Sa Foganya

Colònia de Sant Jordi · Restaurants · Preisniveau: Gehoben · 30–50 € · 4.8(698)Google

Preis laut Google

Sa Foganya ist ein kleines, von deutschen Gastgebern geführtes Restaurant in Colònia de Sant Jordi, und es gehört zu den Adressen im äußersten Süden Mallorcas, für die man den Tisch besser vorher bestellt. Das Haus liegt an der Avinguda Primavera, mitten im Ort, ein Stück hinter der Uferpromenade. Von außen ist es unscheinbar. Drinnen wird schnell klar, dass hier jemand mit sehr genauen Vorstellungen kocht.

„Foganya" ist das mallorquinische Wort für die Feuer- oder Herdstelle. Was in dieser Küche tatsächlich zusammenkommt, verrät der Name allerdings nicht — und es ist mehr, als die Ortsgröße vermuten lässt. Die Basis ist mediterran, die Gastgeber sind deutsch, und dazwischen stehen einzelne Teller aus Italien, aus Spanien und aus Asien.

Die Karte ist kurz gehalten. Das ist keine Bescheidenheit, sondern Methode: Wer wenige Gerichte anbietet, kann sie alle beherrschen. Dazu kommt, dass der Küchenchef zugleich der Inhaber ist — er kocht nicht nur, er geht auch durch den Raum, erklärt die Teller und empfiehlt den Wein dazu.

Sa Foganya – Eindruck 1

Die Küche im Sa Foganya

Mediterran ist der Kern, aber er wird an mehreren Stellen aufgebrochen. Die Karte mischt Bewährtes mit deutlich freier gedachten Tellern, und sie tut das ohne den Ehrgeiz, alles gleichzeitig sein zu wollen.

Aus Italien kommen die Burrata, die mit Pesto und geröstetem Gemüse serviert wird, und die Pasta, die hier ernst genommen wird: Linguine mit Trüffelrahm zum Kalbsfilet gehört zu den Tellern, über die am meisten gesprochen wird, dazu Spaghetti und Penne mit Garnelen. Aus Spanien kommen Ibérico-Lomo mit Ziegenkäse und Honig, Aioli zum Brot und die Crema Catalana zum Schluss.

Und dann sind da die Ausflüge nach Asien, die man in einem Ort dieser Größe nicht erwartet: Garnelen im Curry, und zur Lammschulter ein Blumenkohl, der asiatisch gewürzt aus dem Ofen kommt. Auch eine Ceviche steht als Vorspeise bereit. Das ist kein beliebiges Zusammenwürfeln — es sind einzelne, bewusst gesetzte Gerichte in einem ansonsten mediterranen Rahmen.

Sa Foganya – Eindruck 2

Was auf den Tisch kommt

Für den kleinen Hunger gibt es Tapas, Brot mit Aioli, Oliven und Bruschetta. Bei den Hauptgerichten spielt Fleisch eine große Rolle: Rinderfilet und Ribeye werden auf den Punkt gebraten, und der gewünschte Garpunkt kommt so auf den Teller, wie du ihn bestellt hast. Die Lammschulter kommt mit Rosmarinkartoffeln und eben jenem Blumenkohl aus dem Ofen.

Vegetarisch wirst du hier nicht abgespeist. Das auffälligste Beispiel ist ein Cordon bleu aus Auberginen, das auf Risotto serviert wird — ein Hauptgericht, das als Hauptgericht gedacht ist und nicht als Beilagenteller mit Ambitionen. Auch vegane und glutenfreie Wünsche werden berücksichtigt.

Einen Rat geben erfahrene Gäste gern weiter: Frag nach dem, was nicht auf der Karte steht. Das Haus kocht regelmäßig außer der Reihe, und die Pasta-Empfehlung des Abends gehört oft dazu.

Zum Trinken stehen mallorquinische Weine bereit, darunter ein tanninreicher roter Syrah von der Insel. Das Team berät dabei und schenkt aufmerksam nach. Die Sangria hat unter Stammgästen einen eigenen Ruf.

