Amayó Trattoria Pizzeria

Palma · Restaurants · Preisniveau: Mittel · 20–30 € · 4.7(1036)Google

Preis laut Google

Amayó Trattoria Pizzeria liegt in einer ruhigen Seitenstraße im Palmesaner Viertel Arxiduc, wenige Schritte von jenem sternförmigen Platz entfernt, den in der Stadt kaum jemand bei seinem amtlichen Namen nennt: Für alle ist es die Plaça de l'Obelisc. Das Haus beschreibt sich selbst als Trattoria, und das ist hier keine Dekoration. Es geht um handgemachte Pasta, um Pizza aus dem eigenen Ofen und um eine Karte, die zum Teilen gedacht ist.

Die Küche nennt sich hausgemacht italienisch und stützt sich auf zwei Dinge: auf die Tradition, aus der die Rezepte kommen, und auf das, was der Mittelmeerraum vor der Haustür hergibt. Frischer Fisch und Gemüse der Saison stehen deshalb gleichberechtigt neben den Klassikern.

Amayó Trattoria Pizzeria – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Was im Amayó Trattoria Pizzeria auf den Tisch kommt

Die Pasta trägt die Karte, und sie kommt in vielen Formen: Trofie nach Art des Hauses, Gnocchi alla sorrentina, Paccheri a la pescadora, Tagliatelle mit Garnelen und Zucchini, eine klassische Lasagne, dazu Ravioli in zwei Füllungen — mit Ricotta und Trüffel sowie in einer sizilianischen Variante mit Auberginen. Die Spaghetti Carbonara werden auf die traditionelle Art mit Ei gebunden, nicht mit Sahne. Wer Gluten meiden muss, bekommt die Pennette in einer glutenfreien Fassung.

Daneben steht eine eigene Risotto-Rubrik, was bei einem Haus mit Pizzaofen nicht selbstverständlich ist: Kürbis mit Gorgonzola, Parmesan mit geschmorter Rinderbacke, Trüffel mit Champignons und eine Carbonara-Fassung mit Burrata und getrockneter Tomate.

Unter den Vorspeisen findest du ein paar Dinge, die auf italienischen Karten in Palma selten nebeneinanderstehen: Provolone alla pizzaiola, eine Parmesana de berenjenas, Vitello tonnato, frittierter Käse und die Nachos Amayó — Streifen aus frittiertem Pizzateig, die mit Parmesan und einer Trüffelcreme an den Tisch kommen. Die Tabla Amayó fasst gleich mehrere davon zusammen. Bei den Hauptgerichten geht es bodenständig weiter: Rinderbacke, Kabeljau auf Puttanesca-Art, Dorade, gegrillter Oktopus und die Albóndigas de la nonna, die Fleischbällchen der Großmutter.

Amayó Trattoria Pizzeria – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Die Pizzakarte

Die Pizzen sind in zwei Reihen geteilt. Die klassischen tragen die Namen, die man kennt — Margherita, Búfala, Napoli, Diavola, Capricciosa, Parma, Tartufo. Die Spezialitäten sind der eigenwilligere Teil: Bomba und Amayó haben einen gefüllten Rand, die eine mit Auberginencreme, die andere mit Käsecreme. Bacio und Ripieno Antojo sind Calzone-Varianten, die Fresca liegt auf einem Focaccia-Boden, und die Nallorca bringt Sobrassada und Ei zusammen — die mallorquinische Zutat auf italienischem Teig.

Eine Hausregel steht ausdrücklich auf der Karte: Es werden keine Pizzen mit zusätzlichen Zutaten belegt und keine halb und halb. Das ist keine Unfreundlichkeit, sondern die Haltung einer Küche, die ihre Kombinationen für fertig hält.

Süßes, Wein und Digestivi

Zum Schluss steht das erwartbare Repertoire in ordentlicher Ausführung: Tiramisù, Panna cotta, Cheesecake mit Pistazie, Brownie mit Eis, Erdbeeren mit Mascarpone, Affogato. Zwei Dessertpizzen, eine mit Nutella und eine mit Pistazie, sind die Zugabe für Tische, die sich nicht entscheiden können.

