Restaurant Peperoncino

Son Servera · Restaurants · Preisniveau: Gehoben · 20–60 € · 4.8(2017)Google

Preis laut Google

Das Peperoncino steht an der Plaça de Sant Joan im alten Kern von Son Servera, dem Platz mit der Pfarrkirche, mitten in der Fußgängerzone. Son Servera taucht auf keiner Liste der schönsten Dörfer Mallorcas auf, und ein Teil des Reizes liegt genau darin: zweigeschossige Sandsteinhäuser mit mallorquinischen Fensterläden, kleine Bars mit Terrassen, ein paar Gehminuten weiter die Església Nova, die unvollendete neugotische Kirche eines Gaudí-Schülers.

Das Lokal sitzt in einem alten mallorquinischen Haus, und das prägt den vorderen Speisesaal. An der Wand hängt eine Vespa, von der das Haus versichert, sie sei fahrbereit und ordentlich versichert, daneben mallorquinische Jagdwaffen, eine Marilyn nach Warhol, alte Flaschen. Das ist das Inventar einer Familie, die seit drei Generationen in der Gastronomie arbeitet, keine Deko von der Stange.

Restaurant Peperoncino – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Giuseppe Carbonaro und die Familie hinter dem Peperoncino

Am Herd steht Giuseppe Carbonaro, aufgewachsen zwischen Öfen und Geschirr im Restaurant seiner Eltern in Deutschland, wo er früh gelernt hat, wie ein Betrieb funktioniert. Mit seiner Frau Eni, selbst Gastronomentochter, und nach Stationen in mehreren Restaurants an verschiedenen Orten hat er sich hier verankert. Heute führt er das Peperoncino mit seinem ältesten Sohn Gian Luca, der im Gastraum arbeitet, und seinem Team.

Mit Bart, Kappe, tätowierten Unterarmen und schwerer Hornbrille sieht er eher nach Musiker aus als nach Koch, und das Haus spielt in seiner Werbung damit. Dahinter steht Handwerk: Sein Kochbuch „TUTTAVIA (trotzdem!)“ versammelt gut sechzig Rezepte zwischen italienisch-asiatischem Cross-over und mediterraner Tradition. Es liegt im Lokal aus, zusammen mit italienischen Produkten zum Mitnehmen, und ist nur auf Deutsch erschienen.

Restaurant Peperoncino – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Die Karte: Mozzarella-Bar, Pasta und Risotto

Die Karte beginnt mit einer Mozzarella-Bar: Classica aus Kuhmilch, Bufala aus Büffelmilch, Burrata, Nodini als geknotete Büffelmozzarella, geräucherte Burratina, Stracciatella, dazu Beilagen zum Kombinieren wie gegrillte Artischocken in Olivenöl, marinierte Kirschtomaten mit Rucola oder geröstete Paprika.

Bei der Pasta steht die Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncino auf der Karte, das Gericht, das dem Haus den Namen gibt. Daneben Carbonara originale, Linguine alle Vongole, Ravioli al Tartufo Nero, Tagliatelle al Ginger mit Ingwer, Pinienkernen und Limette, Pappardelle mit Lachs und Orange, Tagliolini mit halbem Hummer in Cognacsauce. Beim Risotto ist die Version mit Mango und Gambas die bekannteste, cremig gebunden und mit Biss im Reis.

Aus Ofen und Pfanne kommen Focaccia auf Pizzateig, unter anderem mit Burrata, die iberische Schweinerippe, achtzehn Stunden bei niedriger Temperatur confiert und mit Barbecue-Sauce glasiert, Steinbutt mit Zitrone und schwarzem Venere-Reis oder ganze Dorade im Papillot. Die Pizzen reichen von der Margherita bis zur Zingara mit scharfer Salami, Kapern und Oliven. Zum Schluss hausgemachtes Tiramisu, Ricotta-Crostata oder Panna cotta mit Baileys. Gekocht wird à la minute, deshalb geht das Haus auf Unverträglichkeiten ein; vegetarische Gerichte und glutenfreie Pasta stehen ebenfalls bereit.

Speisesaal, Patio und Dachterrasse

Hinter dem Speisesaal öffnet sich ein geschlossener Innenhof, überdacht, hell und im Winter beheizt; eine Treppe führt auf die Dachterrasse für die warmen Monate, und vor dem Haus stehen bei gutem Wetter ebenfalls Tische. Der Weinkeller führt Italiener und Spanier von der gut trinkbaren Flasche bis in die feine Kategorie, dazu Schaumweine.

Das Peperoncino ist gut besucht, ein Tisch will vorbestellt sein, in der Hochsaison mit einigen Tagen Vorlauf. Reserviert wird über das eigene Buchungssystem auf der Website des Hauses. Im Service wird Spanisch, Deutsch und Englisch gesprochen, Mallorquinisch versteht man ebenfalls.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenlos
  • Straßenparken

Barrierefrei

  • Eingang
  • Sitzplätze

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Toilette
  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • Bar vor Ort
  • Vegan

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig
  • Romantisch
  • Gehoben

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Guter Kaffee
  • Dachterrasse

Reservierung

  • Reservierung erforderlich

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu Restaurant Peperoncino

Was macht das Peperoncino in Son Servera besonders?

Das Peperoncino verbindet italienische Küche mit einem alten mallorquinischen Haus mitten in der Fußgängerzone von Son Servera. Geführt wird es von der Familie Carbonaro, die seit drei Generationen in der Gastronomie arbeitet. Traditionelle Gerichte stehen neben eigenen Kreationen, und der Gastraum mit Vespa an der Wand, Jagdwaffen und alten Flaschen hat einen sehr eigenen Charakter.

Wer führt das Peperoncino?

Chefkoch Giuseppe Carbonaro führt das Haus zusammen mit seinem ältesten Sohn Gian Luca und seinem Team. Aufgewachsen ist er im Restaurant seiner Eltern in Deutschland, seine Frau Eni stammt ebenfalls aus einer Gastronomenfamilie. Von Giuseppe Carbonaro stammt auch das Kochbuch „TUTTAVIA (trotzdem!)“, das im Lokal ausliegt.

Wofür ist die Küche im Peperoncino bekannt?

Am bekanntesten sind Pasta und Risotto, etwa das Risotto mit Mango und Gambas oder die Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncino, die dem Haus den Namen geben. Dazu kommt eine Mozzarella-Bar mit Burrata, Büffelmozzarella und Stracciatella. Auch Focaccia auf Pizzateig, Fisch, Fleisch und Pizza stehen auf der Karte.

Gibt es vegetarische Gerichte und glutenfreie Pasta?

Ja, beides ist im Peperoncino verfügbar. Weil die Gerichte à la minute zubereitet werden, kann die Küche außerdem auf Unverträglichkeiten eingehen — darauf weist die Familie selbst hin. Wer etwas Bestimmtes braucht, sagt es am besten schon bei der Reservierung.

Sollte man im Peperoncino einen Tisch reservieren?

Ja, das Lokal ist gut besucht, und in der Hochsaison sollte man einige Tage im Voraus buchen. Reservierungen laufen über das eigene Buchungssystem auf der Website des Hauses. Es gibt mehrere Bereiche, unter denen man wählen kann: den vorderen Speisesaal, den überdachten Innenhof und die Dachterrasse.

Welche Sprachen werden im Peperoncino gesprochen?

Im Service wird Spanisch, Deutsch und Englisch gesprochen, Mallorquinisch versteht man ebenfalls. Viele Stammgäste kommen aus dem deutschsprachigen Raum. Das Kochbuch des Chefs ist ausschließlich auf Deutsch erschienen.

Bewertungen

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