1.496 €

















Pershing 50
10 Personen · 2 Kabinen · 16,5 m
Gesamtpreis ab 33.661 € für 7 Tage








Ferretti 500
6 Personen · 3 Kabinen · 15,3 m
Preis auf Anfrage





















Cranchi Endurance 41
4 Personen · 1 Kabinen · 12,5 m
Preis auf Anfrage






































Ferretti 175 FLY
6 Personen · 3 Kabinen · 18,1 m
Tagescharter ab 3.135 €
Ein Motorboot auf Mallorca zu mieten eröffnet eine flexible Perspektive auf die Insel: Statt sich an Straßen und überfüllte Aussichtspunkte zu halten, lassen sich Buchten, Hafenorte und Küstenlandschaften vom Wasser aus erleben. Je nach Boot, Wetter und persönlicher Erfahrung kann der Tag als entspannter Badetörn, als Fahrt zwischen benachbarten Häfen oder als längerer Küstenabschnitt geplant werden. Motorboote eignen sich besonders für Reisende, die Ziele vergleichsweise direkt ansteuern und ihre Zeit auf dem Wasser individuell gestalten möchten. Dabei reicht die Auswahl typischerweise von kompakten Booten für Tagesausflüge bis zu geräumigeren Motoryachten mit Kabinen und zusätzlichen Komfortbereichen. Vor der Buchung sollte nicht nur die Größe des Boots betrachtet werden. Ebenso wichtig sind der vorgesehene Fahrtbereich, der Tiefgang, die Motorisierung, der Schutz am Steuerstand, die nutzbaren Außenflächen, die Zahl und Gestaltung der Schlafplätze sowie die Frage, ob das Boot ohne Skipper oder mit Skipper bzw. Crew übernommen wird. Ein Modell, das für eine kurze Badefahrt passend erscheint, muss nicht automatisch die beste Wahl für einen mehrtägigen Aufenthalt sein. Umgekehrt kann ein großes Boot für eine kleine Gruppe unnötig aufwendig sein, wenn hauptsächlich kurze Strecken und geschützte Buchten geplant sind. Mallorcas Küsten unterscheiden sich deutlich. Im Südwesten liegen bekannte Hafenorte und zahlreiche Möglichkeiten für kürzere Ausfahrten. Die Westküste ist landschaftlich eindrucksvoll, bietet unterwegs jedoch weniger leicht erreichbare Ausweichmöglichkeiten. Im Norden prägen weite Buchten, Kaps und wechselnde Windverhältnisse das Revier. An der Ost- und Südostküste stehen viele kleinere Calas und Hafenorte im Mittelpunkt. Welche Region am besten passt, hängt daher von Erfahrung, Wetter, gewünschtem Komfort und der Art des Törns ab. Alle Planungen sollten flexibel bleiben. Wind, Welle, Sicht, lokale Einschränkungen und die Verfügbarkeit von Liege- oder Ankerplätzen können sich ändern. Die Einschätzung des Vermieters, aktuelle Wetterinformationen und Hinweise der zuständigen Behörden haben Vorrang vor einem vorab entworfenen Reiseplan. Wer realistisch plant, Reserven einbaut und die Einweisung ernst nimmt, schafft die besten Voraussetzungen für einen entspannten Motorbooturlaub auf Mallorca.
