Das Calypso Resto Bar steht an der Avinguda de Joan Miró in Cala Major, dem Küstenviertel gut vier Kilometer westlich der Altstadt von Palma. Es ist eines der Lokale, die sich schwer in eine einzige Schublade stecken lassen: Auf der Karte stehen spanisch-mediterrane Tapas neben hausgemachten Paellas, dazu Pizzen, Fisch, Nudelgerichte, Burger vom Holzkohlegrill und ein eigener argentinischer Abschnitt.
Das klingt nach Beliebigkeit, beschreibt aber ziemlich genau, wie dieses Viertel funktioniert. In Cala Major wohnen Palmesaner, daneben liegen Hotels und die Bucht selbst. Ein Haus, das an einem Abend eine Paella für zwei, ein Baguette mit Pommes und einen Negroni ausgibt, ist in so einer Lage kein Kompromiss, sondern das Programm.
Ein roter Faden ist die Holzkohle. Oktopus, Gambas, Angus-Steak, Rib-Eye und Secreto vom Schwein kommen über die Glut, und die Burger laufen über denselben Grill.

Was die Küche im Calypso Resto Bar auszeichnet
Die Paellas sind hausgemacht und werden ab zwei Personen angesetzt. Es gibt sie als Meeresfrüchte-Variante, wahlweise mit oder ohne Schalen — die ausgelöste Fassung nimmt einem die Arbeit am Tisch ab —, dazu eine schwarze, mit Tintenfischtinte gefärbte Version, eine kräftigere Ausgabe mit Oktopus und Meeresfrüchten sowie Varianten mit Schwein und Huhn oder rein mit Gemüse.
Bei den Tapas bleibt die Handschrift spanisch: Tortilla, Padrón-Paprika, Ibérico-Schinken, Manchego, Croquetas vom Schmorfleisch, Gambas al ajillo, frittierte Calamares mit schwarzem Alioli. Aus der Küche kommen außerdem ganze Fische wie Dorade und Petersfisch, Spaghetti mit Lachs und Zitronensauce sowie Lasagne. Die Pizzen decken die vertrauten Klassiker ab, gehen mit der Fugazzeta aus Zwiebeln, Käse und Oregano und der Cordobesa mit Gorgonzola, scharfer Salami, getrockneten Tomaten und Honig aber über den üblichen Katalog hinaus.
Vegetarisch ist mehr möglich, als der erste Blick vermuten lässt: Gemüsepaella, ein vegetarischer Burger, Burrata mit Tomaten und Rucola, Tortilla, Padrón-Paprika und mehrere Pizzen ohne Fleisch. Die Poke Bowl mit Reis, Mango, Wakame, Edamame und Avocado lässt sich mit knusprigem Gemüsebratling statt Lachs oder Hähnchen bestellen.

Der argentinische Teil der Karte
Ein eigener Kartenabschnitt gehört Argentinien, und er ist kein Feigenblatt. Es gibt Empanadas mit Rind, Hähnchen oder Schinken und Käse, gegrillte Provoleta mit Zwiebeln und gerösteten Paprika und drei Milanesas: die klassische mit Pommes und Spiegelei, die Napolitana und die Hausversion mit Tomate, Mozzarella, Speck, karamellisierten Zwiebeln, Paprika und Spiegelei. Dazu kommen ein Milanesa-Sandwich und ein Lomito Cordobés mit Rinderfilet im weichen Brot.
Auch der Nachtisch verrät die Herkunft. Neben Tiramisu, Cheesecake und Brownie mit Eis steht die Chocotorta auf der Karte, jene Schichttorte aus Schokoladenkeksen und Dulce de leche, die in Buenos Aires zu jedem Geburtstag gehört. Das Calypso wird auch in den Adressverzeichnissen der argentinischen Gemeinschaft auf Mallorca geführt.
Bar, Kaffee und Cocktails
Der Bar-Teil ist ernst gemeint. Die Kaffeekarte reicht vom Cortado über den Carajillo bis zum Café Calypso mit Baileys, Sahne und Schokolade. Bei den Bieren stehen neben den spanischen Klassikern das mallorquinische Rosa Blanca sowie glutenfreies und alkoholfreies Bier.
Die Cocktailkarte mischt Weltrepertoire mit Inselzutaten: Negroni, Old Fashioned, Caipirinha und Frozen Margarita stehen neben einer Pomada aus menorquinischem Gin und Zitronenlimonade, einem Mojito mit mallorquinischem Palo und einem Sour, den man mit Pisco, Amaretto, Hierbas oder Whisky bestellen kann. Zwei Hauskreationen tragen die Insel im Namen. Dazu kommt eine alkoholfreie Abteilung, die über den obligatorischen Virgin Mojito hinausgeht.
Cala Major rund um das Lokal
Vor der Tür liegt die Avinguda de Joan Miró, die Hauptachse des Viertels, mit Terrassenplätzen direkt an der Straße. Die Bucht von Cala Major mit ihrem hellen Sandstrand liegt ein kurzes Stück unterhalb, der Marivent-Palast, die Sommerresidenz der spanischen Königsfamilie, ein Stück weiter östlich an derselben Küste.
Wenige Minuten entfernt liegt außerdem die Fundació Miró Mallorca an der Carrer de Saridakis, wo Joan Miró jahrzehntelang gearbeitet hat und wo sein von Josep Lluís Sert entworfener Atelierbau steht. Wer die Sammlung besucht, muss für das Essen danach nicht zurück in die Innenstadt.
Ausstattung & Services
Parken
- Kostenlos
- Kostenpflichtig
- Straßenparken
Barrierefrei
- Eingang
- Toilette
- Sitzplätze
Zahlung
- Kreditkarte
- EC-/Debitkarte
- Kontaktlos
Service
- Take-away
- Verzehr vor Ort
- Lieferung
- Tischservice
Ausstattung
- Vegetarisch
- Terrasse
- WLAN
- Bar vor Ort
- Vegan
- Separater Raum
Atmosphäre
- Leger
- Gemütlich
- Angesagt
Haustiere
- Hunde draußen
Besonderheiten
- Gute Cocktails
- Guter Kaffee
Reservierung
- Reservierung möglich
Geeignet für
- Familien mit Kindern
- Gruppen



