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Immobilienpreise Mallorca 2026: Lagen, Preise & Wertentwicklung

Die Immobilienpreise auf Mallorca folgen seit Jahren einem klaren Muster: Sie steigen – auch dann, wenn andere europäische Märkte schwächeln. 2026 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser inselweit bei rund 4.704 Euro, für Wohnungen sogar bei rund 5.384 Euro. Dahinter steckt ein strukturelles Ungleichgewicht: Die Nachfrage wächst, das Angebot – vor allem bei hochwertigen Objekten – schrumpft. In diesem Ratgeber lernst du, wie sich die Preise in den wichtigsten Lagen unterscheiden, welche Faktoren den Markt antreiben, wo das Preiswachstum am stärksten ist und worauf du beim Kauf besonders achten solltest. Alle Zahlen basieren auf belegten Quellen; wo Daten fehlen, kennzeichnen wir das ausdrücklich.

Immobilienpreise Mallorca 2026: Lagen & Trends

Du überlegst, auf Mallorca zu kaufen – weißt aber nicht, ob der Preis stimmt?


Aktuelle Quadratmeterpreise im Überblick

Der Inselschnitt verdeckt erhebliche regionale Unterschiede. Wohnungen erzielen auf Mallorca im Schnitt höhere Quadratmeterpreise als Häuser – ein Phänomen, das auf die Konzentration hochwertiger Neubauwohnungen in Palma und die vergleichsweise großen Wohnflächen älterer Fincas in Innenlagen zurückzuführen ist.

Vergleich der durchschnittlichen Angebotspreise für Häuser und Wohnungen auf Mallorca von 2022 bis 2026 in Euro pro Quadratmeter

Entwicklung der Hauspreise auf Mallorca (€/m²)

Jahr Ø Preis Häuser Veränderung ggü. Vorjahr
2022 3.688,71 €
2023 3.931,99 € +6,60 %
2024 4.113,06 € +4,61 %
2025 4.489,24 € +9,15 %
2026 4.704,26 € +4,79 %

Quelle: Engel & Völkers, Angebotspreise auf Immobilienportalen, Stand: 4. Juni 2026

Entwicklung der Wohnungspreise auf Mallorca (€/m²)

Jahr Ø Preis Wohnungen Veränderung ggü. Vorjahr
2022
2023 4.008,67 € +9,60 %
2024 4.537,23 € +13,19 %
2025 5.095,22 € +12,30 %
2026 5.384,48 € +5,68 %

Quelle: Engel & Völkers, Angebotspreise auf Immobilienportalen, Stand: 4. Juni 2026

Hinweis: Diese Werte basieren auf Angebotspreisen, nicht auf beurkundeten Transaktionspreisen. Tatsächliche Kaufpreise liegen je nach Verhandlungsposition und Objektzustand teils darunter.

Auffällig ist, dass sich der Preisanstieg bei Wohnungen nach einem außergewöhnlich starken Wachstum von über 13 Prozent in 2024 und über 12 Prozent in 2025 nun bei knapp 6 Prozent normalisiert. Bei Häusern verlief das Wachstum gleichmäßiger, blieb aber konstant positiv.


Palma de Mallorca: Preise in der Hauptstadt

Palma ist nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt der Insel, sondern auch einer der teureren Märkte – und gewinnt zunehmend an Bedeutung als urbaner Erstwohnsitz für internationale Käufer.

Preisentwicklung Häuser in Palma (€/m²)

Jahr Ø Preis Häuser Veränderung ggü. Vorjahr
2022 3.957,51 €
2023 4.135,49 € +4,50 %
2024 4.259,73 € +3,00 %
2025 4.648,47 € +9,13 %
2026 4.910,15 € +5,63 %

Quelle: Engel & Völkers, Stand: 4. Juni 2026

Preisentwicklung Wohnungen in Palma (€/m²)

Jahr Ø Preis Wohnungen Veränderung ggü. Vorjahr
2026 5.370,82 € +6,04 % (Jahrestrend)

Quelle: Engel & Völkers, Stand: 4. Juni 2026

Palma-Häuser liegen mit rund 4.910 Euro pro Quadratmeter etwas über dem Inselschnitt. Die Altstadt (Casc Antic), das Viertel Santa Catalina und die Passeig Mallorca-Achse gehören zu den begehrtesten – und teuersten – Stadtlagen. Für das Stadthaus oder das renovierte Herrenhaus (Mallorquina) in Toplage werden hier nach Marktbeobachtungen von Maklern deutlich höhere Preise aufgerufen.