Haus, Gastgeber und Atmosphäre

Das Restaurant ist klein, und das ist Absicht. Die Einrichtung ist geschmackvoll und zurückhaltend, ohne Dekorationslärm. Draußen liegt eine kleine Terrasse. Weil nur wenige Tische im Raum stehen, wird der Abend automatisch persönlicher als in den großen Häusern am Wasser — und genau deshalb ist die Reservierung keine Formalität. Das Haus ist regelmäßig ausgebucht.

Der Service ist der zweite Grund, warum Gäste wiederkommen. Gerichte werden erklärt statt aufgesagt, Empfehlungen werden ausgesprochen, ohne dass dir etwas aufgedrängt wird. An manchen Abenden spielt ein Gitarrist, und aus dem Essen wird ein langer Abend.

Colònia de Sant Jordi rundherum

Colònia de Sant Jordi war ein Fischerort, bevor der Tourismus kam, und der Kern hat davon mehr behalten als viele Küstenorte der Insel. Vom Restaurant sind es wenige Minuten zum Hafen, von dem die Boote zum Nationalpark Cabrera ablegen. Westlich beginnen die Salinen von Llevant, dahinter liegt Es Trenc, einer der wenigen langen Sandstrände Mallorcas ohne Hotelzeile im Rücken.

Der Ort füllt sich im Sommer und wird danach wieder still. Das Sa Foganya arbeitet in beiden Rhythmen — als Restaurant, in dem man einen Abend verbringt, und nicht als Station zwischen Strand und Hotel.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenlos
  • Straßenparken

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • Toilette
  • Bar vor Ort

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig
  • Romantisch

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Gute Cocktails
  • Guter Kaffee

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu Sa Foganya

Wofür ist die Küche im Sa Foganya bekannt?

Die Basis ist mediterran, die Karte ist bewusst kurz. Am meisten gesprochen wird über Linguine mit Trüffelrahm zum Kalbsfilet, über Pasta mit Garnelen und über die Fleischgerichte, etwa Rinderfilet und Ribeye. Dazu kommen einzelne Ausflüge nach Asien wie Garnelen im Curry oder asiatisch gewürzter Blumenkohl aus dem Ofen.

Gibt es vegetarische, vegane und glutenfreie Gerichte?

Ja, und die vegetarische Karte ist keine Alibiveranstaltung. Bekanntestes Beispiel ist ein Cordon bleu aus Auberginen auf Risotto, dazu kommen Vorspeisen wie Burrata mit Pesto und geröstetem Gemüse. Vegane und glutenfreie Wünsche werden ebenfalls berücksichtigt — es lohnt sich, sie bei der Reservierung anzumelden.

Sollte man im Sa Foganya einen Tisch reservieren?

Unbedingt. Das Restaurant hat nur wenige Tische und ist regelmäßig ausgebucht. Wer ohne Reservierung kommt, steht im Sommer häufig vor einem vollen Haus. Am besten meldest du dich einige Tage vorher an, gerade wenn du zu mehreren kommst.

Wer führt das Sa Foganya?

Das Haus wird von deutschen Gastgebern geführt, und der Inhaber steht selbst in der Küche. Er bleibt aber nicht dort: Er geht durch den Raum, erklärt die Gerichte und spricht Empfehlungen aus — auch zum Wein. Diese persönliche Führung ist einer der Gründe, warum das Restaurant so viele Wiederkehrer hat.

Wie ist das Restaurant eingerichtet?

Klein und bewusst zurückhaltend. Die Einrichtung ist geschmackvoll und unaufdringlich, ohne Dekorationslärm, und draußen liegt eine kleine Terrasse. Weil nur wenige Tische im Raum stehen, ist der Abend persönlicher als in den großen Häusern am Wasser. An manchen Abenden spielt ein Gitarrist.

Gibt es Gerichte außerhalb der Karte?

Ja, und danach zu fragen lohnt sich. Das Haus kocht regelmäßig Gerichte, die nicht auf der Karte stehen, und Stammgäste geben diesen Rat gern weiter. Besonders oft betrifft das eine Pasta-Empfehlung des Abends. Das Team sagt dir bereitwillig, was zusätzlich möglich ist.

Bewertungen

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