Restaurant Manique

Santanyí · Restaurants · Preisniveau: Gehoben · 30–80 € · 4.8(1174)Google

Preis laut Google

Das Manique liegt in einer der schmalen Gassen im Altstadtkern von Santanyí, wenige Schritte von der Plaça Major entfernt — und es ist im Südosten Mallorcas ein Sonderfall. Hier kocht keine mediterrane Küche mit ein paar exotischen Akzenten, sondern eine brasilianische Küche, die sich das Mittelmeer zur Nachbarin genommen hat. Brasilianische Häuser sind auf der Insel selten, und in dieser Ecke Mallorcas findest du kaum ein zweites.

Verantwortlich dafür ist der brasilianische Küchenchef Marcos Lee. Er hat seine Grilltechnik mit nach Santanyí gebracht und daraus eine Karte gebaut, die brasilianisches Handwerk mit mallorquinischen Produkten zusammenbringt. Gegessen wird drinnen zwischen viel Grün oder draußen im Innenhof.

Restaurant Manique – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Die Parrilla ist der Ausgangspunkt

Im Zentrum der Küche steht die Parrilla, der offene Grill, der mit Holz und Holzkohle befeuert wird. Das ist kein Beiwerk, sondern die Methode, auf die die ganze Karte gebaut ist: Sie erzeugt starke, kontrolliert geführte Hitze, und Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch bekommen darüber Röstaromen und eine Kruste, die anders nicht entsteht.

Die Zutaten kommen, wo es geht, von der Insel. Das Haus arbeitet mit mallorquinischen Fischern und Erzeugern zusammen, und der Fisch ist das Rückgrat der Karte, nicht die Ergänzung dazu. Was dabei herauskommt, ist keine beliebige Fusion, sondern eine klare Arbeitsteilung: Die Technik ist brasilianisch, das Produkt ist mallorquinisch.

Restaurant Manique – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Was im Manique auf den Tisch kommt

Am Anfang steht oft das langsam fermentierte brasilianische Fladenbrot mit Trüffelbutter. Dazu kommen die Yuca-Käsebällchen aus der brasilianischen Snackküche, Auster mit hauseigener Sauce und Ibérico-Schinken, Litschi mit Frischkäse, Wasabi und Sesam sowie Palmherzen-Vinaigrette mit Trauben.

Aus dem Meer kommen Tintenfisch-Vinaigrette mit Trauben, Oktopus-Vinaigrette mit grünem Apfel, rohes Jakobsmuschel-Carpaccio mit Trüffelöl und Mujjol-Kaviar sowie ein Thunfisch-Tatar mit Tempura-Croûtons. Der Oktopus gehört zu den Gerichten, für die das Haus am häufigsten empfohlen wird.

Bei den Hauptgängen sind drei prägend: das über Holzkohle gegrillte Angus-Tomahawk, brasilianisch zubereitet und ausdrücklich zum Teilen gedacht; die gegrillte Corvina, die auf einem Bananenblatt mit heimischen Kräutern serviert wird; und ein angebratener Thunfisch mit hausgemachtem Chimichurri. Zum Abschluss gibt es gebackene Banane mit brasilianischer Karamellmilch, Zimt und Kakaonibs.

Vegetarisch, Familien und Reservierung

Auch wenn Fisch und Feuer im Vordergrund stehen, bleiben vegetarische Gäste hier nicht beim Beilagenteller. Auf der Karte sind vegetarische Gerichte eigens gekennzeichnet, und es gibt eigenständige Teller wie den grünen Salat mit Maracuja-Sauce oder die Auberginen-Parmigiana; auch Palmherzen und Fladenbrot fallen in diese Kategorie.

Für Kinder gibt es eine eigene kleine Karte, die über das Übliche hinausgeht: Pasta mit Butter oder Tomatensauce, Pizza, Nuggets mit Reis oder Kartoffeln. Preislich bewegt sich das Manique im gehobenen Bereich, und eine Reservierung ist ausdrücklich empfohlen — an Markttagen ist der Ort gut gefüllt.

