Urbe

Palma · Restaurants · Preisniveau: Mittel · 20–30 € · 4.8(555)Google

Preis laut Google

Urbe steht mitten in der Carrer de Blanquerna in Palma, auf jenem Abschnitt, den die Inselpresse als gastronomische Meile der Stadt beschreibt. Der Name ist Programm: ein städtisches Lokal, das seinen Gästen ausdrücklich Ruhe im Lärm der Stadt anbietet. Gekocht wird Fusion — japanische, chinesische, italienische, peruanische, mexikanische und kubanische Einflüsse auf einer mediterranen Grundlage.

Das klingt nach Beliebigkeit und ist das Gegenteil. Die Karte ist breit: Tapas, Ceviches, Pasta, Reisgerichte und Paellas, Fisch, Burger, Fleisch vom Grill und eine eigene vegane Rubrik. Aber die Teller tragen eine Handschrift, und die Portionen fallen großzügig aus. Wer zum ersten Mal hier sitzt, bestellt am besten quer durch die Vorspeisen.

Urbe – Eindruck 1
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Ceviches, Tataki und ein Taco aus Algen

Das bekannteste Gericht des Hauses ist der Taco de Algas. Ein Nori-Blatt wird in Tempurateig ausgebacken und zur knusprigen Schale geformt, gefüllt mit gewürztem Reis, Wakame und Tatar vom Thunfisch oder Lachs, darüber eine Chojín-Sauce guatemaltekischer Herkunft. Kürzer lässt sich die Idee dieses Hauses kaum zusammenfassen.

Bei den Ceviches ist der Machu Pichu der Klassiker: Wolfsbarsch mit frittierter Quinoa, Zwiebel und Koriander, dazu die knusprig ausgebackene Haut des Fisches und eine Leche de Tigre nach eigenem Rezept. Daneben stehen eine griechisch gedachte Variante mit Feta und eine dritte mit Oktopus und Garnele. Das Thunfisch-Tataki kommt mit Sesam und einer Aal-Sauce, das Thunfisch-Tatar mit Avocado, Pico de Gallo und scharfer Guilin-Chili. Der Rollito Chibuya — benannt nach dem Tokioter Viertel Shibuya — steckt in Reispapier, mit Gemüsefäden, Garnele und reifer Kochbanane. Auch die Kroketten macht das Haus selbst, eine mit Pesto-Risotto und Garnele, eine mit Hühnchen, Curry und Kokos.

Urbe – Eindruck 2
Bild: KI-generiert – kein Foto des Betriebs

Paellas, Grill und eine vegane Karte

Urbe bezeichnet sich selbst als auf Paellas spezialisiert, und das ist keine Randnotiz. Es gibt sie gemischt, mit Meeresfrüchten, in der schwarzen Fassung und als traditionelle valencianische Version; mehrere Varianten stehen als ciega auf der Karte, also ohne Schalen. Gekocht wird ab zwei Personen, und die Reisgerichte entstehen im Haus.

Vom Grill kommen Entrecôte, Rinderfilet, ein großes Steak zum Teilen und ein Schweinekotelett, das in Ibérico-Schinken gewickelt über Stunden bei niedriger Temperatur gart, dazu Schweinebäckchen. Fünf Gerichte der Karte sind vegan, darunter Auberginen-Milanesas mit Kichererbsen-Hummus und eine Version der Algen-Tacos mit Guacamole.

Wer hinter Urbe steht

Im Service steht Rubén Martínez, Kubaner, ein offener und gesprächiger Gastgeber. In der Küche arbeitet Samuel de la Paz, Dominikaner, ruhig und methodisch. Kennengelernt haben sich die beiden am Moll Vell in Palma, wo sie in zwei benachbarten Restaurants beschäftigt waren; daraus wurde der Entschluss, etwas Eigenes aufzubauen. De la Paz hat sein Handwerk in der Dominikanischen Republik gelernt und dort für einen früheren Staatspräsidenten gekocht, bevor es ihn auf die Insel verschlug. Zum Betreiberkreis gehört außerdem der andalusische Unternehmer José Miguel Campos, der das Lokal gefunden hat.

