Amar Sushi and Seafood Bar

Palma · Restaurants · Preisniveau: Mittel · 20–30 € · 4.9(788)Google

Preis laut Google

Amar Sushi and Seafood Bar ist ein Tresen für Sushi und Meeresfrüchte im Mercat de Santa Catalina, der ältesten städtischen Markthalle Palmas. Kein Restaurant mit eigenem Saal, sondern ein Marktstand mit Barhockern, wenige Schritte von den Fischständen entfernt, bei denen die Küche einkauft. Das ist kein Werbebild, sondern die Arbeitsgrundlage: Was am Vormittag in der Halle liegt, entscheidet darüber, was an diesem Tresen geschnitten und gebraten wird.

Amar steht hier seit 2022 und begann als schmale Bar für Austern und Sushi — neun Barhocker, keine Tische. Chef Esteban Lisiotti erweiterte das Angebot nach und nach um Fischgerichte aus dem saisonalen Sortiment des Marktes, aus den neun Hockern wurde später ein größerer Tresen. Geführt wird der Laden bis heute zu zweit: Esteban kocht, Francesca empfängt die Gäste. Wer sitzt, schaut der Küche dabei auf die Hände.

Amar Sushi and Seafood Bar – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Wie bei Amar Sushi und Meeresfrüchte zusammengehören

Die Karte teilt sich nicht in eine japanische und eine mallorquinische Hälfte. Sie ist eine einzige Reihe von Gerichten, und die warmen Meeresfrüchte sind darin ausdrücklich als Begleitung zum Sushi gedacht — die roten Gambas aus Sóller ebenso wie der Calamar, der langsam in seiner eigenen Tinte mit confierten Knoblauchzehen gart, ein traditionell mallorquinisches Gericht. Umgekehrt zieht die japanische Seite mallorquinisches Produkt zu sich herüber.

Am deutlichsten wird das dort, wo die Würze die Seite wechselt. Die Boquerones, in mildem Essig mit Senfsaat marinierte Sardellen, bekommen einen Hauch Shichimi Togarashi. Die Zamburiñas, kleine Kammmuscheln, kommen von der Plancha unter einer Emulsion aus weißem Miso und Limette — das Haus selbst nennt sie sein Aushängeschild. Das Negitoro-Maki mit Thunfischbauch wird mit einem hausgemachten Sofrito abgeschmeckt, also mit einer Grundlage aus der mediterranen Küche. Und in der Gegenrichtung sitzt die rote Gamba aus Sóller als Auflage auf dem Roll mit Tempura-Garnele.

Dazu kommt das Gericht, das die meisten Gäste zuerst nennen: der Taco de Langostino, eine Tempura-Garnele, im Ssam-Stil in ein Salatblatt gewickelt, mit Mango, Gurke, Minze, Koriander, Röstzwiebeln und scharfer Mayonnaise. Wer klassischer bestellt, bekommt Nigiri und Sashimi von Lachs und Bluefin-Thunfisch, ein von Hand mit dem Messer geschnittenes Thunfischtatar oder das Ceviche mit Garnele und heimischer Corvina.

Amar Sushi and Seafood Bar – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Vom Fischstand an den Tresen

Die Nachbarschaft zu den Pescaderías der Halle prägt die Karte stärker als jede Konzeptidee. Der Sushi Roll del Chef ist bewusst nicht festgeschrieben: Er wird aus dem gebaut, was gerade frisch da ist, und wechselt entsprechend. Beim Fisch der Saison steht schlicht der Hinweis, nach Verfügbarkeit zu fragen — eine Ehrlichkeit, die man selten gedruckt sieht.

Nicht alles stammt von der Insel, und das Haus schreibt es auch so hin: Die Austern sind Gillardeau aus dem französischen Atlantik, fleischig und klar im Geschmack. Die Weinkarte bleibt kurz und ist auf das ausgerichtet, was zu rohem Fisch und Schalentieren passt — schlanke, frische Weiße vom Verdejo bis zum Albariño, ein mallorquinischer Weißwein, Rosé und Cava Brut Nature.

