O Castro

Palma · Restaurants · Preisniveau: Gehoben · 20–40 € · 4.7(1028)Google

Preis laut Google

O Castro ist eine galicische Taberna in Ets Hostalets, einem ruhigen Wohnviertel im Osten von Palma. Schon der Name verrät die Herkunft: das O anstelle eines El ist Galicisch, und genau so wird hier auch gekocht. Hinter einer unauffälligen Tür liegt ein kleiner Raum mit wenigen Tischen, und auf der Karte steht fast ausschließlich, was aus dem Atlantik kommt.

Das Haus setzt auf das Produkt, nicht auf die Inszenierung. Die Karte ist bewusst kurz gehalten, die Portionen fallen großzügig aus, und am Tisch sagt dir der Kellner, welche Meeresfrüchte frisch hereingekommen sind. Geschirr und Besteck sind schlicht, die Servietten aus Papier, Tischdecken gibt es keine. Das ist kein Versäumnis, sondern Haltung: Bei O Castro zählt, was auf dem Teller liegt, nicht, worauf es liegt.

O Castro – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Was bei O Castro aus der Küche kommt

Das bekannteste Gericht ist der Pulpo á feira, der galicische Oktopus. Er kommt auf einer Unterlage aus lauwarmen Cachelos, den in der Schale gegarten Kartoffeln, dazu Pimentón und reichlich Olivenöl. Fast ebenso oft genannt werden die Zamburiñas, kleine Kammmuscheln, die nur kurz auf der Platte gegart und mit einem Spritzer Balsamico serviert werden. Vielen Gästen gelten sie als das beste Gericht der Karte.

Daneben steht, was eine galicische Taberna ausmacht: Navajas, Almejas a la marinera, Berberechos, Gambas und Austern, dazu Rabas und Calamares a la andaluza. Aus der Küche kommen außerdem hausgemachte Kroketten, Tortilla und Pimientos de Padrón. Und es gibt die Löffelgerichte, in denen Meer und Land zusammenfinden: ein Eintopf aus Oktopus und weißen Bohnen mit viel Gemüse, gekrönt von einer Jakobsmuschel, oder Callos mit Kichererbsen, die erstaunlich leicht ausfallen. Zum Auftakt stellt das Haus gern ein Stück Thunfisch-Empanada auf den Tisch.

Die Nachspeisen sind hausgemacht und ausdrücklich galicisch gedacht: Apfelkompott mit frischem galicischem Käse, Eis und Honig, dazu Queso de tetilla und der Klassiker Käse mit Quittenbrot.

O Castro – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Ein kleiner Raum, wenige Tische

Das Lokal ist klein, und es will auch nicht größer wirken. Tische auf gusseisernen Füßen, traditionelle Stühle, zurückhaltende Dekoration: Die Atmosphäre entsteht hier durch Enge und Betrieb, nicht durch Ausstattung. Wer hereinkommt, merkt schnell, wie viele der Gäste zum festen Publikum gehören.

Hinter O Castro steht José Carballo, ein Galicier, der in Palma noch eine zweite Taberna führt. Beide folgen derselben Idee: gute Ware, angemessener Preis, kein Aufwand drumherum.

Weine aus dem galicischen Nordwesten

Die Weinkarte ist kurz und konsequent. Sie stützt sich auf Erzeuger aus den Rías Baixas und der Ribeira Sacra, Albariño gehört selbstverständlich dazu, und dazwischen findet sich der eine oder andere Ribera. Eine Besonderheit ist der trübe Ribeiro, ein einfacher, unkomplizierter Weißwein, den man in Gläsern serviert, die gerade aus dem Gefrierfach kommen. Zu Meeresfrüchten passt das erstaunlich gut. Auch Gin aus galicischer Herstellung steht im Regal.

Reservieren lohnt sich

Das Lokal hat wenige Plätze und ist gut besucht. Ohne Reservierung kann es dir passieren, dass du wieder gehen musst. Wer einen Tisch hat, sollte sich Zeit nehmen und auf die Empfehlungen des Hauses hören: Die frische Ware des Tages steht nicht auf der Karte, sondern wird angesagt.

Ausstattung & Services

Parken

  • Straßenparken
  • Kostenlos
  • Kostenpflichtig

Barrierefrei

  • Sitzplätze

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Toilette
  • Bar vor Ort

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Guter Kaffee

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Familien mit Kindern

Häufige Fragen zu O Castro

Welche Küche kocht O Castro?

O Castro ist eine galicische Taberna. Der Schwerpunkt liegt auf Meeresfrüchten und Fisch aus dem Nordwesten Spaniens, zubereitet mit kurzen Garzeiten und wenig Beiwerk. Die Karte ist bewusst klein gehalten, dafür wird die frische Ware des Tages am Tisch angesagt.

Wofür ist O Castro bekannt?

Vor allem für den Pulpo á feira auf Cachelos mit Pimentón und Olivenöl und für die Zamburiñas mit einem Spritzer Balsamico. Daneben werden Navajas, Almejas a la marinera, Berberechos und Gambas immer wieder genannt. Wer mehreres probieren will, teilt sich am besten halbe Portionen.

Sollte man bei O Castro reservieren?

Ja, das ist dringend zu empfehlen. Das Lokal hat nur wenige Tische und ist gut besucht, sodass spontane Gäste oft keinen Platz mehr finden. Eine Reservierung vorab erspart dir den Umweg.

Welche Weine gibt es bei O Castro?

Die Weinkarte ist kurz und auf Galicien ausgerichtet: Erzeuger aus den Rías Baixas und der Ribeira Sacra, dazu Albariño und ein trüber Ribeiro, der in eisgekühlten Gläsern kommt. Vereinzelt steht auch ein Ribera auf der Liste. Im Regal finden sich außerdem Gins aus galicischer Herstellung.

Gibt es etwas für Gäste, die keine Meeresfrüchte essen?

Die Karte denkt vom Meer her, ganz ohne geht es aber auch. Ohne Meeresfrüchte kommen zum Beispiel Pimientos de Padrón, Tortilla und Callos mit Kichererbsen aus. Wer strikt vegetarisch isst, fragt am besten direkt nach, weil die Auswahl überschaubar bleibt.

Wer steht hinter O Castro?

Das Haus wird von José Carballo geführt, einem Galicier, der in Palma noch eine zweite Taberna betreibt. Seine Linie ist in beiden dieselbe: gute Ware zu angemessenen Preisen und keine Inszenierung drumherum. Im Service wird er von Gästen regelmäßig namentlich gelobt.

Bewertungen

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