Salitre Can Picafort

Can Picafort · Restaurants · Preisniveau: Gehoben · 20–40 € · 4.8(509)Google

Preis laut Google

Salitre Can Picafort ist ein Tapas-Restaurant am östlichen Ende der Strandpromenade, dort wo die Souvenirläden aufhören und der Ort in Richtung Platja de Son Bauló ausläuft. Das Haus liegt leicht erhöht zwischen Promenade und Carrer Isaac Peral und lässt sich von beiden Seiten betreten. Innen ist es minimalistisch gehalten, nach vorn öffnet es sich auf eine Terrasse mit Blick aufs Meer.

Der Name meint den Salzbeschlag, den die See auf allem hinterlässt, was in ihrer Nähe steht. Das Konzept dahinter ist schnell erzählt: Es gibt keine Vorspeisen und keine Hauptgänge. Du bestellst mehrere Teller, sie kommen nacheinander in die Mitte, und der Tisch entscheidet über das Tempo. Das Haus formuliert das selbst ziemlich trocken — es sei eben keine Bar, sondern ein Ort zum Hinsetzen und Essen.

Salitre Can Picafort – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Was Salitre Can Picafort ausmacht

Das Lokal ist klein, und das Teilen ist hier keine Marketingidee, sondern die Bauanleitung der Karte. Weil die Gerichte einzeln und nacheinander kommen, bleibt der Tisch in Bewegung, und das Essen zieht sich hin, ohne dass jemand darauf hinarbeiten müsste.

Dazu kommt eine Tafel, die sich mit dem Markt und mit den Einfällen der Küche ändert. Neben den festen Positionen der Karte stehen also Dinge, die es nicht immer gibt — was auch heißt, dass zwei Besuche nicht deckungsgleich ausfallen müssen.

Salitre Can Picafort – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Zwei Karten in einer: Tradition und Kon-Fusion

Die Karte zerfällt in zwei Hälften, und beide sind ernst gemeint. Die erste sammelt unter der Ansage, zum Teilen auf die traditionelle Art, das Wiedererkennbare: Pulpo auf galicische Art, Pimientos de Padrón, Chorizo aus dem Bierzo in Rotwein, Torreznos aus Soria, Patatas Bravas nach eigener Lesart, frittierte Boquerones und Chipirones, Gambas al Ajillo, Muscheln im Albariño-Dampf, Calamares andaluza, Albóndigas, Champiñones al Ajillo. Die Kroketten mit Huhn und Schinken laufen ausdrücklich als Rezept der Mutter. Ein Teller heißt Cosas del AMOR und bringt die klassische spanische Ehe aus in Essig eingelegtem Boquerón und kantabrischer Sardelle zusammen, dazu eine Piparra.

Die zweite Hälfte trägt die Ansage, auch zum Teilen, wenn du dich traust, und arbeitet mit japanischer und amerikanischer Technik am mediterranen Produkt. Dort stehen Gyozas mit Garnele und Schnittlauch oder mit Schwein und koreanischer Barbecue-Note, ein Sashimi vom roten Thun, ein Carpaccio von der Thunfischbauchlappe mit Mango, Gurke und Ponzu, knusprige Tüten mit Spicy Tuna, Edamame mit Togarashi, ein Bao mit Calamares andaluza und schwarzem Knoblauch, Lachs in einer Pflaumen-Escabeche mit eingelegtem Ingwer. Der Pulpo Rock and Roll kommt von der Plancha mit geräuchertem Paprika, die mallorquinische Lechona nach Pekinger Art zielt bewusst auf das, was man sonst von lackierter Ente kennt. Und dann gibt es Positionen, die auf kaum einer Karte der Insel stehen: Krokodil auf Cajun-Art, Spießchen vom Zebra mit Yakiniku, dazu menorquinisches Rind gleich zweimal.

Wer ohne Fleisch isst, wird auf beiden Seiten fündig — Padrón-Paprika, Champiñones, Patatas Bravas, Edamame, Brot mit Alioli.

