



















Titzi
Sun Odyssey 410
8 Personen · 3 Kabinen · 12,4 m
Gesamtpreis ab 2.930 € für 7 Tage
79 Yachten




















Sun Odyssey 410
8 Personen · 3 Kabinen · 12,4 m
Gesamtpreis ab 2.930 € für 7 Tage


















Sun Odyssey 415
6 Personen · 3 Kabinen · 12,4 m
Gesamtpreis ab 3.080 € für 7 Tage






Bavaria C46
8 Personen · 4 Kabinen · 14,5 m
Gesamtpreis ab 4.440 € für 7 Tage



Jeanneau 54
10 Personen · 6 Kabinen · 16,2 m
Gesamtpreis ab 5.590 € für 7 Tage



























Sun Odyssey 410
8 Personen · 3 Kabinen · 12,4 m
Gesamtpreis ab 3.095 € für 7 Tage












Bavaria Cruiser 51
8 Personen · 4 Kabinen · 15 m
Preis auf Anfrage












Bavaria Cruiser 51
10 Personen · 5 Kabinen · 15 m
Preis auf Anfrage
Eine Segelyacht auf Mallorca zu chartern eröffnet eine besonders unmittelbare Art, die Insel und ihre Küstenlandschaften kennenzulernen. Statt an einen einzelnen Ferienort gebunden zu sein, können Sie geschützte Buchten, lebhafte Hafenstädte und ruhigere Küstenabschnitte zu einer individuellen Reise verbinden. Dabei ist Mallorca nicht nur Ausgangspunkt für Badestopps. Die Insel bietet sehr unterschiedliche Reviere: den großen Hafenraum rund um Palma, die markante Südwestküste, die landschaftlich eindrucksvolle Nordwestseite, weitläufige Buchten im Norden sowie zahlreiche Anker- und Hafenmöglichkeiten im Osten und Süden. Welche Segelyacht zu Ihrer Reise passt, hängt weniger von einem einzelnen Ausstattungsmerkmal als vom Zusammenspiel aus Besatzung, Erfahrung, Platzbedarf und geplantem Törn ab. Für eine kleine, eingespielte Crew kann ein handliches Boot sinnvoll sein. Familien oder Gruppen legen häufig mehr Wert auf getrennte Kabinen, Stauraum, bequeme Aufenthaltsbereiche und gut zugängliche Sanitäranlagen. Wer sportlich segeln möchte, setzt möglicherweise andere Prioritäten als Gäste, die überwiegend kurze Etappen, Badepausen und Abende im Hafen planen. Prüfen Sie deshalb nicht nur die Zahl der Schlafplätze, sondern auch die tatsächlich nutzbare Raumaufteilung, die Zuladung, die Handhabung der Segel und die Bedingungen an Bord. Vor der Buchung sollten Sie entscheiden, ob Sie die Yacht selbst führen können und möchten oder eine professionelle Schiffsführung benötigen. Auch bei ausreichender formaler Qualifikation ist eine ehrliche Einschätzung der eigenen Praxis wichtig. Hafenmanöver, Seitenwind, Ankern, Revierplanung und die Führung einer unerfahrenen Crew können anspruchsvoller sein als das Segeln auf freiem Wasser. Ein professioneller Skipper kann die Verantwortung für Navigation und Manöver übernehmen, benötigt jedoch ebenfalls einen geeigneten Schlafplatz und ersetzt nicht automatisch weitere Serviceleistungen. Die folgenden Hinweise helfen bei der Vorbereitung, sind aber keine verbindliche Wetter-, Rechts- oder Betreiberberatung. Vorschriften, Charterbedingungen, Schutzgebietsregeln, Liegeplatzverfahren und Ausstattungsdetails können sich ändern. Lassen Sie sich die aktuellen Anforderungen vor Reisebeginn vom jeweiligen Vercharterer bestätigen und ziehen Sie für amtliche Vorgaben die zuständigen spanischen Stellen heran.