Regionale Preisunterschiede: Wo ist Mallorca teuer, wo moderat?

Die Insel lässt sich grob in fünf Preiszonen einteilen. Belastbare, inselweit einheitliche Gemeindedaten für alle Orte lagen zum Redaktionsschluss nur teilweise vor; die folgende Einordnung stützt sich auf mehrere Marktberichte.

Regionale Preisstruktur 2024/2026 (Orientierungswerte)

Region Charakter Preistendenz
Südwesten (Andratx, Port d'Andratx, Son Vida, Bendinat) Teuerstes Segment der Insel, Luxusvillen mit Meerblick Höchste absolute Preise
Palma City (insb. Altstadt, Santa Catalina) Urbaner Markt, Stadtwohnungen & Stadthäuser Überdurchschnittlich, steigend
Südosten (Santanyí, Portocolom) Beliebt bei Käufern aus Nordeuropa, ruhige Lagen Stark gestiegen, weiter wachsend
Inselmitte / Tramuntana (Artà, Manacor, Sineu) Fincas und Landhäuser, größte Flächen Unter Inselschnitt, aber stärker steigend
Norden (Alcúdia, Pollença) Gemischter Markt, Tourismus & Wohnen Moderat bis mittelpreisig

Hinweis: Für das Luxussegment hat der durchschnittliche Quadratmeterpreis laut Marktstudie 2024 von Porta Mallorquina erstmals die Schwelle von 10.000 Euro pro Quadratmeter inselweit überschritten. In Toplage mit Spitzenmeerblick lagen Premiumangebote laut derselben Studie noch höher.

Die teuerste Region bleibt nach übereinstimmenden Marktberichten der Südwesten, dicht gefolgt von Palma City. Den stärksten prozentualen Preisanstieg innerhalb der Insel verzeichnete zuletzt das Innenland, das von einem deutlich niedrigeren Niveau aus aufholt.


Was treibt die Preise? Die wichtigsten Marktfaktoren

Hinter der Preisentwicklung auf Mallorca stehen mehrere sich gegenseitig verstärkende Faktoren – kein einzelner erklärt den Markt vollständig.

1. Strukturelles Angebotsdefizit Die Anzahl der zum Verkauf stehenden Immobilien hat laut Marktbeobachtungen abgenommen, besonders im hochwertigen Segment. Neubau ist durch strenge Bauvorschriften und begrenzte Bauflächen schwer zu realisieren.

2. Konstant hohe internationale Nachfrage Deutsche Käufer stellen laut API-Maklerpräsident José Miguel Artieda rund 40 Prozent aller Immobilienkäufe durch Ausländer auf den Balearen. Gleichzeitig wächst das Interesse aus den USA und – nach der geopolitischen Lage im Nahen Osten – aus dem Emirate-Raum.

3. Rückläufige deutsche Käuferzahlen Artieda weist im April 2026 ausdrücklich darauf hin, dass der deutsche Marktanteil zuletzt gesunken ist – als Folge der wirtschaftlichen Unsicherheiten in Deutschland. Das dämpft die Nachfrage, ohne den Gesamtmarkt strukturell zu drehen.

4. Einheimische Verdrängung Immer mehr Insulaner verlassen die Balearen in Richtung spanisches Festland, weil die Miet- und Kaufpreise für lokale Einkommensverhältnisse nicht mehr tragbar sind. Das verstärkt den politischen Druck, zeigt aber auch, dass der Markt mehrheitlich von Außenstehenden getragen wird.

5. Energieeffizienz und Lage als Preisdifferenzierungsmerkmal Laut Marktberichten sind Energieeffizienz und Qualität zunehmend entscheidende Kaufkriterien. Niedrig bewertete Objekte verlieren relativ an Attraktivität; sanierte oder energieeffiziente Immobilien erzielen Aufpreise.


Luxusimmobilien: Der Markt ab 10.000 Euro pro Quadratmeter

Das Luxussegment bildet auf Mallorca eine eigene Marktlogik – mit überdurchschnittlichem Preiswachstum und extremer Angebotsknappheit.

Laut der Porta-Mallorquina-Marktstudie 2024 stiegen die Preise für Luxusobjekte in 2023 um 13 Prozent, während das Gesamtmarktwachstum moderater ausfiel. Für Objekte mit Spitzenmeerblick wurden Anstiege von bis zu 18,8 Prozent registriert. Erstmals wurde dabei inselweit der Durchschnittspreis von 10.000 Euro pro Quadratmeter im Luxussegment überschritten.