Der Charterpreis eines Motorboots wird von mehreren Faktoren bestimmt. Besonders relevant sind Bootstyp, Größe, Alter, Ausstattung, Motorisierung, Ausgangshafen, Mietdauer und Reisezeit. Auch die Übernahme mit Skipper bzw. Crew führt zu einer anderen Kostenstruktur als eine Fahrt ohne Skipper. Ein scheinbar günstiges Grundangebot ist deshalb erst dann sinnvoll vergleichbar, wenn klar ist, welche Leistungen enthalten sind und welche Ausgaben zusätzlich entstehen können. Der Kraftstoffverbrauch gehört bei Motorbooten zu den wichtigsten variablen Kosten. Er hängt nicht allein von der zurückgelegten Strecke ab. Bootsgewicht, Rumpfform, Motoren, Beladung, Seegang und Fahrweise wirken sich ebenfalls aus. Schnelles Fahren kann den Verbrauch deutlich erhöhen, während eine gleichmäßige, an die Bedingungen angepasste Fahrt oft wirtschaftlicher ist. Verbindliche Verbrauchswerte sollten direkt beim Anbieter erfragt werden, da allgemeine Schätzungen das konkrete Boot und den tatsächlichen Törn nicht zuverlässig abbilden. Hinzu kommen je nach Angebot Kosten für Endreinigung, Bettwäsche, Handtücher, Außenbordmotor, Wassersportausrüstung, Hafendienstleistungen oder besondere Komfortpakete. Bei einer Buchung mit Skipper bzw. Crew sollte geklärt werden, ob deren Verpflegung, Unterkunft an Bord und weitere Nebenkosten bereits berücksichtigt sind. Auch Transfers zum Hafen, Proviant und gegebenenfalls Parkmöglichkeiten gehören in die Gesamtrechnung. Die Bedingungen unterscheiden sich zwischen Vermietern, weshalb die Leistungsbeschreibung und der Chartervertrag sorgfältig gelesen werden sollten. Liegeplätze sind ein weiterer möglicher Kostenpunkt. Gebühren können nach Hafen, Saison, Bootsmaßen, Aufenthaltsdauer und verfügbaren Leistungen variieren. In stark nachgefragten Hafenorten ist eine spontane Zusage nicht selbstverständlich. Wer unterwegs einen festen Platz benötigt, sollte frühzeitig beim jeweiligen Hafen nach Verfügbarkeit, Reservierungsverfahren und aktuellen Bedingungen fragen. Das gilt besonders dann, wenn Landstrom, Wasser, sanitäre Anlagen oder ein sicherer Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität wichtig sind. Bei vielen Buchungen wird eine Kaution oder eine vergleichbare Sicherheitsleistung verlangt. Entscheidend sind Höhe, Zahlungsart, Rückgabeverfahren und die Frage, welche Schäden oder Verluste darüber abgedeckt werden. Ebenso wichtig ist der Versicherungsschutz. Reisende sollten prüfen, welche Selbstbeteiligung gilt, welche Fahrtgebiete erlaubt sind und ob bestimmte Aktivitäten ausgeschlossen werden. Eine private Reise- oder Haftpflichtversicherung ersetzt nicht automatisch eine passende Absicherung für das gecharterte Boot. Für einen belastbaren Vergleich empfiehlt es sich, vom vollständigen Reiseplan auszugehen: Wie lange soll das Boot genutzt werden, wie weit soll ungefähr gefahren werden, welche Häfen sind vorgesehen und welcher Komfort wird erwartet? Anschließend können schriftliche Gesamtangebote eingeholt werden. Aktuelle Preise, Stornierungsregeln, Kautionen und Zusatzleistungen sind stets beim Anbieter zu bestätigen. So wird nicht nur der Grundpreis, sondern der voraussichtliche Gesamtaufwand vergleichbar.