Der Charterpreis ist nur ein Teil des gesamten Reisebudgets. Wie hoch die Gesamtkosten ausfallen, wird vor allem durch Reisezeit, Yachtgröße, Alter und Ausstattung des Bootes, Abfahrthafen, Vertragsumfang und gewünschte Zusatzleistungen beeinflusst. Besonders gefragte Reisezeiträume oder beliebte Bootskategorien können teurer und früher ausgebucht sein. Außerhalb der stärksten Nachfrage ist die Auswahl mitunter flexibler, doch ein niedrigerer Grundpreis sagt noch nichts darüber aus, ob Wetterbedingungen und verfügbare Hafenleistungen zu Ihren Plänen passen. Vergleichen Sie Angebote immer anhand des vollständigen Leistungsumfangs. Im Grundpreis können je nach Betreiber unterschiedliche Bestandteile enthalten sein. Häufig separat zu prüfen sind Endreinigung, Bettwäsche, Handtücher, Außenbordmotor, besondere Sicherheitsausrüstung, Verwaltungsleistungen, lokale Abgaben oder eine Bearbeitung bei verspäteter Rückgabe. Auch die Regelung zur Kraftstoffabrechnung ist wichtig. Eine Segelyacht nutzt den Motor nicht nur bei Flaute, sondern gewöhnlich auch bei Hafenmanövern, beim Laden technischer Systeme oder wenn der Reiseplan eine motorisierte Etappe erforderlich macht. Fragen Sie, mit welchem Tankstand das Boot übernommen und zurückgegeben werden soll. Ein wesentlicher Posten ist die Kaution oder eine alternative Absicherung. Lesen Sie, welche Schäden, Selbstbehalte und Ausschlüsse gelten und wie die Hinterlegung abgewickelt wird. Eine zusätzliche Kautions- oder Charterversicherung kann das persönliche Risiko mindern, deckt aber nicht zwangsläufig jeden Fall. Grobe Fahrlässigkeit, Verstöße gegen Vertragsbedingungen oder Fahrten außerhalb des vereinbarten Gebiets können ausgeschlossen sein. Maßgeblich sind stets die aktuellen Versicherungs- und Charterunterlagen. Wenn Sie einen Skipper buchen, kommen neben dessen Honorar üblicherweise auch Verpflegung und ein angemessener Schlafplatz an Bord hinzu. Entsprechendes kann für weitere Besatzungsmitglieder gelten, etwa für Unterstützung bei Bordservice oder Verpflegung. Klären Sie vorab, welche Aufgaben vereinbart sind. Ein Skipper ist für die sichere Schiffsführung zuständig, während Einkauf, Kochen und Reinigung nicht ohne ausdrückliche Vereinbarung automatisch zum Leistungsumfang gehören. Während des Törns entstehen Kosten für Liegeplätze, Bojenfelder oder andere Anlegeformen. Deren Höhe und Verfügbarkeit können je nach Hafen, Saison, Yachtabmessungen und örtlicher Nachfrage stark schwanken. Ein Abend vor Anker kann Ausgaben reduzieren, ist aber nur sinnvoll, wenn Wetter, Untergrund, Schwojraum, Schutzwirkung und örtliche Regeln passen. Geschützte Gebiete können besondere Genehmigungen, Reservierungen oder Einschränkungen vorsehen. Verlassen Sie sich deshalb nicht allein auf ältere Revierführer oder Erfahrungsberichte. Zum realistischen Budget gehören außerdem Bordverpflegung, Trinkwasser, Anreise, Transfers, persönliche Versicherungen und mögliche Ausgaben für Landgänge. Wer eine Küstenroute mit häufigen Hafenstopps plant, sollte anders kalkulieren als eine erfahrene Crew, die bei geeigneten Bedingungen häufiger ankert. Halten Sie zusätzlich eine Reserve für wetterbedingte Planänderungen bereit. Muss eine geplante Etappe entfallen, kann ein anderer Hafen, eine zusätzliche Nacht am Liegeplatz oder eine veränderte Rückreiseorganisation nötig werden. Vor Vertragsabschluss empfiehlt sich eine schriftliche Kostenübersicht. Darin sollten Pflichtleistungen, wählbare Extras, Kaution, Stornierungsregeln, Zahlungsbedingungen und die Vorgehensweise bei technischen Problemen erkennbar sein. So vergleichen Sie nicht nur einen auffälligen Ausgangspreis, sondern den voraussichtlichen Gesamtaufwand Ihrer konkreten Reise.
