Kho Thai ist ein thailändisches Restaurant am Camí de la Vileta in Palma, im Viertel Sa Vileta – Son Rapinya. Das ist der Bezirk Ponent, ein gutes Stück westlich der Altstadt: Wohngegend statt Ausgehmeile, mit Nachbarschaftsläden und Wohnblocks statt Terrassen für Laufkundschaft. Wer hier isst, kommt aus der Umgebung oder ist gezielt hergefahren.
Das Haus fasst seine Küche selbst in einem Satz zusammen: typisch thailändisches Essen, gekocht mit frischen und natürlichen Produkten, in eigener Zubereitung am Wok. Die Karte macht diesen Satz nachvollziehbar. Sie ist kurz, sie bleibt konsequent bei thailändischen Gerichten, und sie ist um den Wok herum gebaut statt um eine möglichst lange Liste. Pan-asiatische Ausflüge nach Japan oder China, wie sie viele Thai-Adressen mitnehmen, sucht man hier vergeblich.

Was bei Kho Thai auf der Karte steht
Die Vorspeisen bleiben knapp: eine Rolle mit Hühnchen und Gemüse sowie zwei Spießvarianten mit Erdnusssauce, eine mit Hühnchen, eine mit Gambas. Danach folgen die beiden Suppen, an denen sich eine thailändische Küche messen lassen muss — Tom Kha Kai mit Kokosmilch und Zitronengras, daneben das schärfere, zitrusbetonte Tom Yam. Beide gibt es wahlweise mit Hühnchen oder Gambas.
Die Currys laufen unter ihren thailändischen Namen: Kang Dang als rotes, Kang Kiew Waan als grünes Curry, beide mit Gemüse und Reis und beide zusätzlich in einer Fassung, in der Reisnudeln den Reis ersetzen. Die längste Abteilung ist die der Wok-Gerichte. Pad Thai steht gleich dreimal auf der Karte — mit Reisnudeln, mit Glasnudeln und mit Weizennudeln. Dieselbe Grundidee, drei verschiedene Texturen, und das ist eine Unterscheidung, die sich sonst kaum jemand macht. Dazu kommen Kao Pad als Wok-Reis mit Ei, Pad Pak mit gemischtem Gemüse, das scharf eingestufte Pad Kra Prao mit Sojasauce, Pad Med Mamuang mit Cashewkernen und Pad Kee Mao, das wahlweise mit Nudeln oder mit Reis kommt.

Die Ente bekommt eine eigene Rubrik
Auffällig an der Karte ist, dass die knusprige Ente nicht als einzelner Posten zwischen den Currys steht, sondern eine eigene Überschrift bekommt. Drei Gerichte stehen darunter: Ped Kop mit Gemüse, Reis und Sojasauce, Kang Ped Kop mit rotem Curry und Ped Kho Thai, sauer-scharf und ebenfalls mit Reis. Dass die Küche ausgerechnet das dritte davon nach dem Haus benannt hat, sagt einiges darüber, worauf sie Wert legt.
Gemüse, Tofu und die Frage nach der Schärfe
Fast jedes Curry und jedes Wok-Gericht lässt sich beim Bestellen selbst zusammenstellen: mit Gemüse, mit Hühnchen, mit Rind, mit Gambas oder mit Tofu, dazu in mehreren Kombinationen daraus. Für Vegetarier ist das mehr als eine Alibi-Zeile am Kartenende, denn die reine Gemüse- und die Tofu-Variante stehen bei jedem einzelnen Curry und jedem Wok zur Wahl. Die Karte schrumpft also nicht auf zwei Gerichte zusammen, wenn kein Fleisch auf den Tisch soll.
Die Schärfe ist Gericht für Gericht ausgewiesen. Das reicht vom unmarkierten Pad Thai bis zu den grünen Currys und Pad Kra Prao am oberen Ende. Wer es mild mag, findet also ebenso eine Spur durch die Karte wie jemand, der thailändische Schärfe sucht.
Thailändische Säfte, Singha und Chang
Neben den üblichen Erfrischungsgetränken führt Kho Thai eine eigene Rubrik mit thailändischen Fruchtsäften: Mangostan, Kokos, Litschi, Granatapfel, Tamarinde, Mango und Guave. Das ist ungewöhnlich vollständig für ein Haus dieser Größe und macht die Getränkeseite zu einem kleinen eigenen Kapitel. Dazu kommen die beiden thailändischen Biere Singha und Chang sowie eine kurze Auswahl spanischer Weine im Glas oder in der Flasche.
Das Lokal selbst ist klein. Wer sicher gehen will, einen Tisch zu bekommen, reserviert besser vorher.
Ausstattung & Services
Parken
- Straßenparken
- Kostenlos
Barrierefrei
- Eingang
- Toilette
Zahlung
- Kreditkarte
- EC-/Debitkarte
- Kontaktlos
Service
- Lieferung
- Take-away
- Verzehr vor Ort
- Tischservice
Ausstattung
- Vegetarisch
- WLAN
Atmosphäre
- Leger
- Gemütlich
- Angesagt
- Ruhig
Reservierung
- Reservierung möglich
- Reservierung empfohlen
Geeignet für
- Gruppen