Treiber dieses Segments:

  • Son Vida (Palma): Urbanisation mit bewachter Sicherheit, Golf und Stadtanbindung – eine der exklusivsten Adressen der Insel
  • Port d'Andratx / Andratx: Jachthafen, internationale Käuferschicht, maximale Diskretion
  • Deià / Valldemossa (Tramuntana): Kulturell prestigious, Weltkulturerbe-Lage, sehr begrenztes Angebot
  • Bendinat / Costa d'en Blanes: Stadtnahe Villenlagen mit Meerblick

Achtung: Im Luxussegment bewegen sich viele Transaktionen unterhalb des offiziellen Radarschirms. Angebotspreise können stark von tatsächlichen Abschlusspreisen abweichen. Eine unabhängige Bewertung ist hier besonders wichtig.


Preisentwicklung im historischen Kontext: Von 2015 bis 2026

Wer den aktuellen Markt richtig einordnen will, braucht die Langzeitperspektive. Laut Porta Mallorquina sind die Immobilienpreise auf Mallorca seit 2015 um bis zu 78 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Die globale Finanzkrise 2008 hatte die Preise erheblich gedrückt; die Erholung begann etwa 2012.

Meilensteine der Preisentwicklung

Zeitraum Entwicklung
bis 2008 Kontinuierliches Wachstum, EU-Beitritt Spaniens (1986) und Euro-Einführung (1999) als Treiber
2008–2012 Deutlicher Preisrückgang infolge der Finanzkrise
2012–2020 Langsame Erholung, internationale Käufer treiben Markt
2020–2023 Post-Pandemie-Boom, starke Nachfragebeschleunigung
2024–2026 Moderatere, aber positive Wachstumsraten; Luxus weiterhin stark

Zusammenfassung nach: Porta Mallorquina, Marktstudie 2024; Engel & Völkers 2026; rossitzahantelmann.com, Dez. 2024

Laut einem Marktbericht von boerse.de für 2026 wird das Luxussegment als Hauptwachstumstreiber des Gesamtmarkts genannt.


Käuferstruktur: Wer kauft auf Mallorca?

Das Käuferprofil ist international und hat sich zuletzt leicht verschoben.

Käuferstruktur im Überblick

Käufergruppe Bedeutung am Markt Trend 2026
Deutsche Größte Auslandsgruppe, ca. 40 % der Auslandskäufe Rückläufig
Briten Traditionell bedeutend Stabil bis leicht rückläufig
US-Amerikaner Wachsend Zunehmend
Käufer aus den Emiraten Klein, aber vorhanden Stabil / leicht rückläufig (Konfliktlage)
Einheimische / Spanier Unter Druck durch hohe Preise Nachfrage sinkt

Quelle: Interview José Miguel Artieda, API-Präsident, Mallorca Zeitung, April 2026

Artieda hebt hervor, dass der Rückgang bei deutschen Käufern den Markt nicht grundlegend dreht – er wird durch andere internationale Käufer teilweise kompensiert. Strukturell bleibt die Nachfrage robust.


Mietmarkt und Renditeerwartungen

Wer kauft, um zu vermieten, stößt auf ein differenziertes Bild. Der Langzeitmietmarkt ist durch extrem knappe Verfügbarkeit und steigende Mieten geprägt – für Einheimische ein soziales Problem, für Investoren auf den ersten Blick attraktiv.

Beim Ferienvermietungsmarkt ist die Lage regulatorisch komplex: Neue Touristenlizenz-Vergaben sind auf Mallorca seit dem Decreto 4/2025 gestoppt. Wer eine Ferienimmobilie kauft mit dem Ziel, sie kurzfristig touristisch zu vermieten, muss prüfen, ob eine bestehende ETV-Lizenz (Llicència d'Empresa Turística de Vacances) am Objekt hängt – eine solche Lizenz ist heute ein eigener Vermögenswert.

Achtung: Die Rechtslage zur Touristenvermietung auf den Balearen ändert sich regelmäßig. Kaufe keine Immobilie in der Erwartung, eine neue Ferienvermietungslizenz zu erhalten, ohne das im Einzelfall rechtlich prüfen zu lassen.

Zur Langzeitvermietung als Alternative: Langzeitmiete Mallorca – alles zum Mietrecht und Renditerechnung


Neubau vs. Bestand: Preisunterschiede und Marktlage

Neubauprojekte sind auf Mallorca rar – und entsprechend teuer. Die Baurechtslage ist restriktiv, bebaubare Flächen in begehrten Lagen kaum noch verfügbar. Das treibt Neubauprojekte in den Höchstpreisbereich.