Die beste Zeit für eine Segelyachtcharter auf Mallorca hängt davon ab, was Sie unter einem gelungenen Törn verstehen. Wer warmes Wasser, lebhafte Häfen und lange Tage an Deck bevorzugt, setzt andere Schwerpunkte als eine Crew, die moderate Temperaturen, mehr Ruhe und aktives Segeln sucht. Frühling und Herbst werden häufig wegen angenehmerer Temperaturen und eines weniger hochsommerlichen Umfelds geschätzt. Im Sommer stehen für viele Gäste Baden, Buchten und das Leben im Freien im Vordergrund. Außerhalb der Hauptreisezeit können allerdings nicht alle touristischen oder nautischen Dienstleistungen im gleichen Umfang verfügbar sein. Mallorca bietet keine einheitlichen Bedingungen für die gesamte Küste. Lokale Winde, thermische Entwicklungen, Küstenform, Gebirge und offene Seeräume können dazu führen, dass sich zwei Reviere am selben Tag deutlich unterscheiden. An sonnigen Tagen entwickeln sich mitunter lokale Brisen, während durchziehende Wetterlagen kräftigeren Wind, Seegang oder Schauer bringen können. Die Nordwestküste ist stärker dem offenen Meer ausgesetzt und bietet weniger spontane Ausweichmöglichkeiten als Küstenabschnitte mit dichter beieinanderliegenden Häfen. Das macht eine flexible Planung besonders wichtig. Hochsommerliches Wetter bedeutet nicht automatisch durchgehend einfache Bedingungen. Starke Sonneneinstrahlung, Hitze, begrenzter Schatten und eine hohe Belastung durch lange Tage an Deck können für Kinder, ältere Gäste oder unerfahrene Mitsegler anstrengend sein. Ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz, leichte Schutzkleidung und regelmäßige Ruhepausen gehören zur Reiseplanung. Gleichzeitig können auch in einer typischerweise stabileren Phase kurzfristige Wind- oder Wetteränderungen auftreten. Eine Prognose ist daher nie eine Garantie. In den Übergangszeiten sollten Crews stärker mit wechselhaftem Wetter und kühleren Abenden rechnen. Dafür kann das Segeln bei passenden Bedingungen sehr reizvoll sein. Wichtig sind geeignete Kleidung in mehreren Schichten, wasserdichter Schutz und ein Reiseplan, der nicht von einer einzigen langen Etappe abhängt. Wer nur wenig Erfahrung hat, sollte konservativ planen und rechtzeitig eine geschützte Alternative wählen, statt eine Strecke allein wegen einer Reservierung oder eines Rückfluges erzwingen zu wollen. Beziehen Sie mehrere aktuelle Wetterquellen in Ihre Entscheidung ein und beachten Sie lokale Warnungen. Der Vercharterer kann Hinweise zu typischen Revierbesonderheiten geben, doch die Verantwortung für fortlaufende Wetterbeobachtung und sichere Entscheidungen bleibt bei der Schiffsführung. Prüfen Sie Windrichtung und Windstärke ebenso wie Wellenhöhe, Dünung, Gewitterrisiko, Sicht und die Bedingungen am Zielhafen. Gerade die Einfahrt in einen Hafen oder eine ungeschützte Bucht kann sich deutlich anders anfühlen als eine Etappe auf offenem Wasser. Die beste Saison ist letztlich jene, in der Crew, Boot und Törnplan zusammenpassen. Familien mit kleinen Kindern profitieren oft von kurzen, anpassbaren Etappen. Sportliche Crews können seglerische Ziele stärker gewichten, sollten aber ebenfalls Reservetage und Alternativen vorsehen. Unabhängig von der Reisezeit gilt: Ein guter Mallorca-Törn ist kein starrer Fahrplan. Wer auf Wetter und Befinden der Crew reagieren kann, reist meist entspannter und sicherer.