Wer dahintersteht

Hinter dem Haus steht eine Familie. Juan kocht die traditionelle Seite und holt sie aus den Rezepten seiner Mutter; seine Schwester Fany steht mit ihm in der Küche. Sein Bruder Javier kümmert sich um den Raum und erklärt die Gerichte, deren Namen selten verraten, was am Ende auf dem Teller liegt. Die beiden Brüder Nuñez Luz stammen aus dem Norden Spaniens und leben seit ihrer Kindheit auf der Insel.

Die zweite, deutlich verspieltere Hälfte der Karte kommt aus Reisen, Erfahrung und der Lust, zu mischen, ohne das Produkt dabei aus dem Blick zu verlieren. Dass auf der Karte ein Groucho-Marx-Zitat über Prinzipien steht, passt zum Ton des Hauses ziemlich genau.

Ausstattung & Services

Parken

  • Straßenparken
  • Kostenlos

Barrierefrei

  • Eingang

Zahlung

  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos
  • Kreditkarte

Service

  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Toilette
  • Vegetarisch
  • Terrasse
  • WLAN

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Romantisch

Haustiere

  • Hunde erlaubt

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Guter Kaffee
  • Kamin

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu Salitre Can Picafort

Was für ein Restaurant ist Salitre Can Picafort?

Es ist ein Tapas-Restaurant, dessen Karte vollständig auf das Teilen ausgelegt ist. Es gibt keine Vorspeisen und Hauptgänge; du bestellst mehrere Teller, die nacheinander in die Mitte des Tisches kommen. Das Haus versteht sich ausdrücklich nicht als Bar, sondern als Ort, an dem man sich zu einer vollständigen Mahlzeit hinsetzt.

Wofür ist die Küche bekannt?

Die Karte hat zwei Hälften. Die traditionelle Seite bringt spanische Klassiker wie Pulpo auf galicische Art, Gambas al Ajillo, Torreznos aus Soria oder Kroketten nach dem Rezept der Mutter. Die zweite Seite arbeitet mit japanischer und amerikanischer Technik am mediterranen Produkt — Gyozas, Sashimi vom roten Thun, ein Bao mit Calamares andaluza, dazu Ausreißer wie Krokodil auf Cajun-Art.

Sollte man einen Tisch reservieren?

Ja, das Haus bittet ausdrücklich darum und führt die Reservierung über sein eigenes Buchungssystem. Das Lokal ist klein, und weil das Konzept auf eine vollständige, in Ruhe geteilte Mahlzeit angelegt ist, plant die Küche mit belegten Tischen. Wer spontan vorbeikommt, sollte also nicht fest damit rechnen, unterzukommen.

Gibt es Gerichte ohne Fleisch?

Ja, auf beiden Hälften der Karte. Auf der traditionellen Seite stehen unter anderem Pimientos de Padrón, Champiñones al Ajillo, Patatas Bravas und Brot mit Alioli, auf der kreativen Seite Edamame mit Togarashi. Weil sich die Tafel mit dem Markt ändert, lohnt sich vor Ort die Nachfrage nach dem, was gerade zusätzlich möglich ist.

Wer steht hinter Salitre?

Eine Familie. Juan kocht die traditionelle Seite der Karte nach den Rezepten seiner Mutter, seine Schwester Fany steht mit ihm in der Küche, sein Bruder Javier kümmert sich um den Gastraum. Die beiden Brüder Nuñez Luz stammen aus dem Norden Spaniens und leben seit ihrer Kindheit auf Mallorca.

Wie ist das Lokal gelegen?

Salitre liegt am östlichen Ende der Promenade von Can Picafort, kurz vor der Platja de Son Bauló und damit deutlich ruhiger als der Ortskern. Das Haus steht leicht erhöht zwischen Promenade und Carrer Isaac Peral und ist von beiden Seiten zugänglich. Nach vorn öffnet es sich auf eine Terrasse mit Blick aufs Meer, innen ist es minimalistisch gehalten.

Bewertungen

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