Das Bombay Beach steht am Passeig Marítim von Port d'Alcúdia, in der Lokalzeile direkt am Hafen. Das Haus macht aus seiner Lage kein Geheimnis: Es beschreibt sich selbst als Adresse in erster Reihe am Wasser, an der du zum Mittag- wie zum Abendessen aufs Meer schaust, und eine breite Terrasse gehört dazu.
Gekocht wird indisch, und zwar die große anglo-indische Karte, wie man sie aus Curry-Häusern kennt — nur ausführlicher als üblich und nach einem Prinzip sortiert, das das Bestellen einfach macht. Die Hauptgerichte stehen nicht als Einzelposten nebeneinander, sondern als Saucenfamilien, jede mit eigener Erklärung, eigenem Schärfegrad und derselben Auswahl: Hähnchen, Lamm, Garnelen, Riesengarnelen, Rind.

Die Karte im Bombay Beach: erst die Sauce, dann das Fleisch
Am milden Ende stehen Masala mit Sahne und Mandeln, Pasanda mit Mandeln und Pistazien und Korma auf Basis von Sahne, Kokos und Mandeln. Aus der Reihe tanzt Kashmiri: ein fruchtiger Teller aus Ananas, Banane, Sahne und Litschi. Methi kommt mit Knoblauch und Bockshornkleeblättern und wird nach deinem Geschmack geschärft.
Eine Stufe weiter liegen Curry, Bhuna, Dopiaza mit viel Zwiebel, Rogan Josh auf Tomatenbasis, Balti mit Ingwer und Kreuzkümmel sowie Dansak, das mit Ananas und Linsen süßsauer wird. Mittelscharf sind Jalfrezi, die Spinat-Variante und Karahi. Wer es ernst meint, landet bei Madras und ganz am Ende bei Vindaloo, das die Karte ohne Umschweife als sehr scharf ausweist.
Daneben stehen die Spezialitäten des Kochs, und einige tragen den Hausnamen. Das Bombay Especial ist mariniertes Hähnchenbrustfilet in Masala-Sauce mit frischen Tomaten, Ingwer, Zwiebeln und Sahne; beim Bombay Khas treffen Lamm, Hähnchen, Garnelen und Champignons in einer milden Sauce zusammen. Aus derselben Reihe kommen das Pollo a la mantequilla mit Butter, Knoblauch und Ingwer und ein Hyderabadi mit Kokos und Minzblättern.

Aus dem Lehmofen
Der Tandoor ist die zweite Achse des Hauses. Aus ihm kommen das in Joghurt marinierte Tandoori-Hähnchen am Knochen, das Pollo Tikka Tandoori aus der Brust und Varianten mit gehacktem Knoblauch oder Achari-Gewürz, alle mit Gemüsesauce und auf heißem Teller. Die gemischte Parrillada bringt Tandoori-Hähnchen, Seekh Kebab und Chicken Tikka zusammen; ohne Fleisch geht es mit Chilli Panner Tandoori.
Auch die Vorspeisen sind zum guten Teil Ofenarbeit: Seekh Kebab aus fein gehacktem Lamm mit Zwiebel, Koriander und Chili und die gemischte Bombay-Tandoori-Platte, die zischend an den Tisch kommt. Fisch hat eine eigene kleine Rubrik: Das Curry de Pescado wird mariniert, im Lehmofen gegart und mit Pilau-Reis serviert, das Pescado Makhan ist frischer Abadejo in einer feinen Sauce aus Sahne und Mandeln.
Paneer, Gemüse und Brot
Der vegetarische Teil ist kein Anhängsel. Eine eigene Rubrik führt Gemüse-Balti und Gemüse Karahi, Blumenkohl mit Kartoffel in Makhan-Sauce, Gobi Korma mit Mandel-Joghurt-Sauce und die Kashmir-Variante, bei der frisches Gemüse mit Nüssen und Banane gegart und mit Kokos abgerundet wird. Dazu Dal Tarka aus gelben und Dal Makhani aus schwarzen Linsen.
Eine zweite Rubrik gehört dem Käse, und die Karte sagt ausdrücklich, dass er im Haus gemacht wird: Palak Panner mit Spinat, Mutter Panner mit Erbsen, Shahi Panner mit Sahne und Nüssen, Chilli Panner mit Paprika und Malai Kofta aus Käse und Kartoffel.
Die Brote kommen aus demselben Ofen wie das Fleisch — vom schlichten Naan über das mit Lammhack gefüllte Keema Naan bis zum Peshwari Naan mit Kokos, Mandeln und Rosinen. Beim Reis lohnen die Sonderfälle den Blick: Basmati mit Kokos nach Kashmiri-Art und Basmati mit Zitrone. Das Biryani E-Kas bringt Hähnchen, Lamm und Garnelen mit Cashews, Mandeln und Pistazien zusammen.
Erste Reihe am Passeig Marítim
Der Passeig Marítim ist die Uferstraße am Hafen von Port d'Alcúdia, dicht besetzt mit Lokalen. Das Bombay Beach hat seine Terrasse dort, drinnen wird ebenso serviert, und das Personal spricht Englisch.
Bemerkenswert ist die Weinkarte, weil sie nicht bei den üblichen Verdächtigen bleibt. Neben Rioja, Ribera del Duero und Albariño aus Rías Baixas stehen mallorquinische Gewächse: Macià Batle, ein Obac de Binigrau aus Binissalem und der AN/2 von Anima Negra.
Für Kinder führt die Karte eine eigene kleine Auswahl, Cocktails stehen ebenfalls bereit, und wer lieber zu Hause isst, lässt sich die Gerichte einpacken. Reservieren lässt sich vorab — die sicherere Variante, wenn du draußen sitzen willst.
Ausstattung & Services
Parken
- Kostenlos
Barrierefrei
- Eingang
- Toilette
- Sitzplätze
Zahlung
- Kreditkarte
- EC-/Debitkarte
- Kontaktlos
Service
- Take-away
- Verzehr vor Ort
- Lieferung
- Tischservice
Ausstattung
- Vegetarisch
- Terrasse
- WLAN
- Bar vor Ort
- Vegan
Atmosphäre
- Leger
- Gemütlich
- Angesagt
- Ruhig
Besonderheiten
- Guter Kaffee
Reservierung
- Reservierung möglich
Geeignet für
- Familien mit Kindern
- Gruppen