Palma ist für viele Charterreisen ein naheliegender Ausgangsraum. Die große Bucht bietet Zugang zu verschiedenen Marinas, Versorgungsmöglichkeiten und urbanem Leben. Je nach Liegeplatz können Anreise, Einkauf und technische Übergabe vergleichsweise unkompliziert organisiert werden. Gleichzeitig ist der Schiffsverkehr rund um einen bedeutenden Hafen aufmerksam zu beobachten. Beachten Sie Fahrwasser, Berufsschifffahrt, lokale Geschwindigkeitsregeln und die Anweisungen der Hafenbehörden. Westlich von Palma verändert sich die Küste. Rund um die südwestlichen Hafenorte finden Crews eine Mischung aus Marinas, bebauten Küstenabschnitten und Buchten. Port d'Andratx kann als Ziel oder Ausgangspunkt für diesen Bereich dienen, wobei die konkrete Liegeplatzsituation vorab geklärt werden sollte. Wer von hier weiter an der Nordwestküste entlangfahren möchte, sollte Wetter, Seegang und Ausweichhäfen besonders sorgfältig betrachten. Die Nordwestküste unterhalb des Tramuntana-Gebirges gehört landschaftlich zu den eindrucksvollsten Abschnitten Mallorcas. Steile Küsten, felsige Kulissen und weniger dicht verteilte Häfen prägen das Revier. Port de Sóller ist ein wichtiger Anlaufpunkt in diesem Küstenbereich. Dennoch sollte eine Route dorthin nicht als garantiertes Tagesziel behandelt werden. Bei ungünstigem Wind oder Seegang kann eine Umplanung sinnvoll oder notwendig sein. Gute Vorbereitung, ausreichend Treibstoffreserve und eine belastbare Alternative sind hier wichtiger als ein ehrgeiziger Reiseplan. Im Norden liegen die großen Buchten von Pollença und Alcúdia. Sie können abwechslungsreiche Möglichkeiten für Hafenaufenthalte und geschützte Etappen bieten, sind aber ebenfalls von der jeweiligen Windrichtung abhängig. Port de Pollença und Port d'Alcúdia kommen als Versorgungs- oder Übernachtungsorte infrage. In flacheren Küstenbereichen ist sorgfältige Navigation wichtig. Verlassen Sie sich nicht nur auf die Darstellung eines einzelnen elektronischen Geräts, sondern nutzen Sie aktuelle Seekarten, Hafeninformationen und die vorgesehene Navigationsausrüstung an Bord. An der Ostküste wechseln sich Ferienorte, kleinere Hafenanlagen und eingeschnittene Buchten ab. Dieser Bereich wird gern für eine Route mit kürzeren Abschnitten betrachtet. Beliebte Buchten können jedoch stark besucht sein. Prüfen Sie beim Ankern den Untergrund, die Wassertiefe, den Schwojraum und mögliche Schutzregeln. Seegraswiesen sind ökologisch wertvoll und dürfen nicht durch unachtsames Ankern beschädigt werden. Nutzen Sie vorhandene Bojen nur, wenn ihre Verwendung zulässig ist und Sie deren Eignung für die Yacht geprüft haben. Die Südküste bietet eine Mischung aus Sandstränden, felsigen Buchten und Hafenorten. Von dort kann auch das geschützte Inselgebiet Cabrera als mögliches Ziel in Betracht kommen. Für den Besuch können besondere Genehmigungen, Reservierungsverfahren und strenge Schutzbestimmungen gelten. Informieren Sie sich rechtzeitig bei den zuständigen offiziellen Stellen und beim Vercharterer. Planen Sie Cabrera nicht als selbstverständlichen Programmpunkt ein, solange die erforderliche Erlaubnis und geeignete Bedingungen nicht bestätigt sind. Bei der Routenwahl ist weniger oft mehr. Eine Umrundung der Insel kann auf einer Karte attraktiv wirken, setzt aber passende Wetterfenster, eine belastbare Crew und genügend zeitlichen Spielraum voraus. Für viele Urlaubstörns ist es erholsamer, ein Teilrevier intensiv zu erkunden und einige Ziele auszulassen. Legen Sie jeden Tag einen Haupthafen, eine Alternative und gegebenenfalls eine sichere Rückzugsmöglichkeit fest. Berücksichtigen Sie dabei, dass eine vermeintlich geschützte Bucht bei drehendem Wind unangenehm oder unsicher werden kann. Hafenplätze sollten dort reserviert werden, wo ein aktuelles Reservierungssystem dies vorsieht. Eine Anfrage ist nicht immer gleichbedeutend mit einer bestätigten Buchung. Halten Sie die Yachtdaten bereit, insbesondere Abmessungen, Tiefgang und Kontaktdaten der verantwortlichen Person. Fragen Sie außerdem nach Anlegeart, verfügbaren Anschlüssen und örtlichen Meldeverfahren. Angaben in älteren Handbüchern können überholt sein; maßgeblich sind aktuelle Mitteilungen des Hafens und der Behörden.