Eine allgemein beste Reisezeit für Motorbootfahrten rund um Mallorca gibt es nicht. Die passende Periode richtet sich nach persönlichen Prioritäten. Wer lebhafte Hafenorte, warmes Wasser und ein großes touristisches Angebot sucht, bewertet die Hauptreisezeit häufig anders als Reisende, die ruhigere Marinas, mildere Temperaturen und mehr Spielraum bei der Routenwahl bevorzugen. Verfügbarkeit und Betriebszeiten einzelner Dienstleister können sich im Jahresverlauf ändern und sollten vor der Buchung geprüft werden. In den wärmeren Monaten sind Sonne und Badestopps für viele Gäste ein zentraler Teil des Erlebnisses. Gleichzeitig können beliebte Buchten und Häfen stärker nachgefragt sein. Mehr Verkehr auf dem Wasser verlangt erhöhte Aufmerksamkeit, besonders in Hafeneinfahrten, nahe Badezonen und beim Ankern. Reservierungen können sinnvoll sein, bieten aber keine Garantie gegen wetterbedingte Änderungen. Auch an warmen Tagen gehören Sonnenschutz, ausreichend Trinkwasser, Kopfbedeckung und geeignete Kleidung zur Vorbereitung. Frühjahr und Herbst können für ruhigeres Küstenfahren attraktiv sein. Das Wetter kann jedoch wechselhafter wirken, und nicht jede Einrichtung arbeitet im gleichen Umfang wie während besonders gefragter Reisephasen. Luft- und Wassertemperatur entsprechen möglicherweise nicht den Erwartungen eines klassischen Badeurlaubs. Dafür empfinden manche Reisende Hafenbesuche, Spaziergänge und längere Aufenthalte an Deck als angenehmer. Entscheidend ist nicht ein pauschales Saisonversprechen, sondern die aktuelle Vorhersage unmittelbar vor und während der Fahrt. Wind und Welle können sich an verschiedenen Küstenabschnitten unterschiedlich entwickeln. Eine geschützte Situation im Ausgangshafen sagt nicht zwingend aus, wie die Bedingungen an einem Kap oder auf einem offenen Küstenabschnitt sind. Lokale thermische Effekte, Dünung und kurzfristige Wetteränderungen sollten in die Tagesplanung einfließen. Vor allem die West- und Nordküste verlangen bei ungünstiger Prognose eine konservative Beurteilung, da geeignete Ausweichhäfen je nach Position weniger bequem erreichbar sein können. Die Routenplanung sollte daher immer Alternativen enthalten. Statt an einem entfernten Ziel festzuhalten, kann eine geschützte Bucht in der Nähe die bessere Wahl sein. Ein früher Abbruch ist kein Misserfolg, sondern Teil verantwortungsvoller Seemannschaft. Der Bootsvermieter kann Hinweise zu typischen lokalen Bedingungen geben, doch die aktuelle Entscheidung muss auf verlässlichen Wetter- und Seewetterinformationen beruhen. Bei einer Fahrt mit Skipper liegt die nautische Entscheidung bei der verantwortlichen Person an Bord. Außerhalb der besonders warmen Phasen sollte zusätzlich auf Kleidung gegen Wind und Spritzwasser geachtet werden. Selbst bei freundlichem Wetter kann die gefühlte Temperatur während der Fahrt deutlich niedriger sein als an Land. Für jede Jahreszeit gilt: Schwimmwesten müssen passend und zugänglich sein, lose Gegenstände sind zu sichern, und alle Mitfahrenden sollten vor dem Ablegen über sichere Bewegungsbereiche, Notfallausrüstung und das Verhalten bei unerwarteten Situationen informiert werden.