Was für ein Ort das ist

Amar lebt im Takt der Markthalle. Das ist ein Tagesbetrieb zwischen Einkaufstrolleys, Zurufen und Kistenrücken, kein stiller Abendraum. Besonders samstags, wenn sich das halbe Viertel in der Halle trifft, wird es am Tresen eng. Wer sicher sitzen möchte, meldet sich vorher an; sonst wartet man auf einen frei werdenden Hocker.

Der Rest ist unaufgeregt. Es gibt keine Deko-Erzählung und keinen Service, der etwas vorführt. Das Team erklärt die Karte, empfiehlt und arbeitet dabei vor den Augen der Gäste — der beste Platz ist der direkt an der Schneidefläche.

Amar außerhalb des Marktes

Was am Tresen entsteht, gibt es auch zum Mitnehmen: Sushi-Platten, die kalten Klassiker der Karte, Austern samt Cava auf Vorbestellung. Darüber hinaus kochen Esteban und Francesca als privater Küchenservice auf der ganzen Insel — im Haus, in der Finca oder an Bord, vom Einkauf auf dem Markt über die Zubereitung bis zum Aufräumen. Wer Amar in Palma kennengelernt hat, holt sich damit dieselbe Küche an einen anderen Ort.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenlos
  • Kostenpflichtig
  • Straßenparken
  • Valet

Barrierefrei

  • Eingang
  • Parkplatz
  • Toilette

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Lieferung
  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice
  • Selbstbedienung
  • Catering

Ausstattung

  • Vegetarisch
  • Bar vor Ort
  • Vegan
  • Separater Raum

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt

Reservierung

  • Reservierung möglich

Geeignet für

  • Familien mit Kindern

Häufige Fragen zu Amar Sushi and Seafood Bar

Wofür ist Amar Sushi and Seafood Bar bekannt?

Für Sushi und Meeresfrüchte aus derselben Markthalle, in der die Bar steht. Am häufigsten genannt werden der Taco de Langostino, eine Tempura-Garnele im Salatblatt mit Mango, Gurke und Kräutern, dazu die Zamburiñas mit weißem Miso und Limette und die Austern. Wer klassisch bestellt, findet Nigiri, Sashimi und Tatar von Lachs und Bluefin-Thunfisch.

Wie hängen Sushi und Meeresfrüchte auf der Karte zusammen?

Sie stehen nicht als zwei getrennte Angebote nebeneinander. Die warmen Gerichte, etwa rote Gambas aus Sóller oder Calamar in eigener Tinte, sind ausdrücklich als Begleitung zum Sushi gedacht, und die Würze wechselt in beide Richtungen: Shichimi Togarashi auf den marinierten Sardellen, weißes Miso auf den Kammmuscheln, ein mediterraner Sofrito im Negitoro-Maki. Grundlage ist in beiden Fällen derselbe Einkauf bei den Fischständen der Halle.

Sollte man vorher reservieren?

Das ist zu empfehlen. Amar ist ein Tresen mit wenigen Plätzen, und gerade samstags füllt sich die Markthalle. Ohne Anmeldung bleibt die Möglichkeit, auf einen frei werdenden Hocker zu warten — was viele Gäste bewusst tun, weil man von dort aus der Küche zusieht.

Gibt es vegetarische Gerichte?

Ja, wenn auch als kleiner Teil der Karte. Klassische Hosomaki mit Gurke oder Avocado gehören fest dazu. Der Schwerpunkt des Hauses liegt eindeutig auf Fisch und Meeresfrüchten: Wer rein pflanzlich isst, findet eine Auswahl, aber kein eigenes Menü.

Wer steht hinter Amar?

Esteban Lisiotti und Francesca führen das Lokal gemeinsam. Esteban steht in der Küche und schneidet das Sushi vor den Gästen, Francesca empfängt und berät am Tresen. Dieselben beiden übernehmen auch die privaten Kocheinsätze außerhalb des Marktes.

Kann man das Essen mitnehmen oder zu Hause bekommen?

Beides ist möglich. Es gibt Sushi-Platten und die kalten Klassiker der Karte zum Mitnehmen, Austern mit Cava auf Vorbestellung. Darüber hinaus bietet Amar auf ganz Mallorca einen privaten Kochservice mit Catering an, bei dem Einkauf, Zubereitung und Aufräumen mit dazugehören.

Bewertungen

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