Ob Sie eine Segelyacht auf Mallorca selbst führen dürfen, hängt nicht allein davon ab, ob Sie irgendeinen Bootsführerschein besitzen. Entscheidend sind die aktuellen spanischen Vorgaben, die Anerkennung des vorgelegten Befähigungsnachweises, die Eigenschaften der Yacht, das vorgesehene Fahrtgebiet und die Anforderungen des Vercharterers beziehungsweise dessen Versicherung. Ein Dokument, das im Heimatland für bestimmte Gewässer genügt, wird nicht automatisch für jede Charteryacht und jedes Revier akzeptiert. Senden Sie dem Vercharterer vor einer verbindlichen Buchung gut lesbare Kopien aller relevanten Nachweise. Dazu können der Bootsführerschein, ein Funkzeugnis und ein Erfahrungsnachweis gehören. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass die Dokumente für das konkrete Boot und das vereinbarte Fahrtgebiet akzeptiert werden. Bringen Sie die Originale zur Übergabe mit. Da sich Anerkennungs- und Betreiberregeln ändern können, sollten Sie zusätzlich die aktuellen amtlichen Informationen prüfen. Formale Berechtigung und praktische Befähigung sind zwei verschiedene Dinge. Die verantwortliche Person sollte die Yacht bei Wind sicher an- und ablegen, einen Ankerplatz beurteilen, Wetterinformationen auswerten, eine Route planen und Notfallmaßnahmen organisieren können. Dazu gehört auch, die Crew einzuweisen. Vor dem Ablegen sollten alle Personen wissen, wo Rettungsmittel, Feuerlöscher und Notausrüstung liegen, wie sie sich bei einem Überbordgehen verhalten und wie der Motor im Bedarfsfall gestoppt wird. Auch Funkkenntnisse können abhängig von Ausrüstung und Fahrtgebiet relevant sein. Die Crew sollte zumindest wissen, wie im Notfall Hilfe gerufen wird und welche Geräte an Bord zur Verfügung stehen. Lassen Sie sich bei der Übergabe die Bedienung von Funkanlage, Navigationssystem, Ankerwinde, Motor, elektrischen Systemen, Seeventilen und Sicherheitsausrüstung erklären. Dokumentieren Sie vorhandene Schäden und melden Sie technische Auffälligkeiten sofort, anstatt sie bis zur Rückgabe aufzuschieben. Wenn Ihre Erfahrung nicht zum Revier oder zur Yachtgröße passt, ist ein professioneller Skipper die vernünftige Wahl. Das gilt auch dann, wenn ein Vercharterer Ihre Dokumente grundsätzlich akzeptieren würde. Alternativ kann je nach Angebot eine begleitete Einweisung oder praktische Unterstützung zu Beginn sinnvoll sein. Klären Sie, wer rechtlich und vertraglich als verantwortliche Schiffsführung gilt. Die Verantwortung endet nicht bei der Navigation. Die Schiffsführung muss auf sichere Beladung, angemessenes Verhalten der Crew, Alkoholkonsum, Schutzgebiete, Hafenvorschriften und die Einhaltung des Chartervertrags achten. Bei Unsicherheit haben Sicherheit und Schutz von Menschen, Yacht und Umwelt Vorrang vor dem geplanten Urlaubserlebnis. Verbindliche Auskünfte zu geltendem Recht erteilen die zuständigen Behörden und die offiziell anerkannten Stellen, nicht allgemeine Reiseführer oder ungeprüfte Beiträge im Internet.
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Eine klassische Segelyacht bietet ein direktes Segelgefühl und benötigt häufig weniger Liegeplatzbreite. Ein Katamaran kann mehr Wohnfläche und eine andere Stabilität vor Anker bieten, verursacht aber oft höhere Liegeplatz- und Betriebskosten und verhält sich bei Manövern anders. Berücksichtigen Sie Erfahrung, Crewgröße, Budget, Tiefgang und gewünschte Route. Prüfen Sie außerdem, ob geeignete Liegeplätze für den gewählten Bootstyp verfügbar sind.