Santanyí rund um das Manique

Santanyí ist kein Küstenort, sondern eine Marktstadt aus goldgelbem Marès-Sandstein, der bis heute in der Gegend gebrochen wird und dem Ortsbild seine ungewöhnlich geschlossene Wirkung gibt. Zweimal in der Woche, mittwochs und samstags, füllt sich der Kern rund um die Plaça Major und die Kirche Sant Andreu mit dem Wochenmarkt, einem der bekanntesten der Insel.

Dazu kommt eine für die Ortsgröße erstaunliche Galerienszene: Zeitgenössische Kunst hat sich hier zwischen den Steinhäusern festgesetzt. Wer den Markttag mit einem Bummel durch die Galerien verbindet und den Abend im Manique ausklingen lässt, hat von Santanyí ziemlich viel gesehen.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenlos
  • Straßenparken

Barrierefrei

  • Eingang
  • Toilette
  • Sitzplätze

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Lieferung
  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • WLAN
  • Bar vor Ort
  • Vegan

Atmosphäre

  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig
  • Romantisch

Haustiere

  • Hunde erlaubt

Besonderheiten

  • Live-Musik
  • Gute Weinkarte
  • Gute Cocktails
  • Guter Kaffee

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu Restaurant Manique

Was macht die Küche im Manique besonders?

Das Manique kombiniert brasilianische Grilltechnik mit mallorquinischen Produkten. Herzstück ist die Parrilla, ein offener Grill über Holz und Holzkohle, auf dem Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch zubereitet werden. Brasilianische Küchen sind auf der Insel selten, und im Südosten Mallorcas ist das Haus damit ein Sonderfall.

Welche Gerichte sollte man im Manique probieren?

Als Einstieg ist das langsam fermentierte brasilianische Fladenbrot mit Trüffelbutter typisch, dazu die Yuca-Käsebällchen. Aus dem Meer kommen Oktopus-Vinaigrette mit grünem Apfel, Jakobsmuschel-Carpaccio mit Trüffelöl und Mujjol-Kaviar sowie Thunfisch-Tatar. Bei den Hauptgängen prägen das über Holzkohle gegrillte Angus-Tomahawk zum Teilen und die Corvina im Bananenblatt die Karte.

Wer steht hinter dem Manique?

Die Küche führt der brasilianische Küchenchef Marcos Lee. Er hat seine Grilltechnik nach Santanyí gebracht und die Karte darauf aufgebaut, dass brasilianisches Handwerk auf mallorquinische Zutaten trifft. Das Haus arbeitet dafür mit Fischern und Erzeugern von der Insel zusammen.

Gibt es im Manique vegetarische Gerichte?

Ja, und sie sind auf der Karte eigens gekennzeichnet. Neben dem grünen Salat mit Maracuja-Sauce und der Auberginen-Parmigiana gibt es unter anderem Palmherzen-Vinaigrette mit Trauben und das Fladenbrot mit Trüffelbutter. Vegetarische Gäste bekommen hier also eigenständige Teller und nicht nur Beilagen.

Ist das Manique für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, das Haus gilt als familienfreundlich und hat eine eigene kleine Kinderkarte. Sie geht über das Übliche hinaus und umfasst Pasta mit Butter oder Tomatensauce, Pizza sowie Nuggets mit Reis oder Kartoffeln. Damit lässt sich ein Abend in Santanyí auch mit Kindern gut planen.

Sollte man im Manique vorab einen Tisch reservieren?

Das Haus empfiehlt eine Reservierung ausdrücklich. Santanyí ist an den Markttagen besonders gut besucht, und das Restaurant liegt mitten im Altstadtkern. Wer sicher gehen will, meldet sich also besser vorher an, statt auf einen freien Tisch zu hoffen.

Bewertungen

Google