Die Weinkarte ist zweigeteilt: Italienisches wie Falanghina, Pinot Grigio, Aglianico und Primitivo neben spanischem Verdejo, Albariño, Rioja und Ribera, dazu Lambrusco und Prosecco. Bei den Digestivi wird es dann eindeutig italienisch — Amaro, Fernet, Averna, Limoncello, Sambuca —, wobei auch die mallorquinischen Hierbas ihren Platz behalten. Ein glutenfreies Bier steht ebenfalls auf der Liste.

Innenhof und Mitnehmen

Eine Straßenterrasse hat das Amayó nicht. Stattdessen gibt es einen überdachten Innenhof, den das Haus selbst seinen porche interior nennt — ein geschützter Platz, der in einer engen Seitenstraße mehr wert ist als ein paar Tische am Bordstein.

Vegetarisches findest du quer durch die Karte, vegane Gerichte gibt es ebenfalls. Für glutenfreie Gäste gilt eine Einschränkung, die das Amayó offen benennt: Die Pasta lässt sich glutenfrei bestellen, die Pizza nicht. Wenn du lieber zu Hause isst, gehen die Gerichte auch als Lieferung oder zum Mitnehmen aus dem Haus; unter der Woche gibt es zusätzlich ein Tagesgericht.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenpflichtig
  • Straßenparken

Barrierefrei

  • Eingang
  • Toilette
  • Sitzplätze

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Lieferung
  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • WLAN
  • Bar vor Ort
  • Vegan

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig
  • Romantisch

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Guter Kaffee
  • Gute Bierauswahl
  • Sport-Übertragung

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu Amayó Trattoria Pizzeria

Wofür ist die Küche im Amayó Trattoria Pizzeria bekannt?

Das Haus arbeitet als Trattoria mit Pizzaofen, und beides trägt gleich viel. Die Pasta kommt handgemacht und in vielen Formen auf den Tisch, von Trofie über Paccheri bis zu Ravioli in zwei Füllungen. Daneben steht eine eigene Risotto-Rubrik, was bei einer Pizzeria selten ist, und die Pizzakarte teilt sich in Klassiker und eigenwilligere Spezialitäten.

Sollte ich einen Tisch reservieren?

Nicht in jedem Fall, aber an gefragten Tagen ist es die bessere Idee. Das Haus rät selbst dazu, wenn man nicht warten möchte. Die Reservierung läuft telefonisch oder über das Buchungsfenster der eigenen Website.

Gibt es vegetarische, vegane und glutenfreie Gerichte?

Vegetarisches zieht sich durch die ganze Karte, von der Parmesana de berenjenas über die Pizza Vegetariana bis zu den Gemüse-Risotti. Vegane Gerichte gibt es ebenfalls. Beim Gluten benennt das Haus die Grenze offen: Die Pennette lassen sich glutenfrei bestellen, die Pizza nicht — dafür steht ein glutenfreies Bier auf der Getränkekarte.

Was macht die Pizzakarte besonders?

Neben den Klassikern wie Margherita, Napoli oder Diavola stehen Spezialitäten, die man so nicht überall findet. Bomba und Amayó haben einen gefüllten Rand, Bacio und Ripieno Antojo sind Calzone-Varianten, die Fresca liegt auf Focaccia-Boden, und die Nallorca setzt Sobrassada und Ei auf italienischen Teig. Sonderwünsche sind allerdings nicht vorgesehen: keine zusätzlichen Zutaten und keine halb-und-halb-Pizzen.

Kann man draußen sitzen?

Eine Terrasse zur Straße hat das Amayó nicht. Stattdessen gibt es einen überdachten Innenhof, den das Haus seinen porche interior nennt — geschützt und ruhiger als die Seitenstraße davor.

Gibt es Lieferung und Essen zum Mitnehmen?

Ja, beides. Die Gerichte verlassen das Haus als Lieferung ebenso wie zum Selbstabholen, und unter der Woche gibt es zusätzlich ein Tagesgericht.

Bewertungen

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