Objekttyp Besonderheiten Preistendenz
Neubau (Wohnungen, Palma) Geringe Verfügbarkeit, oft Vorreservierung Überdurchschnittlich
Neubau (Villen, Südwesten) Kleine Stückzahlen, Luxussegment Höchstpreise
Bestandsimmobilien (saniert) Größter Marktanteil, breite Preisrange Stetig steigend
Bestandsimmobilien (sanierungsbedürftig) Einstiegspotenzial, aber Kosten beachten Unter Ø, aber weniger Nachfrage
Fincas / Landhäuser (Innenland) Große Flächen, gestiegen aus niedrigem Niveau Stärkstes relatives Wachstum

Wer über Bauen oder Renovieren nachdenkt, sollte die baurechtlichen Einschränkungen und Energieauflagen kennen: Bauen & Renovieren auf Mallorca


Häufigste Fehler beim Kauf auf Basis von Preisvergleichen

Der Quadratmeterpreis allein sagt wenig. Diese Fehler passieren immer wieder:

Checkliste der 7 häufigsten Fehler beim Immobilienkauf auf Mallorca, von falscher Preisbasis bis fehlendem ETV-Lizenzcheck
  1. Angebotspreise mit Transaktionspreisen verwechseln. Portaldaten bilden Angebotspreise ab, keine beurkundeten Kaufpreise. Der tatsächliche Abschluss kann deutlich darunter liegen.

  2. Regionale Einheitlichkeit annehmen. Wer den Inselschnitt auf Son Vida oder die Tramuntana anwendet, liegt falsch – beide liegen deutlich über dem Mittelwert.

  3. Lizenzstatus bei Ferienobjekten ignorieren. Ohne geprüfte ETV-Lizenz ist kurzzeitvermieteter Betrieb nach aktuellem Recht nicht möglich.

  4. Grundbucheintrag nicht prüfen. Lasten, Wegerechte und illegale Anbauten sind in Spanien keine Seltenheit. Eine notarielle Prüfung und der Blick ins Registro de la Propiedad vor Unterzeichnung sind Pflicht. So prüfst du das Grundbuch in Spanien

  5. Nebenkosten unterschätzen. Beim Kauf einer Bestandsimmobilie auf Mallorca fallen Grunderwerbsteuer (ITP), Notar, Grundbuch und ggf. Maklerprovision an. Das summiert sich auf einen erheblichen Prozentsatz des Kaufpreises. Kaufnebenkosten Mallorca im Detail

  6. Energiezertifikat ignorieren. Seit Jahren Pflicht beim Verkauf – und zunehmend preisrelevant. Energiezertifikat Spanien: Pflicht, Kosten, Ablauf

  7. Kaufentscheidung ohne Vor-Ort-Besichtigung. Fotos bilden keine Hanglage, keinen Straßenlärm und keinen Zustand der Leitungen ab. Checkliste Immobilienbesichtigung


Was kommt danach? Steuern und laufende Kosten

Der Kaufpreis ist eine Zahl. Die Gesamtkosten des Eigentums sind eine andere. Wer auf Mallorca kauft, muss neben den einmaligen Erwerbskosten auch laufende Steuerbelastungen einplanen:

  • IBI (Impuesto sobre Bienes Inmuebles): Jährliche Grundsteuer, Höhe nach Gemeinde und Katasterwert
  • Vermögensteuer: Auf den Balearen anwendbar, ab bestimmten Freibeträgen; für Nichtresidenten besonders relevant. Vermögensteuer Spanien – was du wissen musst
  • Nicht-Residenten-Einkommensteuer (IRNR): Fällt auch dann an, wenn die Immobilie nicht vermietet wird – auf Basis eines fiktiven Mietwerts
  • Erbschaft und Schenkung: Bei familieninterner Übertragung gibt es auf den Balearen eigene Regelungen. Erbschaft & Schenkung Balearen
  • Nachhaltige Tourismussteuer: Bei touristischer Vermietung anfallend. Mehr zur Tourismussteuer

Den vollständigen Überblick über alle Steuern findest du hier: Steuern & Recht beim Immobilienkauf auf Mallorca


Checkliste: Kaufentscheidung auf Basis von Preisdaten

Bevor du ein Angebot machst, solltest du diese Punkte abgehakt haben:

