La Nueva Burguesa ist eine kleine Hamburgueseria in der Carrer de Sant Magí, mitten in Palmas Viertel Santa Catalina. Das Lokal gibt es seit 2017, eröffnet haben es zwei junge Wirte, einer Spanier, einer Deutscher, und geführt wird es weiterhin von den Inhabern selbst. Der Raum fasst kaum mehr als ein Dutzend Tische: Holzmöbel, offene Deckenbalken, tief hängende Lampen. Viel mehr Platz ist nicht, deshalb rufst du besser vorher an und lässt dir einen Tisch reservieren — gebucht wird hier am Telefon, nicht über ein Formular.
Schon das Logo ist mit der Hand gezeichnet: ein Kreis, darin ein Kartenzeiger mit einem Burger, darunter der Name des Viertels. Santa Catalina gehört bei diesem Haus zur Identität, nicht nur zur Adresse.

Die Burger von La Nueva Burguesa tragen Vornamen
Jeder Burger auf der Karte heißt nach einem Menschen: Luis, Timm, Matias, Aron, Nico, Maya, Luciano, Biel, dazu La Scaloneta. Die Namen stammen aus Familie und Freundeskreis, und wenn ein Freund geehrt wird, bekommt er seinen eigenen Burger. Das ordnet die Karte besser als jede Kategorie: Der Aron ist der mit Nachos, Guacamole und Jalapeños, der Luciano der mit Ziegenkäse, karamellisierten roten Zwiebeln und Trüffelmayonnaise, der Matias der mit Limetten-Ingwer-Mayonnaise und hausgemachter Barbecuesauce.
Das Fleisch ist durchgehend galicisches Rind, und nach dem Garpunkt wird gefragt — rare, medium, medium well oder well done, auf der Karte als handgeschriebene Sprechblase. Auch das Brot ist pro Burger festgelegt, weiß, dunkel oder vegan; glutenfreies Brot mit Saaten steht als Option daneben. Neben dem Rind laufen drei Hähnchenburger mit, darunter der Julian mit Gorgonzolacreme, Trüffelmayonnaise und Basilikumpesto und der Estelita mit Garam-Masala-Hähnchen, Fruchtchutney und Sour Cream.

Saucen aus eigener Herstellung, Beilagen mit eigenem Namen
Die Saucen macht das Haus selbst, auch die, die anderswo aus dem Großgebinde kommen: Ketchup und Barbecuesauce ebenso wie Allioli, Cocktailsauce, Guacamole, Hummus und eine ganze Reihe Mayonnaisen — Trüffel, Chipotle, Chimichurri, Wasabi, Honig-Wasabi, Limette-Ingwer. Du kannst sie einzeln dazubestellen, was aus einer überschaubaren Karte schnell eine große macht.
Bei den Beilagen sind die patatas burguesas und die nachos burgueses die Hausnummern, Pommes beziehungsweise Nachos mit Chili con Carne und Käse; daneben Süßkartoffelpommes, Krautsalat und ein gemischter Salat. Fleischlos ist hier kein Anhängsel: Ana kommt mit Falafel, Andrea mit Bio-Seitan, beide auf veganem Brot, Sol und Facundo mit Halloumi. Veganer Käse steht bei den Extras, und die Dessertkarte ist kurz, aber vorhanden — ein Banoffee gehört dazu.
Eine Getränkekarte mit Insel-Schlagseite
Für eine Burgeradresse ist die Getränkekarte erstaunlich sortiert. Der Gin-und-Tonic-Teil ist nach Herkunftsländern geordnet und fängt auf Mallorca an, bevor Menorca, Katalonien, Galicien und danach England, Deutschland und der Rest folgen. Unter den hauseigenen Mule-Drinks steht ein Mallorca Mule mit mallorquinischem Gin neben dem klassischen Moscow Mule. Beim Bier finden sich mallorquinische Marken, glutenfreies und alkoholfreies Bier, beim Wein ein Vi de la Terra Mallorca in Weiß und Rot, dazu Hierbas als Digestif und Bio-Aufgüsse.
Die ganze Karte ist von Hand geschrieben und illustriert, bis hin zu einer gezeichneten Häuserzeile am unteren Rand, die aussieht wie die Straße vor der Tür. In der Lokalpresse taucht das Haus in den Aufzählungen der guten Palmesaner Burgeradressen auf, ohne je laut geworden zu sein — was zu einem Laden passt, der seine Burger nach Freunden benennt.
Ausstattung & Services
Parken
- Kostenpflichtig
- Straßenparken
Barrierefrei
- Eingang
- Toilette
- Sitzplätze
Zahlung
- Kreditkarte
- EC-/Debitkarte
- Kontaktlos
Service
- Lieferung
- Take-away
- Verzehr vor Ort
- Tischservice
Ausstattung
- Vegetarisch
- Bar vor Ort
Atmosphäre
- Leger
- Gemütlich
- Angesagt
- Ruhig
Besonderheiten
- Guter Kaffee
Reservierung
- Reservierung erforderlich
Geeignet für
- Familien mit Kindern
- Gruppen



