Das Restobar MOS liegt an einer Ecke der langen Straße, die durch Son Serra de Marina hinunter Richtung Meer führt. Der Doppelname ist keine Koketterie: Küche und Bar wiegen hier gleich schwer. Das Haus beschreibt seine eigene Linie als mediterran, frisch und international — Gerichte, die zum Teilen gedacht sind, gebaut auf Produkten der Saison, mit Einflüssen von weiter her.
Son Serra de Marina ist ein Ort ohne Hotelanlagen und ohne Promenade, ein Raster aus Ferienhäusern zwischen Dünen und Meer. Laufkundschaft gibt es kaum; wer hier isst, hat den Weg bewusst gewählt. Umso mehr fällt auf, wie weit die Karte im MOS ausgreift: von Patatas bravas nach Art des Hauses und Padrón-Paprika über ein Lachs-Tiradito mit gerösteter Ananas, frittiertem Mais und Mandarine bis zu Thunfisch-Tatar im Avocado-Röllchen, Kochbananen-Patacones mit Rindfleisch, Guacamole und Pico de Gallo und einem Gemüse-Kakiage mit Tahini-Soja, Shichimi Togarashi und Wasabi-Mayonnaise.

Die Küche des Restobar MOS
Bei ausgewählten Fischgerichten wählst du die Zubereitung selbst: entweder eine Vinaigrette aus Knoblauch und Petersilie oder Öl mit Knoblauch und Chili nach Donostiarra-Art. Auf der Karte stehen Tacos vom Petersfisch mit einer Salsa aus gegrilltem Gemüse und eingelegtem Kraut, gegrillter Lachs mit einer Beurre blanc aus Kirschtomaten und frischen Kräutern, Thunfisch-Tataki mit Wakame-Salat und Wasabi-Mayonnaise, ein Filet vom Roten Schnapper und der Fang des Tages.
Beim Fleisch arbeitet die Küche mit Black Angus: Filet und argentinisches Entrecôte kommen beide mit einer Rosmarin-Nussbutter, dazu gibt es Pluma vom iberischen Schwein mit einer Fruchtsauce der Saison und einen Burger mit Avocadocreme, Maasdam, Jalapeños und knusprigen Röstzwiebeln. Gegrillte Kefta-Spieße mit Tzatziki und eingelegtem Gemüse führen dieselbe Linie weiter.
Vegetarisches bekommt einen eigenen Abschnitt: Falafel-Tacos mit Guacamole, ein Risotto mit Gemüse der Saison und hausgemachte Ravioli mit geröstetem Kürbis, Burratina, Tomatenpesto, Basilikum und Pistazien. Einzelne Gerichte lassen sich an Ernährungsbedürfnisse anpassen — danach fragst du am besten im Service, dort gibt es auch Auskunft zu Allergenen. Für kleine Gäste liegt eine eigene kurze Karte bereit.
Eine Eigenheit zieht sich durch: Frittiertes wird in Kichererbsenmehl ausgebacken, bei der gemischten Fritura aus Calamari-Ringen, Baby-Calamari, Garnelen und Petersfischfilet ebenso wie bei den Garnelen im thailändisch inspirierten Mangosalat mit Karotte, Gurke und Erdnüssen.

Arroz a la llauna: Reis aus der flachen Pfanne
Wenn das MOS ein Gericht hat, an dem es sich messen lässt, dann diesen Reis. Er wird in einer flachen Metallpfanne im Ofen gebacken, mediterran gewürzt und mit einer leichten Kruste serviert; gedacht ist er zum Teilen, ab zwei Personen. Drei Fassungen stehen zur Wahl: mit gegrillter Pluma vom iberischen Schwein, als Meeresfrüchte-Variante mit Garnelen, Jakobsmuscheln und Baby-Calamari oder schwarz mit Tintenfisch und Knoblauch-Aioli. Über die Llaunas sagt das Haus selbst, sie dürften im MOS niemals fehlen; für die Pluma-Fassung beschreibt es trockenen Reis, geduldig gegart, dazu geröstete rote Paprika.
Terrasse, Bar und Abende im MOS
Zum Haus gehören ein Innenraum und zwei Terrassen mit reichlich Schatten; auf einer plätschert ein Brunnen, was an warmen Abenden mehr ausmacht, als es klingt. Das Meer ist von hier aus zu sehen, direkt am Strand sitzt du allerdings nicht — der Weg dorthin ist kurz. Einen Parkplatz findest du in den Nebenstraßen unkompliziert.
Die Bar ist kein Anhängsel des Restaurants. Neben Klassikern wie dem Mojito stehen eigene Mischungen im MOS-Stil und alkoholfreie Drinks auf der Karte, und die Weinauswahl schließt mallorquinische Flaschen ausdrücklich ein. Zum Schluss lohnt das Süße: Pistazien-Soufflé mit Kokoseis, ein Brownie aus Schokolade und Süßkartoffel mit kandierten Erdnüssen, Crème brûlée mit Mandel, Tiramisu mit Kokosnote, gegrillte Ananas mit Mascarponecreme und Rosmarinsirup oder ein Affogato mit Mandeleis.
Den Ton im Service beschreibt das Haus als familiär: Gäste sollen sich weniger wie eine Tischbelegung anfühlen und mehr wie Besuch. In einem Ort dieser Größe ist das keine Floskel, sondern die Voraussetzung dafür, dass jemand im nächsten Sommer wiederkommt.
Ausstattung & Services
Parken
- Kostenlos
- Straßenparken
Barrierefrei
- Eingang
- Toilette
- Sitzplätze
Zahlung
- EC-/Debitkarte
- Kreditkarte
- Kontaktlos
Service
- Verzehr vor Ort
- Tischservice
Ausstattung
- Terrasse
- Bar vor Ort
- Vegetarisch
- Vegan
Atmosphäre
- Leger
- Gemütlich
- Angesagt
- Ruhig
Haustiere
- Hunde draußen
- Hunde drinnen
Besonderheiten
- Gute Weinkarte
- Gute Cocktails
- Guter Kaffee
- Gute Bierauswahl
Reservierung
- Reservierung möglich
- Reservierung empfohlen
Geeignet für
- Familien mit Kindern
- Gruppen