  • Quadratmeterpreis mit regionalem Benchmark verglichen (nicht nur Inselschnitt)
  • Objekttyp und Baujahr berücksichtigt (Neubau vs. sanierter Bestand vs. Renovierungsobjekt)
  • Lizenzstatus geprüft (ETV-Lizenz vorhanden, falls Ferienvermietung geplant)
  • Grundbuchauszug angefordert und auf Lasten geprüft
  • Energiezertifikat (Certificat d'Eficiència Energètica) eingesehen
  • Kaufnebenkosten berechnet (ITP, Notar, Grundbuch, ggf. Makler)
  • Steuerliche Situation als Resident oder Nicht-Resident geklärt
  • Unabhängigen Anwalt (Abogado) mandatiert – nicht den des Verkäufers

Fazit

Der Immobilienmarkt auf Mallorca zeigt sich 2026 robust und weiterhin im Aufwärtstrend – aber nicht mehr mit der Rasanz der Ausnahmejahre 2024 und 2025. Häuserpreise stiegen im Jahresvergleich um knapp 5 Prozent, Wohnungspreise um gut 5,5 Prozent. Das Luxussegment bleibt der stärkste Wachstumstreiber, das Angebot bleibt knapp, und der strukturelle Nachfrageüberhang – getragen von internationalem Käuferinteresse – hält an.

Wer hier kauft, kauft in einem Markt, der seit 2015 um bis zu 78 Prozent zugelegt hat und für den eine strukturelle Trendumkehr derzeit nicht erkennbar ist. Das heißt aber nicht, dass jedes Objekt eine gute Investition ist: Lage, Lizenzstatus, Energieeffizienz und der tatsächliche – nicht der angebotene – Preis entscheiden über die reale Werthaltigkeit.

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Zum vollständigen Kaufratgeber Mallorca | Tipps zum Immobilienkauf Mallorca



Offizielle Quellen

Was kostet ein Haus auf Mallorca pro Quadratmeter im Jahr 2026?
Der Inselschnitt für Häuser liegt laut Engel & Völkers bei rund 4.704 Euro pro Quadratmeter (Stand: 4. Juni 2026). Im Südwesten und in Premiumlagen wird dieser Wert deutlich überschritten, in der Inselmitte und im Norden teils unterschritten.
Warum sind Wohnungen auf Mallorca teurer als Häuser pro Quadratmeter?
Wohnungen erzielen mit rund 5.384 €/m² im Schnitt mehr als Häuser, weil hochwertige Neubauwohnungen in Palma und anderen Städten diesen Schnitt nach oben ziehen, während ältere Fincas mit großen Flächen im Innenland den Hausschnitt drücken.
Wie stark sind die Immobilienpreise auf Mallorca seit 2015 gestiegen?
Laut Porta Mallorquina Marktstudie 2024 sind die Preise seit 2015 um bis zu 78 Prozent gestiegen. Im Luxussegment wurden in einzelnen Jahren zweistellige Jahreswachstumsraten registriert.
Welche Region auf Mallorca ist am teuersten?
Der Südwesten der Insel – insbesondere Andratx, Port d'Andratx, Son Vida und Bendinat – gilt nach übereinstimmenden Marktberichten als teuerstes Segment. Im Luxussegment werden dort Preise von über 10.000 Euro pro Quadratmeter erzielt.
Wer kauft die meisten Immobilien auf Mallorca?
Deutsche Käufer stellen laut API-Präsident José Miguel Artieda rund 40 Prozent aller Immobilienkäufe durch Ausländer auf den Balearen. Dieser Anteil ist zuletzt aber rückläufig; US-amerikanische Käufer gewinnen an Bedeutung.
Kann ich auf Mallorca noch eine Ferienvermietungslizenz bekommen?
Neue Touristenvermietungslizenzen (ETV) werden auf Mallorca seit dem Decreto 4/2025 nicht mehr vergeben. Wer touristisch vermieten möchte, muss ein Objekt mit bereits bestehender Lizenz erwerben und deren Übertragbarkeit rechtlich prüfen lassen.
Sind die Quadratmeterpreise Angebots- oder Transaktionspreise?
Die in diesem Artikel genannten Werte aus der Engel & Völkers-Erhebung basieren auf Angebotspreisen auf Immobilienportalen. Tatsächlich beurkundete Kaufpreise können je nach Verhandlung und Marktlage davon abweichen.
Was kostet eine Immobilie in Palma de Mallorca?
Häuser in der Gemeinde Palma lagen 2026 im Schnitt bei rund 4.910 Euro pro Quadratmeter, Wohnungen bei rund 5.371 Euro pro Quadratmeter (Engel & Völkers, Stand: 4. Juni 2026). In Toplagen der Altstadt werden diese Werte übertroffen.