Es Mussol

Gènova · Restaurants · Preisniveau: Gehoben · 30–40 € · 4.8(469)Google

Preis laut Google

Es Mussol steht in Gènova, dem Hangviertel am Westrand von Palma, in einem kleinen Haus am Carrer del Barranc, das von der Straße aus wenig verspricht und drinnen sofort erklärt, wie es heißt: „Es Mussol" ist mallorquinisch für die Eule, und Eulen sitzen hier in allen Größen zwischen Bildern, alten Fundstücken und Möbeln, die schon ein paar Jahrzehnte gesehen haben.

Seit 1996 führt Emma Alcover das Lokal, in der Küche steht David Vidal, um den Service kümmert sich Anita Alcover. Die Karte ist mallorquinisch grundiert und vom Markt getrieben — das Haus selbst beschreibt sich über die Qualität der Marktzutaten und das Handwerk der eigenen Küche —, aber sie hat eine Eigenheit, die es auf der Insel kaum ein zweites Mal gibt: Es Mussol ist ein Fondue-Haus.

Es Mussol – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Die Fondues von Es Mussol

Das Käsefondue ist der Klassiker: Gruyère, Emmental, Mozzarella und Edam, dazu verschiedene Brote, Karotte, Staudensellerie, Trauben, Apfel und Radieschen zum Eintauchen. Wer es herzhafter mag, nimmt die Variante, bei der gegrilltes, aufgeschnittenes Entrecôte dazukommt.

Daneben stehen die Fleischfondues, alle ab zwei Personen und mit Basmatireis, Kartoffel, Gemüse und hausgemachten Saucen: Rinderfilet und Hähnchenbrust, Kängurufilet und Hähnchenbrust oder alle drei zusammen. Känguru taucht auf dieser Karte noch zweimal auf, als Spieß mit Currysauce und als Filet mit Senfsauce — die Sorte Eigensinn, der man auf mallorquinischen Karten sonst selten begegnet. Zum Abschluss gibt es das Schokoladenfondue mit frischen Früchten, ebenfalls für zwei.

Es Mussol – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Küche und Karte

Die Spezialität des Hauses steht bei den Fleischgerichten: Rinderfilet oder Entrecôte mit karamellisierter Sobrassada. Die zieht sich durch die ganze Karte — sie liegt unter überbackenem Provolone, füllt zusammen mit Speck die gratinierten Champignons und wird zur Sauce für die frische, mit Pilzen und Trüffel gefüllte Pasta. Zu Filet und Entrecôte kommen außerdem Cabrales, der asturische Blauschimmel, mit Nüssen und Rosinen, geschmolzener Provolone, grüne Pfeffersauce oder Foie, einmal mit Pedro-Ximénez-Reduktion, einmal mit karamellisierter Mango.

Bei den Vorspeisen wird es mallorquinisch und deftig: Butifarrón, die schwarze Wurst der Insel, mit Orujo flambiert, Datteln mit Mandeln im Speckmantel, Sobrassada mit Honig und Crackern, hausgemachte Kroketten, frittierte Padrón-Paprika, Steak Tartar und Filet-Carpaccio mit Parmesan und Rucola.

Der Kabeljau hat eine eigene Rubrik: mit Garnelen unter einer cremigen Honigsauce, gebraten mit Auberginenmarmelade oder karamellisiert mit Knoblauchöl, gerösteten Paprika und Pinienkernen. Dazu Salate, eine Esqueixada aus in Olivenöl mariniertem Kabeljau mit Kapern, Tomate und gerösteten Paprika und eine Thai-Suppe mit Kokosmilch und grünem Curry, die sich vegan zubereiten lässt. Vegetarisch ist die Karte ohnehin abgedeckt, und wer Gluten meiden muss, sagt es vor der Bestellung — mehrere Gerichte werden dann angepasst.

Die Crêpes gibt es herzhaft, mit Hähnchen und gerösteten Mandeln oder mit gerösteter Aubergine, Ziegenkäse, Pinienkernen und karamellisierter Zwiebel, und süß. Bei den Desserts stehen Mango- und Heidelbeer-Cheesecake, Banoffee, Feigeneis mit Rum und geschmolzener Schokolade, Mandeleis und der „Pankeke", ein Crêpe mit Dulce de Leche, Vanilleeis, Banane und Nüssen.

Das Haus in Gènova

Innen ist Es Mussol klein und sehr persönlich eingerichtet. Im Winter brennt der offene Kamin, und häufig begleitet Klaviermusik den Abend; im Sommer öffnet die Terrasse mit ihrem an Gaudí erinnernden Mosaikboden und leiser Musik. Das ist kein Ort für ein schnelles Essen zwischendurch, sondern für einen langen Abend zu zweit oder in kleiner Runde. Reservieren lohnt sich, und das geht über die eigene Website des Restaurants.

Gènova selbst ist ein ruhiges Wohnviertel am Hang, ein paar Minuten oberhalb der Bucht — nah genug an Palma, um schnell dort zu sein, und weit genug weg, dass der Abend von der Stadt nichts mitbekommt.

Ausstattung & Services

Parken

  • Straßenparken
  • Kostenlos

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Toilette
  • Vegetarisch

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig
  • Romantisch

Haustiere

  • Hunde drinnen

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Guter Kaffee

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Gruppen

Häufige Fragen zu Es Mussol

Wofür ist Es Mussol bekannt?

Für seine Fondues. Das Käsefondue aus Gruyère, Emmental, Mozzarella und Edam kommt mit Broten, Karotte, Staudensellerie, Trauben, Apfel und Radieschen an den Tisch, dazu gibt es Fleischfondues mit Rinderfilet, Hähnchenbrust und Kängurufilet sowie ein Schokoladenfondue mit frischen Früchten. Auf mallorquinischen Karten ist das eine Seltenheit.

Was ist die Spezialität des Hauses?

Rinderfilet oder Entrecôte mit karamellisierter Sobrassada — so weist es die eigene Karte aus. Dieselbe karamellisierte Sobrassada taucht außerdem unter überbackenem Provolone auf, füllt zusammen mit Speck die gratinierten Champignons und dient als Saucenvariante zur gefüllten Pasta.

Sollte man einen Tisch reservieren?

Ja, das ist zu empfehlen. Es Mussol ist ein kleines Haus, und reserviert wird über die eigene Website des Restaurants. Für die Fleisch- und Schokoladenfondues braucht es außerdem mindestens zwei Personen.

Gibt es vegetarische Gerichte?

Ja. Die Karte führt unter anderem Crêpes mit gerösteter Aubergine, Ziegenkäse, Pinienkernen und karamellisierter Zwiebel, mehrere Salate und das Käsefondue mit Brot, Obst und Gemüse. Die Thai-Suppe lässt sich vegan zubereiten. Wer Gluten meiden muss, sagt es vor der Bestellung — mehrere Gerichte werden dann angepasst.

Wer steht hinter Es Mussol?

Emma Alcover führt das Restaurant seit 1996, David Vidal kocht, Anita Alcover kümmert sich um den Service. Das Haus beschreibt sich selbst über die Qualität der Marktzutaten und das Handwerk der eigenen Küche.

Wie ist das Lokal eingerichtet?

Klein und sehr persönlich. Eulen — der Name bedeutet auf Mallorquinisch genau das — sitzen zwischen Bildern und alten Fundstücken. Im Winter brennt der offene Kamin und häufig begleitet Klaviermusik den Abend, im Sommer öffnet die Terrasse mit ihrem an Gaudí erinnernden Mosaikboden.

Bewertungen

Google