DAICA restaurant & turisme d'interior

Llubí · Restaurants · 4.8(648)Google

DAICA in Llubí ist Restaurant und turisme d'interior in einem, untergebracht in einem traditionellen mallorquinischen Dorfhaus mitten im Ortskern. Der Name setzt sich aus den Vornamen des Paares zusammen, das das Haus führt: David Ribas steht im Service, Caterina Pieras — auf der Insel Cati genannt — in der Küche. Die beiden haben hier seit 2012 ihr eigenes Haus, und man merkt der Adresse an, dass sie es nicht als Zweitprojekt betreiben.

Llubí liegt im Pla, der flachen Mitte Mallorcas, abseits der Küstenstraßen und ihres Betriebs. Diese Ebene war immer die Speisekammer der Insel, und genau so beschreiben Cati und David sie auch für ihr Restaurant. Was auf den Tisch kommt, stammt in großen Teilen aus dem Umland, saisonal und, wo es geht, aus ökologischem Anbau.

Die Guía Repsol führt DAICA mit einem Sol. Im Guide Michelin ist das Haus gelistet, trägt dort aber keinen Stern — eine Unterscheidung, die gern verwischt wird und die hier korrekt bleiben soll.

DAICA restaurant & turisme d'interior – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Die Küche von DAICA in Llubí

Cati Pieras kocht mallorquinisch und katalanisch zugleich. Sie ist auf Mallorca geboren, David Ribas in Katalonien, und diese doppelte Herkunft ist keine Marketingfigur, sondern schmeckbar: alte Rezepte der Insel, gelesen mit dem Handwerk, das beide vor der Eröffnung in namhaften Küchen auf dem Festland gelernt haben.

Serviert wird ausschließlich in Menüform, eine À-la-carte-Karte gibt es nicht. Das Menü Temporada folgt der Saison und stellt das Produkt in den Mittelpunkt, das Menü Festa ist der längere und wagemutigere Durchgang. Zu beiden lässt sich ein Käsegang dazunehmen.

Wie das Haus arbeitet, zeigt sich am deutlichsten an der Faraona a la Señorial: Perlhuhn, lange geschmort, mit Oliven. Cati Pieras hat das Rezept nicht aus einem Buch, sondern mündlich von Nachbarinnen und Nachbarn im Dorf übernommen — ein herrschaftlicher Schmortopf aus alter Zeit, den sie behutsam an ihre eigene Handschrift angepasst hat. Solche Gerichte sind bei DAICA der Kern, nicht die Ausnahme.

Daneben steht, was Insel und Meer hergeben. In den Menüs tauchen Llampuga mit Sepia auf, wenn die Goldmakrele Saison hat, dazu Cigalitas im eigenen Saft, Ofenartischocken mit getrüffeltem Ei oder leicht geräucherter Oktopus. Und mariniertes Schwein mit einer alten Picada — begleitet von Kapern aus Llubí, was in diesem Dorf mehr ist als eine Zutatenangabe.

DAICA restaurant & turisme d'interior – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Das Haus, das Dorf und die Kapern

Das Gebäude war einmal der Dorfladen. Ribas und Pieras haben es hergerichtet, ohne ihm den Charakter zu nehmen: Steinwände, Holzbalken, zwei ruhige Innenräume und ein Patio, auf dem an warmen Abenden gedeckt wird. Wer schon einmal in einem mallorquinischen Dorfhaus gesessen hat, weiß, wie kühl solche Mauern auch im Sommer bleiben.

Llubí selbst war lange das Kapern-Dorf Mallorcas. Die Felder ringsum lieferten so große Mengen, dass eine örtliche Konservenfabrik einen guten Teil der Nachbarschaft beschäftigte. Dass die Kapern von Llubí heute im Menü eines ausgezeichneten Restaurants im selben Ort stehen, schließt einen Kreis, den man nicht erfinden könnte.

Zum Haus gehört außerdem ein turisme d'interior — die gesetzliche Bezeichnung für Beherbergung im gewachsenen Ortskern. Wer den Wein nicht stehen lassen möchte, kann also bleiben.

Service, Wein und Tonfall

David Ribas führt den Raum als Gastgeber und Sommelier. Die Weinkarte ist auf die Insel hin gebaut und um spanische Gewächse ergänzt, ohne dass daraus ein Prestigekatalog würde. Zum Abschluss kommen Tees und Aufgüsse an den Tisch, eine kleine Geste, die zu diesem Haus passt.

Der Ton ist herzlich und unangestrengt. DAICA gehört in die gehobene Preisklasse, führt sich aber nicht so auf: keine Zeremonie, kein Getue, sondern ein Paar, das erklärt, was es kocht, und dann in Ruhe kochen lässt. Reservieren solltest du trotzdem — das Haus ist klein, und wer aus Palma oder von der Küste anreist, will nicht vor verschlossener Tür stehen.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenlos

Barrierefrei

  • Eingang
  • Parkplatz
  • Toilette
  • Sitzplätze

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • WLAN
  • Vegan
  • Separater Raum

Atmosphäre

  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig
  • Romantisch
  • Gehoben

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Guter Kaffee

Reservierung

  • Reservierung erforderlich

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu DAICA restaurant & turisme d'interior

Welche Küche kocht DAICA in Llubí?

Mallorquinisch und katalanisch, mit dem Produkt der Umgebung und moderner Technik. Cati Pieras arbeitet mit dem traditionellen Rezeptbuch der Balearen und mit der katalanischen Küche, aus der ihr Mann David Ribas stammt. Gerichte wie die lange geschmorte Faraona a la Señorial mit Oliven zeigen die Richtung: alte Rezepte, sauber gearbeitet, aber nicht museal.

Gibt es bei DAICA eine À-la-carte-Karte?

Nein, DAICA serviert ausschließlich Menüs. Zur Wahl stehen das Menü Temporada, das der Saison folgt, und das längere, wagemutigere Menü Festa. Zu beiden lässt sich ein Käsegang dazunehmen.

Sollte man bei DAICA reservieren?

Ja, unbedingt. Das Haus ist klein und arbeitet ausschließlich mit Menüs, die Küche muss also wissen, mit wie vielen Gästen sie rechnet. Reserviert wird über das Haus selbst oder über die gängigen Reservierungsdienste.

Hat DAICA einen Michelin-Stern?

Nein. DAICA ist im Guide Michelin gelistet, trägt dort aber keinen Stern. Die Guía Repsol zeichnet das Haus mit einem Sol aus. Das sind zwei verschiedene Systeme, und ein Sol ist ausdrücklich kein Stern.

Wer steht hinter DAICA?

Caterina Pieras und David Ribas, ein Paar. Sie führt die Küche, er den Service und den Wein, und der Name DAICA setzt sich aus ihren beiden Vornamen zusammen. Beide haben vor der Eröffnung in namhaften Küchen auf dem spanischen Festland gearbeitet.

Kann man bei DAICA auch übernachten?

Ja. Zum Restaurant gehört ein turisme d'interior, die gesetzliche Bezeichnung für Beherbergung in einem gewachsenen Ortskern. Gäste können also in demselben Dorfhaus bleiben, in dem sie gegessen haben. Der Kern des Betriebs bleibt aber das Restaurant.

Bewertungen

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