Bella Verde - Restaurante Vegano en Puerto de Pollença

Pollença · Restaurants · Preisniveau: Gehoben · 20–40 € · 4.7(1037)Google

Preis laut Google

Das Bella Verde liegt im Ortskern von Port de Pollença, in einer schmalen Seitenstraße ein paar Ecken vom Wasser entfernt, und der Name erklärt sich, sobald du hereinkommst: Der Gastraum ist ein Garten, über dem alte Feigenbäume ihre langen, gewundenen Äste ausbreiten. Schönes Grün — treffender lässt sich der Ort kaum beschreiben. Das Haus nennt sich selbst Jardín Gastronómico, gastronomischer Garten, und meint das wörtlich.

Gekocht wird ausschließlich pflanzlich. Das war nicht immer so: Das Lokal war einst vegetarisch und ist Schritt für Schritt vegan geworden. Auf der Karte steht heute kein tierisches Produkt mehr, und das Haus macht darum wenig Aufhebens.

Bella Verde - Restaurante Vegano en Puerto de Pollença – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Der Garten, der dem Haus den Namen gab

Die Feigenbäume tragen den Ort. Sie spenden den Schatten, unter dem die Tische stehen, und sie bestimmen zusammen mit dem übrigen Grün das Bild — bis auf die Bougainvillea, die als einziger kräftiger Farbtupfer daraus ausbricht. Wer von der Straße hereinkommt, merkt vor allem, wie leise es mit einem Schritt wird.

Seinen eigenen Anspruch formuliert das Haus schlicht: So wie der Garten es aufnimmt und versorgt, will es mit seiner Umgebung umgehen — mit Vorrang für Erzeugnisse aus der Nähe und mit Sorgfalt für Team und Gäste.

Bella Verde - Restaurante Vegano en Puerto de Pollença – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Was im Bella Verde auf den Tisch kommt

Die Karte ist kurz und wechselt mit der Saison. Zum Auftakt finden sich Gerichte wie knusprige Pilze mit Salbei und einer Sriracha-Mayonnaise, ein Hummus aus weißen Bohnen mit gebackenem Kürbis, frischen Kräutern und Focaccia, gerösteter Blumenkohl mit einer Creme aus schwarzem Knoblauch oder ein Tomatensalat mit Gazpacho und Basilikum.

Bei den Hauptgerichten stehen ein Thai-Curry mit Tofu, Saisongemüse, Eingelegtem und Basmatireis, Rigatoni mit Pesto rosso, Cashewkäse und Kalamata-Oliven, ein Crispy Burger mit Austernpilz, koreanischer Barbecuesauce und Ofenkartoffeln, ein Arroz meloso mit Bimi und Alioli sowie eine geschmorte Aubergine mit Cashew-Ajoblanco, Tomate und Pfirsich. Zum Abschluss gibt es unter anderem Schokoladenmousse mit Pistazien und Olivenöl sowie eine baskische Käsekuchen-Variante.

Was auf dieser Karte nach Käse klingt, ist pflanzlich — der Cashewkäse ebenso wie die geräucherte Ricotta; ein käseähnliches Erzeugnis kommt von einem Hersteller aus Barcelona. Darüber hinaus verzichtet die Küche bewusst darauf, Fleisch nachzubauen. Gemüse, Obst, Kräuter, Gewürze und Lust am Ausprobieren reichen ihr.

Die beiden Köche und ihre Handschrift

In der Küche stehen zwei: Juan Ossa aus Kolumbien und Christopher Wilson, halb Engländer, halb Brasilianer. Wilson ist in Port de Pollença geboren und aufgewachsen und nach Stationen im Baskenland, in Sevilla, Barcelona, San Francisco und Brasilien zurückgekehrt. Sein Kochstudium hat er am Basque Culinary Center in San Sebastián absolviert; unter dem Namen El Brasas veröffentlicht er pflanzliche Rezepte, und sein Kochbuch liegt im Restaurant aus.