Palma und die angrenzenden Hafenbereiche sind für viele Reisende ein praktischer Ausgangspunkt. Die Nähe zu städtischer Infrastruktur erleichtert Anreise, Einkauf und Proviantierung. Von dort kommen je nach Bedingungen Fahrten entlang der Bucht von Palma sowie in Richtung Südwesten oder Südosten infrage. Der Schiffsverkehr kann vielfältig sein, weshalb Hafenvorschriften, Fahrwasser, Sperrbereiche und Anweisungen der Hafenbehörden besonders aufmerksam zu beachten sind. Im Südwesten liegen unter anderem Port d’Andratx, Santa Ponça und Port Adriano. Das Gebiet verbindet Hafenorte mit felsigen Küstenabschnitten und Buchten, die sich bei passenden Bedingungen für Badestopps eignen können. Die Nähe mehrerer Anlaufmöglichkeiten bedeutet dennoch nicht, dass jederzeit ein Liegeplatz verfügbar ist. Vor dem Einlaufen sollten Reservierungsstatus, Wassertiefe, örtliche Regeln und die aktuelle Verkehrslage geprüft werden. Auch Ankerverbote oder Schutzbereiche können die spontane Wahl eines Stopps begrenzen. Die Westküste mit der Serra de Tramuntana bietet markante Steilküsten und eindrucksvolle Ausblicke. Port de Sóller ist dort ein wichtiger möglicher Anlaufpunkt. Eine Fahrt entlang dieser Küste sollte konservativ geplant werden, weil Wetter und Seegang die Rückkehr oder Weiterfahrt erschweren können. Nicht jede auf der Karte attraktiv wirkende Bucht ist bei jeder Windrichtung als Schutzplatz geeignet. Wer wenig Erfahrung mit dem Revier hat, profitiert besonders von lokaler Beratung oder einem Skipper. Im Norden bieten die Gebiete um Port de Pollença und Alcúdia unterschiedliche Möglichkeiten für Küstenfahrten. Die Buchten wirken auf der Karte großzügig, können aber ebenfalls von Wind, Welle und regionalem Verkehr beeinflusst werden. Kapnahe Bereiche verlangen eine sorgfältige Prüfung der Vorhersage. Für Familien oder weniger erfahrene Gruppen kann es sinnvoll sein, kürzere Etappen zu wählen und einen gut erreichbaren Ausweichhafen festzulegen, statt einen ambitionierten Rundkurs zu planen. An der Ostküste liegen zahlreiche Calas sowie Hafenorte wie Cala Ratjada, Porto Cristo, Portocolom und Cala d’Or. Die Küstenform lädt zu Stopps ein, doch schmale Buchten können bei hoher Nachfrage eng werden. Beim Ankern sind Schwojkreis, Wassertiefe, Untergrund, Abstand zu anderen Booten und mögliche Fallwinde zu berücksichtigen. In Bereichen mit geschützten Seegraswiesen darf der Anker nicht einfach beliebig fallen. Vor Ort geltende Kennzeichnungen und Anweisungen müssen beachtet werden; im Zweifel ist ein ausgewiesenes Bojenfeld oder ein Hafen die bessere Option. Die Südküste bietet ebenfalls Buchten und Übergänge zur Bucht von Palma. Je nach Ausgangshafen lassen sich daraus entspannte Tagespläne entwickeln, ohne die gesamte Insel umrunden zu müssen. Eine Inselumrundung ist kein beiläufiger Tagesausflug, sondern erfordert eine eigenständige, wetterabhängige Planung, ausreichende Reserven und passende Erfahrung. Anbieter können außerdem das zulässige Fahrtgebiet vertraglich begrenzen. Der Nationalpark Cabrera südlich von Mallorca ist ein sensibles Schutzgebiet. Für Anfahrt, Aufenthalt, Navigation, Ankern oder die Nutzung von Bojen können Genehmigungen und besondere Regeln gelten. Diese Vorgaben können sich ändern und müssen vorab über offizielle Stellen sowie mit dem Vermieter geklärt werden. Ein Platz oder eine Erlaubnis sollte niemals vorausgesetzt werden. Unabhängig vom Gebiet gilt: Eine gute Route orientiert sich nicht nur am schönsten Ziel, sondern auch an sicheren Alternativen. Vor dem Ablegen sollten Treibstoffreserve, Wetter, Kommunikationsmittel, Kartenmaterial, Sicherheitsausrüstung und Rückkehrmöglichkeit geprüft werden. Digitale Karten und Mobiltelefone sind nützlich, ersetzen aber weder die vorgeschriebene Navigationsausrüstung noch eine verantwortliche nautische Vorbereitung.