Eine Charter ohne professionellen Skipper ist möglich, wenn die verantwortliche Person die vom Betreiber und nach den aktuellen Vorschriften verlangten Nachweise besitzt und ausreichend praktische Erfahrung hat. Der Vercharterer kann zusätzliche Anforderungen stellen oder einen Erfahrungsnachweis verlangen. Lassen Sie Ihre Unterlagen vor der Buchung für die konkrete Yacht schriftlich bestätigen. Bei Unsicherheit ist ein Skipper die sicherere Lösung.
Mögliche Zusatzkosten umfassen Reinigung, Wäsche, Kraftstoff, Liegeplätze, Bojen, Verpflegung, Transfers, lokale Abgaben, wählbare Ausrüstung und Versicherungen. Bei einer Charter mit Skipper können dessen Verpflegung und Unterbringung hinzukommen. Auch eine Kaution oder eine alternative Absicherung ist häufig vorgesehen. Welche Positionen tatsächlich anfallen, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und Vertrag.
Eine frühzeitige Anfrage kann in gefragten Häfen und Reisezeiten sinnvoll sein. Ob Reservierungen möglich oder erforderlich sind, unterscheidet sich je nach Hafen. Planen Sie trotzdem Alternativen ein, da Wetter, technische Probleme oder geänderte Hafenbedingungen die Route beeinflussen können. Prüfen Sie, ob Sie lediglich eine Anfrage gesendet oder bereits eine verbindliche Bestätigung erhalten haben.
Nein. Örtliche Verbote, Schutzgebiete, Badezonen, Fahrwasser und der Schutz empfindlicher Seegraswiesen können das Ankern einschränken. Auch ohne ausdrückliches Verbot muss der Platz hinsichtlich Wetter, Untergrund, Tiefe und Schwojraum sicher sein. Nutzen Sie aktuelle Karten und offizielle Informationen. In geschützten Gebieten können Genehmigungen oder bestimmte Bojen vorgeschrieben sein.
Wichtig sind die im Vertrag genannten Originaldokumente, persönliche Ausweise, anerkannte Befähigungs- und Funknachweise sowie die vereinbarte Zahlungs- oder Kautionsmöglichkeit. Sinnvoll sind außerdem weiche Reisetaschen, rutschfeste Schuhe, Sonnen- und Wetterschutz sowie persönliche Medikamente. Hartschalenkoffer lassen sich an Bord oft schlecht verstauen. Prüfen Sie vorab, welche Wäsche und Sicherheitsausrüstung bereits vorhanden ist.
Die Route muss an die tatsächlichen Bedingungen angepasst werden. Das kann eine kürzere Etappe, einen Hafentag, einen Wechsel des Zielortes oder den Verzicht auf einen geplanten Abschnitt bedeuten. Charterverträge garantieren normalerweise kein bestimmtes Urlaubswetter. Klären Sie mit dem Betreiber, wie bei amtlichen Warnungen, technischen Einschränkungen oder einer verspäteten Rückgabe verfahren wird, und treffen Sie keine riskante Entscheidung nur zur Einhaltung eines Wunschplans.
Ja, wenn Boot, Route und Sicherheitskonzept zur Familie passen. Kurze Etappen, geschützte Ziele und ausreichend Pausen sind meist angenehmer als ein ehrgeiziger Rundkurs. Fragen Sie nach geeigneten Rettungswesten für alle Mitreisenden und prüfen Sie, ob Relingsnetze oder andere Hilfsmittel angeboten werden. Kinder benötigen an Deck konsequente Aufsicht; zusätzliche Ausrüstung ersetzt diese Aufsicht nicht.
Wählen Sie zunächst ein Küstenrevier statt möglichst vieler Ziele. Berücksichtigen Sie die Erfahrung der Crew, die Wetterentwicklung, geeignete Häfen, sichere Ankerplätze und eine rechtzeitige Rückkehrbasis. Für jede Etappe sollten eine Alternative und ausreichend zeitlicher Spielraum vorhanden sein. Aktuelle Hafenmeldungen, Seekarten, Wetterberichte und die Hinweise des Vercharterers sind wichtiger als ein lange im Voraus festgelegter Reiseplan.