Ihre Herkunft hört man der Karte an: südamerikanischer, farbiger und zitroniger, als vegane Küche auf der Insel sonst klingt. Gearbeitet wird vor allem mit saisonaler Bioware aus der Umgebung; gelegentlich darf eine Zutat auch von weiter her kommen.

Getränke: Naturweine und Hausgemachtes

Die Getränkekarte passt zur Küche. Es gibt Kombucha, hausgemachte Limonade und Ingwerbier, dazu ein einheimisches Lager. Die Weinauswahl ist für ein Haus dieser Größe ungewöhnlich sorgfältig und fast durchgehend ökologisch oder natur, mit klarem Schwerpunkt auf Mallorca: Callet, Prensal, Giró Ros, Manto Negro, Escursac und Malvasía von der Insel, dazu Monastrell aus Felanitx und Yecla, Garnacha aus Navarra, Xarel·lo aus dem Penedès und ein Orange Wine aus der Conca de Barberà. Der Kaffee stammt aus lokaler Röstung, die Kräutertees aus Manacor.

Ausstattung & Services

Parken

  • Straßenparken
  • Kostenlos

Barrierefrei

  • Eingang
  • Toilette
  • Sitzplätze

Zahlung

  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos
  • Kreditkarte

Service

  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • Vegan

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig
  • Romantisch

Haustiere

  • Hunde erlaubt

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Guter Kaffee
  • Kamin

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu Bella Verde - Restaurante Vegano en Puerto de Pollença

Ist die Küche im Bella Verde wirklich komplett pflanzlich?

Ja, die Karte ist durchgehend pflanzlich. Auch das, was nach Käse klingt, ist es: Der Cashewkäse und die geräucherte Ricotta sind pflanzliche Erzeugnisse, ein käseähnliches Produkt stammt von einem Hersteller aus Barcelona. Das Haus war ursprünglich vegetarisch und hat den Schritt zur rein pflanzlichen Küche nach und nach vollzogen.

Wofür ist die Küche des Hauses bekannt?

Für kreative Gemüseküche, die ohne Fleischimitate auskommt. Typisch sind knusprige Pilze mit Salbei, gerösteter Blumenkohl mit schwarzem Knoblauch, ein Thai-Curry mit Tofu und Basmatireis oder eine geschmorte Aubergine mit Cashew-Ajoblanco. Die Handschrift ist südamerikanisch gefärbt, farbig und zitronig.

Sollte man im Bella Verde reservieren?

Ja, das ist zu empfehlen. Das Bella Verde nimmt Reservierungen über ein eigenes Buchungssystem entgegen, und die Abende sind häufig ausgebucht. Der Garten hat nicht beliebig viele Tische, und gerade die Plätze unter den Feigenbäumen sind gefragt.

Was macht den Garten besonders?

Der Gastraum ist tatsächlich ein Garten. Alte Feigenbäume breiten ihre Äste über die Tische und spenden den Schatten; das übrige Grün bestimmt das Bild, aus dem allein die Bougainvillea farbig heraussticht. Das Haus nennt sich deshalb selbst Jardín Gastronómico.

Wer kocht im Bella Verde?

Zwei Köche teilen sich die Küche: Juan Ossa aus Kolumbien und Christopher Wilson, halb Engländer, halb Brasilianer. Wilson ist in Port de Pollença geboren und aufgewachsen und nach Stationen im Baskenland, in Sevilla, Barcelona, San Francisco und Brasilien zurückgekehrt; ausgebildet wurde er am Basque Culinary Center in San Sebastián. Unter dem Namen El Brasas veröffentlicht er pflanzliche Rezepte.

Liegt das Bella Verde in Pollença oder in Port de Pollença?

In Port de Pollença, unten am Wasser. Adressangaben nennen häufig die Gemeinde Pollença, weil der Hafenort verwaltungstechnisch zu ihr gehört; der Binnenort selbst liegt aber gut sechs Kilometer landeinwärts. Das Restaurant findest du in der Carrer de les Monges im Ortskern des Hafenorts.

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