Blanquerna, Terrasse und der Raum dahinter

Die Terrasse steht in der Fußgängerzone der Blanquerna, und dort sitzt man an milden Abenden am besten. Von vorn wirkt Urbe klein; nach hinten öffnet sich ein deutlich größerer Raum, der sich für größere Runden eignet. Die Einrichtung ist in Grüntönen gehalten, sorgfältig gemacht und drängt sich nicht auf.

Reserviert wird telefonisch. Weil der vordere Teil überschaubar ist, lohnt sich das besonders, wenn ihr zu mehreren kommt oder eine Paella wollt.

Ausstattung & Services

Parken

  • Kostenpflichtig
  • Straßenparken
  • Kostenlos

Barrierefrei

  • Eingang
  • Toilette
  • Sitzplätze

Zahlung

  • Kreditkarte
  • EC-/Debitkarte
  • Kontaktlos

Service

  • Take-away
  • Verzehr vor Ort
  • Tischservice

Ausstattung

  • Terrasse
  • WLAN
  • Bar vor Ort
  • Vegetarisch
  • Vegan

Atmosphäre

  • Leger
  • Gemütlich
  • Angesagt
  • Ruhig

Besonderheiten

  • Gute Weinkarte
  • Gute Cocktails
  • Guter Kaffee

Reservierung

  • Reservierung möglich
  • Reservierung empfohlen

Geeignet für

  • Familien mit Kindern
  • Gruppen

Häufige Fragen zu Urbe

Was für eine Küche kocht Urbe in Palma?

Urbe kocht Fusion auf mediterraner Grundlage. Japanische, chinesische, italienische, peruanische, mexikanische und kubanische Einflüsse laufen in einer Karte zusammen, die von Tapas und Ceviches über Pasta und Paellas bis zu Fleisch vom Grill reicht. Die Kombinationen sind eigenständig gedacht und nicht bloß nebeneinandergestellt.

Was sollte man bei Urbe unbedingt probieren?

Der Taco de Algas ist das Aushängeschild: ein in Tempurateig ausgebackenes Nori-Blatt, gefüllt mit gewürztem Reis, Wakame und Tatar vom Thunfisch oder Lachs. Dazu lohnen sich das Ceviche Machu Pichu mit Wolfsbarsch und frittierter Quinoa und der Rollito Chibuya mit Garnele und reifer Kochbanane. Wer Reis mag, nimmt eine der Paellas.

Gibt es bei Urbe vegetarische und vegane Gerichte?

Ja, die Karte führt eine eigene vegane Rubrik mit fünf Gerichten. Dazu gehören Auberginen-Milanesas mit Kichererbsen-Hummus, eine vegane Fassung der Algen-Tacos mit Guacamole, ein lauwarmer Quinoa-Bowl und ein veganer Burger. Auch bei den Salaten und den Pastasaucen findet sich Fleischloses.

Sollte man bei Urbe reservieren?

Reserviert wird telefonisch, und es ist eine gute Idee. Der vordere Teil des Lokals ist klein, der größere Raum liegt dahinter; wer zu mehreren kommt, sitzt dort deutlich entspannter. Für eine Paella ist die Vorabsprache ohnehin sinnvoll, weil sie erst ab zwei Personen gekocht wird.

Wer steht hinter Urbe?

Das Lokal führen der Kubaner Rubén Martínez im Service und der Dominikaner Samuel de la Paz in der Küche. Beide arbeiteten zuvor in benachbarten Restaurants am Moll Vell in Palma und machten sich daraufhin gemeinsam selbstständig. De la Paz kochte in der Dominikanischen Republik für einen früheren Staatspräsidenten; zum Betreiberkreis gehört zudem der andalusische Unternehmer José Miguel Campos.

Wie sieht es bei Urbe aus, und gibt es eine Terrasse?

Ja, die Terrasse steht in der Fußgängerzone der Carrer de Blanquerna. Innen wirkt das Lokal von vorn klein, öffnet sich nach hinten aber zu einem deutlich größeren Raum, der sich für Gruppen eignet. Die Einrichtung ist in Grüntönen gehalten und bewusst zurückhaltend.

Bewertungen

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