Das PALET Taberna Griego Mediterránea ist die griechische Adresse an der Carrer Jacint Verdaguer im Distrikt Nord von Palma, nur wenige Meter vom Zugang zur gleichnamigen Bahn- und Metrostation. Der Name sagt schon, worum es geht: eine Taverne, die griechisch kocht, und eine Küche, die sich zugleich als mediterran versteht.
Die eigene Linie beschreibt das Haus knapp und ohne Aufhebens — keine Schnörkel, keine Avantgarde, sondern hausgemachte Teller aus alltäglichen Zutaten. Kräuter, Gemüse und Hülsenfrüchte bilden die Grundlage, und genau daran erkennst du die Handschrift der Karte. Am Herd steht Stavros; wie eng das Haus an seinem Koch hängt, verrät ein Blick auf die Pastaseite, wo ein Gericht schlicht seinen Namen trägt.

Mezze, Moussaka und die griechische Grundlinie
Wer sich einen Überblick verschaffen will, bestellt das Mezze-Tablett für zwei: Fava aus Santorin, gegrillte Aubergine, Keftedes, Dolmadakia, Tsatsiki und ein Stück Feta mit nativem Olivenöl extra. Das ist die Karte im Kleinen, denn dieselben Bausteine tauchen einzeln wieder auf. Die Fava, der griechische Hummus aus Schälerbsen, kommt mit karamellisierter Zwiebel und Kapern. Der Tirokafterí ist eine weiche, leicht scharfe Feta-Mousse, das Buyurdí dagegen Feta aus dem Ofen, geschmolzen unter Tomate, Paprika und Zwiebel. Dazu Spanakopitákia mit Spinat und Feta, Dolmadakia aus Weinblatt und Reis, Tomatokeftedes aus Tomate und Zucchini und die Joriátiki salata mit Kalamata-Oliven und Kapern.
Zwei Vorspeisen fallen aus der Reihe: Metsovone, der geräucherte griechische Verwandte des Provolone, kommt geschmolzen mit karamellisierter Zwiebel, und bei den Garides saganaki liegen Garnelen in hausgemachter Tomatensauce, in der Feta aufgegangen ist.
Bei den Hauptgerichten steht, was du erwartest: Moussaka aus Kartoffel, Aubergine, Zucchini und Rind unter gratinierter Béchamel, Souvlaki vom marinierten Schwein mit Pitabrot, Gyros vom Schwein mit Tsatsiki oder vom Huhn mit Honig-Senf-Sauce. Daneben Teller, die man seltener findet: Juncar Beyerdí, Rind geschmort mit Kräutern, Rotwein und Zimt auf Auberginencreme; Yaourtlu Kebab, gewürzte Hackspieße auf Pita mit Tomatensauce und griechischem Joghurt; die Cazuela de Estambul mit geschmortem Spinat, Hackfleisch und Joghurt; dazu ein knuspriger Oktopusarm auf Santorin-Fava mit Kapern, roter Zwiebel und scharfem Öl.

Wo Griechenland auf Mallorca trifft
Am interessantesten sind die Teller, auf denen beide Küchen zugleich stehen. Die Pappardelle tou Stavrou — die Pasta des Stavros — laufen mit einem Sofrito aus mallorquinischem Camaiot und Balsamico, obenauf Brossat, der einheimische Frischkäse, abgeschmeckt mit Limette und Olivenöl. Das Kritharoto vom Wildschwein arbeitet mit Kritharaki, der reiskornförmigen griechischen Pasta, die hier wie ein Risotto gezogen wird, dazu in Rotwein geschmortes Wildschwein und geräucherter Metsovone.
Auch sonst greift die Karte über Griechenland hinaus. Beim Ensalada Palet geben gereifter Mahón-Käse und eine Pistazienvinaigrette den Ton an, und das Cachopo asturiano ist ein doppeltes Rinderfilet in Panko, gefüllt mit Serrano und ebenfalls Mahón.
Die süße Seite: Filo, Sirup und Mastix
Die Nachspeisen sind hier kein Anhängsel. Das Baklavá ist Filoteig mit Walnuss und Pistazie, in Zuckersirup getränkt; das Kataifi, gefüllt mit Walnuss und Honig, kommt mit Vanilleeis. Die Tarta Dubái setzt auf einen Boden aus Kataifi-Teig, Mascarponecreme und Pistazienpraliné unter Schokoladenganache. Das Mosaico ist eine überlieferte Rezeptur aus Schokolade, Keks, Walnüssen und Brandy, und die Torrija vom Tsureki wird aus griechischem Brioche mit Mastixsamen gebacken und mit Mandelglasur überzogen — Mastix ist das Harz des Mastixstrauchs.
Auf der Getränkeseite setzt sich das fort: ein griechischer Roter aus Makedonien, ein junger Retsina aus der Roditis-Traube, dazu mallorquinische Weine aus dem Pla i Llevant und Cocktails, die mit Mastixlikör und Ouzo arbeiten.
Gut zu wissen für den Besuch im PALET
Die Karte kennzeichnet glutenfreie, laktosefreie und rein vegane Gerichte mit eigenen Symbolen, glutenfreies Brot gibt es auf Wunsch.
Mitnehmen ist möglich, und für größere Runden ab acht Personen legt das Haus eigene Gruppenmenüs auf, die vorher abgesprochen sein wollen. Kinder sind willkommen; Hochstühle und Wickeltisch sind da. Neben dem Innenraum gibt es eine Terrasse, und reservieren lässt sich über das hauseigene System.
Ausstattung & Services
Parken
- Kostenlos
- Kostenpflichtig
- Straßenparken
Barrierefrei
- Eingang
- Parkplatz
- Toilette
- Sitzplätze
Zahlung
- Kreditkarte
- EC-/Debitkarte
- Kontaktlos
Service
- Take-away
- Verzehr vor Ort
- Tischservice
- Selbstbedienung
Ausstattung
- Vegetarisch
- Terrasse
- WLAN
- Bar vor Ort
- Vegan
Atmosphäre
- Leger
- Gemütlich
- Angesagt
- Ruhig
Haustiere
- Hunde draußen
Besonderheiten
- Gute Weinkarte
- Gute Cocktails
- Guter Kaffee
- Gute Bierauswahl
Reservierung
- Reservierung möglich
- Reservierung empfohlen
Geeignet für
- Gruppen