Ob ein Motorboot auf Mallorca ohne Skipper geführt werden darf, hängt von mehreren Punkten ab. Maßgeblich können unter anderem Flagge und Zulassung des Boots, Motorisierung, Abmessungen, Fahrtgebiet, spanische Vorschriften, die Anerkennung ausländischer Befähigungsnachweise sowie zusätzliche Anforderungen des Vermieters oder Versicherers sein. Eine pauschale Aussage allein anhand eines ausländischen Führerscheinnamens wäre daher nicht verlässlich. Wer selbst fahren möchte, sollte dem Anbieter bereits vor der Buchung gut lesbare Kopien der vorhandenen Nachweise schicken und sich die Anerkennung für das konkrete Boot schriftlich bestätigen lassen. Dabei sollte auch gefragt werden, ob ein Funkzeugnis, ein Erfahrungsnachweis oder weitere Dokumente benötigt werden. Reisepass oder Personalausweis, Originalführerschein und alle verlangten Unterlagen müssen bei der Übernahme verfügbar sein. Verbindlich sind die aktuellen amtlichen Vorgaben und die Bedingungen des jeweiligen Vertrags. Ein gültiger Nachweis bedeutet nicht automatisch, dass das ausgewählte Boot zur eigenen Praxis passt. Größere Motoryachten reagieren beim Anlegen, Rückwärtsfahren und Manövrieren anders als kleine Freizeitboote. Windangriffsfläche, eingeschränkte Sicht, mehrere Motoren, Bug- oder Heckstrahlruder und elektronische Systeme können zusätzliche Erfahrung erfordern. Vermieter dürfen eine Übergabe ohne Skipper ablehnen oder eine praktische Einweisung verlangen, wenn die nachgewiesene Erfahrung aus ihrer Sicht nicht ausreicht. Bei Unsicherheit ist die Buchung mit Skipper eine sinnvolle Alternative. Ein ortskundiger Skipper übernimmt die nautische Verantwortung, berücksichtigt Wetter und lokale Besonderheiten und kann die Route realistisch anpassen. Vorab sollte abgestimmt werden, welche Leistungen erwartet werden, wie viel Privatsphäre an Bord möglich ist und welche Aufgaben die Gäste übernehmen. Bei mehrtägigen Fahrten sind außerdem Schlafplatz und Verpflegung der an Bord arbeitenden Personen zu klären. Die Bootsübernahme sollte nicht unter Zeitdruck stattfinden. Zur Einweisung gehören üblicherweise Motorstart und Abschaltung, Steuerung, Ankergeschirr, elektrische Anlage, Navigationsmittel, Bilgenkontrolle, Sicherheitsausrüstung, Toiletten, Tanks und Notfallverfahren. Sichtbare Vorschäden sollten gemeinsam dokumentiert werden. Außerdem ist zu prüfen, welche Notruf- und Kontaktdaten gelten und wie bei einer technischen Störung vorzugehen ist. Für Fahrten ohne Skipper sollte mindestens eine weitere Person die Grundlagen kennen: Motor stoppen, Position mitteilen, Hilfe rufen und eine über Bord gegangene Person im Blick behalten. Alkohol und andere beeinträchtigende Mittel sind mit sicherer Bootsführung unvereinbar. Die verantwortliche Person muss jederzeit fahrtüchtig bleiben. Da Vorschriften und Vertragsbedingungen geändert werden können, sind aktuelle Informationen beim Vermieter und bei den zuständigen offiziellen Stellen einzuholen.
Ohne Skipper ist eine passende Wahl, wenn die erforderlichen Nachweise anerkannt werden, ausreichend praktische Erfahrung vorhanden ist und sich die verantwortliche Person mit dem Revier und dem konkreten Boot wohlfühlt. Mit Skipper eignet sich die Buchung für Gäste, die sich stärker auf den Ausflug konzentrieren möchten, lokale Unterstützung wünschen oder ein größeres beziehungsweise ungewohntes Boot wählen. Die endgültige Entscheidung sollte nach Rücksprache mit dem Vermieter und anhand der tatsächlichen Bedingungen getroffen werden.
Mögliche Zusatzposten sind Kraftstoff, Reinigung, Kaution, Hafengebühren, Proviant, Transfers und optional gebuchte Ausstattung. Bei einer Fahrt mit Skipper bzw. Crew können Verpflegung, Unterkunft an Bord oder weitere vereinbarte Leistungen hinzukommen. Welche Positionen tatsächlich anfallen, steht im jeweiligen Angebot. Vor der Zahlung sollte eine schriftliche Übersicht aller enthaltenen und nicht enthaltenen Leistungen angefordert werden.
Nein. Ob Ankern erlaubt und sicher ist, hängt von Schutzbestimmungen, Untergrund, Wassertiefe, Wetter, Schwojraum und örtlicher Kennzeichnung ab. Besonders Seegraswiesen und andere geschützte Lebensräume dürfen nicht beschädigt werden. Badezonen, Fahrwasser und Sperrbereiche sind freizuhalten. Aktuelle Karten, Bojenregelungen, Anweisungen vor Ort und offizielle Vorgaben müssen beachtet werden.
Die Sicherheit hat Vorrang vor der geplanten Route. Je nach Prognose kann der Anbieter die Übergabe verschieben, das Fahrtgebiet einschränken oder von einer Ausfahrt abraten. Während des Törns kann eine Rückkehr, ein Hafenwechsel oder ein geschützter Zwischenstopp notwendig werden. Die konkreten Folgen für Umbuchung, Erstattung oder Ausfall richten sich nach dem Vertrag. Deshalb sollten Wetterklauseln und Stornierungsbedingungen vor der Buchung gelesen werden.
Das kann gut funktionieren, wenn Boot, Tagesplan und Sicherheitsausstattung zur Gruppe passen. Wichtig sind geeignete Schwimmwesten, sichere Sitz- und Bewegungsbereiche, Schatten, Sonnenschutz, Trinkwasser und kurze, flexible Etappen. Kinder müssen an Bord ständig beaufsichtigt werden. Vor der Buchung sollte der Anbieter über Alter, Größe und besondere Bedürfnisse der Mitreisenden informiert werden, damit passende Ausrüstung bestätigt werden kann.
Empfehlenswert sind Sonnenschutz, Kopfbedeckung, rutschfeste Schuhe, wind- und spritzwasserfeste Kleidung, Trinkwasser, geeignete Verpflegung und persönliche Medikamente. Dokumente und empfindliche Elektronik sollten wassergeschützt verstaut werden. Große Hartschalenkoffer sind an Bord meist unpraktisch; weiche, gut verstaubare Taschen sind häufig geeigneter. Der Vermieter sollte vorab mitteilen, welche Handtücher, Kühlmöglichkeiten und Sicherheitsmittel vorhanden sind.
Eine Reservierung ist ratsam, wenn ein bestimmter Hafen für Übernachtung, Versorgung oder Rückgabe fest eingeplant ist. Besonders in gefragten Reisephasen kann spontane Verfügbarkeit begrenzt sein. Reservierungswege und Bedingungen unterscheiden sich je nach Hafen. Die Bestätigung sollte direkt beim Betreiber eingeholt werden. Zusätzlich ist eine Ausweichmöglichkeit sinnvoll, falls Wetter oder betriebliche Gründe das Einlaufen verhindern.
Ein Besuch kann besonderen Genehmigungen, Schutzregeln und Kapazitätsbeschränkungen unterliegen. Auch Navigation, Aufenthalt, Bojennutzung und mögliche Landgänge können geregelt sein. Vor der Planung sind die aktuellen offiziellen Vorgaben und die Erlaubnis des Vermieters zu prüfen. Eine allgemeine Charterbestätigung bedeutet nicht automatisch, dass die Fahrt in das Schutzgebiet zulässig oder ein Platz verfügbar ist.
Entscheidend sind Gruppenzusammensetzung, Erfahrung, gewünschte Fahrtdauer, Gepäck, Schlafbedarf und Komfortanspruch. Für einen Badeausflug kann ein übersichtliches Boot mit gutem Zugang zum Wasser wichtiger sein als viele Kabinen. Bei längeren Aufenthalten gewinnen Stauraum, Sanitärbereiche, Schutz vor Sonne und Wetter sowie praktikable Schlafplätze an Bedeutung. Die maximal zulässige Belegung sollte nicht mit komfortabler Nutzung gleichgesetzt werden.